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Mehr im Börsel: Burgenland wird zum Kaufkraft-Champion

Mehr Netto vom Leben: Das Burgenland zeigt, wie's geht. Das Bundesland am östlichen Rand von Österreich zählt laut aktuellen Daten zu den stärksten Aufsteigern bei der Kaufkraft und liegt mit rund 29.000 Euro pro Kopf über dem Österreichschnitt. Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann führt den Erfolg auf gezielte Entlastungen und steigende Einkommen zurück.
Landesrat Schneemann vor Fenster
Mit Förderungen wird die Wirtschaft im Burgenland unterstützt und es wird in sie investiert, erklärt Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann. © Landesmedienservice Burgenland

Wo mehr bleibt: Das Burgenland setzt Maßstäbe beim Einkommen. Denn in den vergangenen Jahren hat sich das Bundesland leise, aber konsequent nach vorne gearbeitet. Das zeigt sich nun deutlich in den Zahlen. Während viele Regionen mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen, gelingt es dem östlichsten Bundesland, die Kaufkraft seiner Bevölkerung spürbar zu stärken. Im österreichweiten Vergleich liegt das Burgenland mittlerweile ganz vorne mit dabei. Dieser Umstand ist nicht zufällig entstanden.

Aktuelle Analysen, unter anderem von RegioData, zeichnen ein klares Bild: Die Kaufkraft pro Kopf ist in Österreich insgesamt auf rund 28.000 Euro jährlich gestiegen. Das Burgenland liegt mit etwa 29.000 Euro sogar darüber. Noch aussagekräftiger ist ein weiterer Wert. Beim verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte pro Einwohner belegt das Burgenland laut Statistik Austria (Datenbasis 2024) Platz drei im Bundesländervergleich.

Für Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann ist diese Entwicklung kein Zufall, sondern Ergebnis eines klaren politischen Kurses. „Wer arbeitet, muss sich auch mehr leisten können – genau dafür sorgen wir im Burgenland“, hält Schneemann fest. Dabei gehe es nicht nur um steigende Einkommen, sondern vor allem um das, was am Ende tatsächlich übrig bleibt.

Arbeit, die sich auszahlt

Genau dort setzt die burgenländische Strategie an. Neben steigenden Löhnen wurden gezielt Maßnahmen gesetzt, um die Lebenshaltungskosten zu dämpfen. Preisdeckel bei Energie- und Wohnkosten sowie Förderungen für Haushalte und Betriebe sind zentrale Bausteine dieser Politik. Der Effekt: Die reale Kaufkraft steigt, und somit auch die Lebensqualität.

„Nicht die Zahl am Lohnzettel allein ist entscheidend, sondern wie viel am Ende des Monats übrig bleibt“, betont Schneemann. Eine einfache, aber oft übersehene Wahrheit, die im Burgenland offenbar konsequent in politische Maßnahmen übersetzt wurde.

Ein Aufschwung für alle Regionen

Auffällig ist, dass die positive Entwicklung nicht nur einzelne Ballungsräume betrifft. Vielmehr zeigt sich der Kaufkraftzuwachs flächendeckend im gesamten Bundesland. Das ist insofern bemerkenswert, da wirtschaftliches Wachstum oft regional ungleich verteilt ist.

Im Burgenland scheint man diesem Trend bewusst entgegenzuwirken. „Unser Anspruch ist, dass alle Regionen profitieren – nicht nur einzelne Zentren“, so Schneemann.

Der Blick nach vorne

Trotz der positiven Zahlen sieht man sich im Burgenland nicht am Ziel. Vielmehr soll der eingeschlagene Weg konsequent weitergeführt werden. Geplant sind zusätzliche Investitionen in Infrastruktur, weitere Entlastungen für Arbeitnehmer sowie Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts.

Der Anspruch ist klar formuliert: Kaufkraft sichern, Lebensqualität erhöhen und Perspektiven schaffen. Oder, wie es Schneemann ausdrückt: „Wir arbeiten weiter daran, dass das Burgenland ein Land bleibt, in dem man gut arbeiten, gut leben und sich auch etwas aufbauen kann.“

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