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Osterbrunch für Veganer: Die Top 4 Rezepte für die Feiertage

Ei, ei, ei – was machen wir zu Ostern nur mit den Veganern? Wer glaubt, dass sie armselig an einer Karotte knabbern müssen, der irrt. Zu einem fleischlosen Brunch ohne Eier und Milchprodukte passen in ihren veganen Formen Eier Florentine, Lachs, Mini-Frittatas und ein Karottenkuchen mit Frischkäse-Frosting.
Osterbrunch mit viel Deko, gedeckter Tisch mit Blumen
© shutterstock

Ostern ohne Eier – das geht! Ob man nun beim Brunch mit verschiedenen Gerichten auffahren oder einfach zum Kaffee am Ostersonntag eine schmackhafte Alternative für Veganer bieten möchte: Mit diesen Rezepten liegt man aromatisch goldrichtig.

Vegane Eier Florentine

Sauce Hollandaise

  • 4 EL vegane Butter
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL veganer Weißwein
  • 1 TL Zitronensaft
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Soja-Schlagobers
  • 1 TL Senf
  • Salz
  • weißer Pfeffer

Eier

  • 3 Toastbrötchen (z. B. vegane Englische Muffins)
  • 400 g frittierter Tofu
  • 150 g frischer Spinat
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • Muskat
  • vegane Butter zum Braten
  • Öl zum Braten
  • Kala Namak

Zum Garnieren

  • Schnittlauch oder Kresse

Zubereitung

  1. Zuerst 2 EL vegane Butter in einem Topf schmelzen lassen und Mehl einrühren. Gut rühren, damit nichts klumpt.
  2. Dann mit Gemüsebrühe aufgießen und weiterrühren. Kurz aufkochen lassen, danach die Hitze reduzieren. Sojasahne, Weißwein, 2 Esslöffel vegane Butter, Senf und Zitronensaft dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Sauce Hollandaise circa 5 bis 10 Minuten köcheln und eindicken lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Noch mal abschmecken und zur Seite stellen.
  4. Im Anschluss Spinat waschen, putzen und trocknen. Frühlingszwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Vegane Butter in einer Pfanne schmelzen und Frühlingszwiebeln und Knoblauch anbraten, bis sie glasig sind. Frischen Spinat dazugeben und circa 5 Minuten weiterbraten, bis er gerade damit beginnt zu zerfallen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Anschließend warm halten.
  5. Frittierten Tofu in sechs gleich dicke Scheiben schneiden. Mit Kala Namak und Pfeffer rundum kräftig würzen. Nun Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu von beiden Seiten anbraten bis er leicht geröstet ist.
  6. Als Nächstes die Englischen Muffins halbieren und auf Wunsch toasten. Tipp: Wer keine englischen Muffins hat, kann auch andere Toastbrötchen oder auch geröstetes Brot verwenden. Spinat auf jeder Hälfte verteilen, den gebackenen Tofu darauflegen, nach Geschmack noch mal mit etwas Kala Namak bestreuen und mit veganer Sauce Hollandaise übergießen. Mit gehacktem Schnittlauch und Kresse bestreuen.

Veganer Lachs

Zutaten

  • 3 große Karotten
  • 1 EL Öl
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Reisessig
  • 2 TL Liquid Smoke
  • ½ Noriblatt
  • optional: ½ TL Old Bay Seasoning

Zubereitung

  1. Zunächst drei große Karotten schälen und in dünne Streifen schneiden – entweder mit einem scharfen Messer oder einem Sparschäler.
  2. Danach werden die Streifen sanft gedämpft, damit sie weich werden. Dazu in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben und zugedeckt etwa fünf Minuten garen. Danach abgießen und in eine flache Schale legen.
  3. Für die Marinade Öl, Liquid Smoke, Salz und Reisessig verrühren. Noriblatt mit einer Schere oder einem sehr scharfen Messer sehr klein schneiden und mit der Marinade vermengen.
  4. Die Marinade über die Scheiben verteilen und darauf achten, dass alle Scheiben mit Marinade bedeckt sind.
  5. Mindestens 60 Minuten stehen lassen und danach als Belag auf Sandwiches, Bagels oder als Vorspeise servieren.
Vegane Mini-Frittatas mit grünem Spargel

Zutaten

  • 250 g grüner Spargel
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Babyspinat
  • 200 g Kichererbsenmehl
  • 100 ml pflanzliche Milch
  • 200 g Seidentofu
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1 TL Kala Namak
  • 1 TL Kurkuma
  • 10 g Petersilie
  • 25 g Rucola
  • Salz & Pfeffer
  • optional: Dip aus veganem Skyr, Petersilie, Salz & Pfeffer

Zubereitung

  1. Als Erstes den grünen Spargel waschen und am unteren Ende brechen, sodass die holzigen Enden schnell abgetrennt werden.
  2. Eine hohe Pfanne mit Wasser erhitzen, salzen und den Spargel darin 5 Minuten bissfest garen.
  3. Danach Knoblauch und Zwiebel schälen und klein schneiden. Den Babyspinat waschen und abtropfen lassen.
  4. In einer zweiten Pfanne etwas Öl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch kurz andünsten. Anschließend den Spinat hinzugeben und weitere drei Minuten dünsten. Gut mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. In einem Mixer nun alle Zutaten, bis auf den Spargel und den Spinatmix, geben und kurz mixen.
  6. Den gedünsteten Spargel in kleine Stücke schneiden und die (am besten 12) Spargelköpfe bei Seite legen. Den grünen Spargel, bis auf die Köpfe, gemeinsam mit dem Spinatmix unter den Frittatateig heben.
  7. Die 12 Mulden einer Muffinform mit Öl bestreichen und die Füllung hineingeben. Mit den Spargelköpfen garnieren und für 20 bis 25 Minuten bei 180 °C backen. Optional: Mit Skyr-Dip toppen.

Veganer Karottenkuchen mit Frischkäse-Frosting

Für den Teig

  • 250 g Karotten
  • 125 g vegane Butter, zimmerwarm (oder Kokosöl)
  • 2 EL gemahlene Leinsamen
  • 6 EL heißem Wasser
  • 100 g Zucker oder Ahornsirup
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise gemahlene Vanille
  • ½ TL Zimt
  • 100 g Mandeln gemahlen
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 ½ TL Backpulver
  • ½ TL Natron

Für die Creme

  • 200 g veganer Frischkäse
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • gemahlene Vanille

Für die Dekoration

  • Marzipan-Karotten
  • Pistazien gehackt

Zubereitung

  1. Bevor man anfängt, den Teig anzurühren, den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine 18- oder 20-Zentimeter-Springform mit Butter oder Öl einpinseln.
  2. Für den Teig die Karotten schälen und fein reiben.
  3. Um 2 Leinsamen-Eier zu machen, einfach 2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL heißem Wasser verrühren und 5 bis 10 Minuten quellen lassen.
  4. Die weiche Butter mit Zucker, Salz und Vanille in einer Rührschüssel cremig aufschlagen. Danach die Karotten und Leinsamen-Mischung unterrühren.
  5. Dann Mehl, Zimt und Backpulver dazusieben. Die gemahlenen Mandeln, Natron und Essig ebenfalls hinzugeben. Alles ganz kurz zu einem Teig verrühren.
  6. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen, etwas glatt streichen und auf mittlerer Schiene 35 bis 40 Minuten backen. Tipp: Stäbchenprobe nicht vergessen!
  7. Anschließend den Kuchen herausnehmen und auf einem Kuchengitter 10 Minuten abkühlen lassen. Dann aus der Springform lösen und zu Ende abkühlen lassen.
  8. Sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist, alle Zutaten für die Frischkäse-Creme mit einem Handrührgerät glatt rühren und die Creme mit einem Teigschaber oder Löffel auf den Kuchen streichen.
  9. Nach Belieben mit Marzipankarotten und gehackten Pistazien verzieren.
  10. Den Kuchen bis zum Verzehr im Kühlschrank kalt stellen. (Der Karottenkuchen bleibt circa drei bis vier Tage schön saftig.)

Variationen

  • „Eier“: Alternativ zu den Leinsamen können 100 g Apfelmark oder Bananen- oder Kürbispüree verwendet werden.
  • Mehl: Statt Weizen- oder Dinkelmehl kann man auch eine glutenfreie Mehlmischung im Verhältnis 1:1 nehmen. Eine Mischung aus hellem Mehl und Vollkornmehl funktioniert auch wunderbar!
  • Topping: Als Frosting funktioniert genauso gut geschlagene Kokos-Creme.
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