Der Fasching hat in Österreich Tradition. Vom Umzug bis zur Wohnzimmerparty gehört das Verkleiden einfach dazu. Doch ein gelungenes Kostüm braucht weder Nähmaschine noch Bastelmarathon. Oft reichen ein paar Teile aus dem Kleiderschrank. Hier finden Sie drei Inspirationen für Ihr diesjähriges Kostüm.
80er-Jahre

Die Achtziger sind ein Paradies für alle Spontanen. Kaum ein Jahrzehnt ist so dankbar für Improvisation. Der Look lebt von Kontrasten: knallige Farben, wilde Muster, große Gesten. Auftupierte Haare und jede Menge Make-up (in Blau, Lila oder einer anderen knalligen Farbe) sind ein guter Anfang. Die Devise lautet nicht „harmonisch“, sondern „unübersehbar“. Ein T-Shirt in grellem Farbton, eine Leggings oder Jeans mit Acid-Wash-Effekt, vielleicht noch ein Stirnband oder große Ohrringe, und fertig ist der ultimative Retro-Look. Wer will, legt noch mit Schulterpolstern, Netzshirt oder gar einem alten Walkman nach.
Der Dieb

Minimalistisch, ikonisch und in zehn Minuten umsetzbar: Das Diebeskostüm ist der Klassiker unter den Last-Minute-Looks. Mit einer schwarzen Hose, einer schwarzen Mütze, einem gestreiften T-Shirt und einem Jutebeutel ist man für den nächsten Faschingsumzug gerüstet. Für den perfekten Look ein Dollarzeichen auf den Jutebeutel zeichnen und entweder aus Stoff oder Papier eine Maske für das Gesicht ausschneiden. Dieses Kostüm ist übrigens auch perfekt für einen Pärchen à la Bonnie & Clyde.
Der Pirat

Für ein Last-Minute-Kostüm bietet sich auch der Pirat an. Mit einer weißen Bluse oder einem Hemd, einer dunklen Hose sowie einem breiten Gürtel ist die Basis für das Kostüm geschaffen. Ein Tuch oder Bandana um den Kopf binden, mit Kajal die Augen dunkel schminken – und schon hat man das perfekte Piratenkostüm für den Faschingsdienstag. Das Schöne am Piratenlook: Er verzeiht. Nichts muss perfekt sitzen, nichts geschniegelt sein. Im Gegenteil – je wilder, desto glaubwürdiger.

