Ausgehend von einem mysteriösen, antiken, achteckigen Grabbau zu Ehren einer unbekannten Person widmet sich das Ephesos Museum ab Oktober 2026 den politischen Wirren des Altertums.
Die Schau bewegt sich dabei weit über die Grenzen der Prunkstadt Ephesos hinaus und erzählt vom legendären Staatsmann Gaius Julius Caesar, dem römischen Feldherrn Mark Anton sowie der letzten Pharaonin Kleopatra – und ihrer Schwester Arsinoë, die im Jahre 41 vor der Zeitenwende in Ephesos hingerichtet wurde. Wer gab den entscheidenden Befehl dazu? Ihre Schwester? Fiel sie etwa den politischen Intrigen ihrer Zeit zum Opfer?
Rund 100 Objekte – darunter internationale Leihgaben aus dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem British Museum in London, dem Cleveland Museum of Art in Ohio und dem Louvre in Paris sowie Objekte aus den Sammlungen des Kunsthistorischen Museums – vermitteln ein eindrucksvolles Bild der Antike an der Schwelle zur römischen Kaiserzeit.
