12. Juni bis 11. Oktober 2026, Baden bei Wien
Das größte Fotofestival Europas verwandelt Baden bei Wien zum neunten Mal in eine riesige Open-Air-Galerie: Auf 7 km Länge werden rund 1.500 großformatige Bilder in Parks, Gärten und der Altstadt gezeigt – bei freiem Eintritt – täglich – rund um die Uhr.
Das Festival 2026 widmet sich der britischen Fotografie und ihrem unverwechselbaren Stil zwischen Ironie und Extravaganz. Im Fokus stehen: Ikonen wie Sir Don McCullin, der Krieg und soziale Ungleichheit eindringlich dokumentierte, Martin Parr mit seinem scharfen Blick auf die britische Gesellschaft, Arbeiten von Tony Ray-Jones, Peter Dench, Josh Edgoose und Terry O’Neill, der Stars wie die Beatles, Rolling Stones oder Elton John porträtierte, die Cyanotypie-Pionierin Anna Atkins, Gina Sodens Erkundungen verlassener Orte, Cig Harveys Farbexperimente, Mary Turners Blick auf das postindustrielle England und Fotografie von den Beatles, Vivian Westwood oder Fußballfans in britischen Pubs.
Ein Highlight ist „Stereoscopic Adventures In Hell“ aus der Sammlung von Queen-Gitarrengott und passioniertem Stereofotografen Sir Brian Máj. Richard Ladkani setzt Jane Goodall ein fotografisches Denkmal. Die Retrospektive von Foto-Ikone Robert Capa würdigt 200 Jahre Fotografie.
Der Mensch und seine Umwelt bleiben zentrale Themen: Françoise Huguier porträtiert Menschen in Afrika, Frédéric Noy dokumentiert bedrohte Wälder in Tansania, und Axelle de Russé zeigt Polarregionen in Infrarot. Wildtiere in der Stadt werden ebenso thematisiert wie die Natur Japans oder mikroskopischen Strukturen von Vitaminen.
Ein eigener Schwerpunkt gilt dem Wasser als Lebensgrundlage: Helmut Habersack präsentiert Flüsse fotografiert aus dem Orbit, Günter Köck erforscht arktische Ökosysteme, und Christin Gerstorfer taucht in die faszinierende Welt des Apnoetauchens ab. Laurent Ballesta, einer der besten Unterwasserfotografen, dokumentiert Unterwasserwelten, während die französische Fotografenlegende Robert Doisneau das idyllische Strandleben fotografiert.



