Der Wiener Zentralfriedhof zählt mit mehr als 330.000 Grabstellen, darunter rund 1.000 Ehrengräbern, zu den bedeutendsten Ruhestätten Europas. Auf einer Fläche von rund 2,4 Quadratkilometern spiegelt er die Wiener Kultur- und Stadtgeschichte wider und zieht jedes Jahr hunderttausende Besucher aus dem In- und Ausland an. Um vor allem die zahlreichen Ehrengräber kompakt zu erschließen, gibt es bereits Ehrengräberbücher der Friedhöfe Wien. Mit dem neuen Guide „Friedhof to go – Smartphone Audio Guide“, der gemeinsam mit nuseum.ai entwickelt wurde, sind diese Inhalte nun auch digital zugänglich. So lassen sich Ehrengräber und besondere Denkmäler am Zentralfriedhof direkt am Mobiltelefon noch einfacher entdecken.
„Der Wiener Zentralfriedhof ist für viele Menschen ein Ort mit ganz persönlicher Bedeutung, zugleich aber auch ein besonderer Teil der Wiener Geschichte. Mit unserem Guide machen wir das über Jahrzehnte gewachsene Wissen der Friedhöfe Wien auf neue Weise zugänglich“, sagt Renate Niklas, Geschäftsführerin der Friedhöfe Wien.
Auf den Spuren von Beethoven, Falco und Co.
Besucher können nach dem Scannen eines QR-Codes auf ihrem Mobilgerät zwischen verschiedenen thematischen Rundgängen wählen, die zwischen 30 und 120 Minuten dauern. Der Guide bietet Informationen zu Ehrengräbern und Denkmälern und navigiert die Nutzer mit einer digitalen Karte über das Areal. Eine Chatfunktion beantwortet zusätzlich Fragen zur Geschichte und den Besonderheiten des Friedhofs.
Der Guide ist in 20 Sprachen verfügbar und kostet 8,40 Euro für 24 Stunden ab Aktivierung. Er ist sowohl online als auch vor Ort erhältlich.
Julian Harbort, Co-Founder von nuseum.ai, hebt die kooperative Entwicklung des Projekts hervor: „Was uns an der Zusammenarbeit mit den Friedhöfen Wien besonders freut: Wir arbeiten als ein Projektteam auf Augenhöhe. Auf der einen Seite jahrzehntelanges Wissen über den Zentralfriedhof und die Stärken eines Konzerns, auf der anderen wir als externe Innovationstreiber, die frischen Wind und kreative Ideen einbringen. Die gemeinsame Arbeitsweise entspricht der eines Start-ups: schnell ausprobieren, Besucher fragen, verbessern. Genau dieser Ansatz ist essenziell, um das bestmögliche Erlebnis für die Besucher zu schaffen.“