Sein Leben lang sammelte der Schweizer Schriftsteller und Architekt Max Frisch Fragen, die ihn einfach nicht loslassen wollten. Mittlerweile wurde Max Frischs sogenannter „Fragebogen“ sogar publiziert. In elf Abschnitten thematisiert Frisch Existenzielles wie Glück, Freunschaft, Partnerschaft, Zugehörigkeit und Humor. Antworten sucht man im Fragebogen vergebens. Max Frisch möchte zum Denken, zum Gespräch, zum Ausstausch anregen. Dazu reicht es, sich Fragen à la „Möchten Sie unsterblich sein?“ oder „Halten Sie sich für einen guten Freund?“ einfach mal zu stellen.
Das Ensemble des Landestheaters Niederösterreich möchte sich in der Spitzenfabrik St. Pölten dieser Aufgabe des Fragen-Stellens in verschiedenen Theaterformen nun annehmen. Als Monolog, als Dialog, als Choreographie und musikalisches Experiment möchte sich das Ensemble gemeinsam mit dem Publikum Max Frischs große und kleine Fragen des Lebens stellen – und dabei vielleicht auch die ein oder andere mögliche Antwort finden.




