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100 Jahre Passionsspiele St. Margarethen als Sonderbriefmarke

Ein besonderes Jubiläum wirft seine philatelistischen Schatten voraus: 100 Jahre Passionsspiele St. Margarethen werden heuer nicht nur auf der Bühne gefeiert, sondern auch auf dem Briefumschlag verewigt. Am Freitag, dem 27. März, wird im Haus Bethanien in St. Margarethen im Burgenland eine exklusive Sonderbriefmarke der Österreichischen Post präsentiert – begleitet von weiteren Sammlerstücken.
Letztes Abendmahl bei den Passionsspielen in St. Margarethen
Die Passionsspiele St. Margarethen gibt es jetzt auf Briefmarken. © Passionsspiele St. Margarethen

Die Passionsspiele St. Margarethen zählen zu den bedeutendsten religiösen Laienspielen Österreichs. Seit einem Jahrhundert berühren sie mit ihrer eindrucksvollen Darstellung der Leidensgeschichte Christi tausende Besucher. Zum runden Jubiläum wird dieses kulturelle Erbe nun auch postalisch gewürdigt.

Auf Anregung des Philatelistenvereins St. Gabriel gibt die Österreichische Post eine Sonderbriefmarke mit einem Nennwert von 1,25 Euro heraus. Das Motiv: eine stilisierte Abendmahlszene vor der eindrucksvollen Kulisse des Steinbruchs – ein künstlerischer Verweis auf die einzigartige Spielstätte der Passion.

Parallel dazu erscheinen weitere Sondereditionen: eine „Mirjam“-Briefmarke mit der geheimnisvoll verschleierten Figur sowie ein dreiteiliger Block mit Szenen aus dem Passionsspiel. Diese Marken tragen jeweils einen Nennwert von einem Euro und ergänzen die Jubiläumsserie.

Sonderpostamt und Sammler-Highlights vor Ort

Am 27. März verwandelt sich zwischen 12 und 17 Uhr das Haus Bethanien in einen Treffpunkt für Sammler und Interessierte. Ein mobiles Postamt der Österreichischen Post bietet die Möglichkeit, die frisch erworbenen Marken direkt mit einem exklusiven Sonderstempel zu versehen. Dieser zeigt das charakteristische Symbol der Passionsspiele – ein Kreuz mit wallenden Tüchern – und macht die Stücke zu begehrten Ersttagsobjekten.

Auch Ersttagsbriefe sowie die Jubiläumsblöcke sind vor Ort erhältlich. Am Infostand des Philatelistenvereins St. Gabriel erfahren Besucher zudem Wissenswertes über die Welt der Briefmarkenkunde und die Bedeutung religiöser Motive auf Marken. Abgerundet wird das Programm durch eine Ausstellung mit sakralen Briefmarken sowie – bei Schönwetter – eine Führung durch das Spielgelände im Steinbruch.

Jubiläumsmarken auch später erhältlich

Wer es am 27. März nicht nach St. Margarethen schafft, muss dennoch nicht auf die Sammlerstücke verzichten. Die Sonderbriefmarke der Österreichischen Post ist landesweit in Postfilialen erhältlich. Die „Mirjam“-Marke und der Passionsspiel-Block können über den Philatelistenverein St. Gabriel sowie bei den Aufführungen erworben werden. Denn auch auf der Bühne geht das Jubiläumsjahr weiter: Die Passionsspiele St. Margarethen finden von 23. Mai bis 12. Juli 2026 an Wochenenden und Feiertagen auf der Ruffinibühne im Steinbruch statt.

Philatelie mit spirituellem Anspruch

Der Philatelistenverein St. Gabriel setzt sich seit 1951 für christliche Motive auf Briefmarken ein. Mit großem Erfolg: Mehr als 260 religiös inspirierte Markenserien wurden auf seine Initiative hin realisiert. Auch im Burgenland ist der Verein regelmäßig mit Sonderpostämtern und Ersttagsveranstaltungen präsent.

Programm im Überblick

  • 12–17 Uhr: Sonderpostamt & Ausstellung
  • 13 Uhr: Führung durch den Steinbruch (wetterabhängig)
  • 15 Uhr: Offizielle Präsentation der Sonderbriefmarke
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