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20 Jahre Liszt Zentrum Raiding: Programmreiche Jubiläumssaison

Das Liszt Zentrum Raiding feiert sein 20-jähriges Bestehen und präsentiert dazu eine besonders vielseitige Konzertsaison 2026/27. Neben dem Liszt Festival im Oktober umfasst das Jubiläumsprogramm ganzjährige Konzertreihen, neue Museumsformate und hochkarätige Gastkünstler.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit den Intendanten des Liszt Zentrums Raiding, Eduard und Johannes Kutrowatz, sowie Kulturbetriebe-Burgenland-Geschäftsführerin Claudia Priber bei der Präsentation der Konzertsaison (v. l.).
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit den Intendanten des Liszt Zentrums Raiding, Eduard und Johannes Kutrowatz, sowie Kulturbetriebe-Burgenland-Geschäftsführerin Claudia Priber bei der Präsentation der Konzertsaison (v. l.). © Landesmedienservice Burgenland
Seit seiner Eröffnung im Jahr 2006 hat sich das Liszt Zentrum am Geburtsort von Franz Liszt zu einem international anerkannten Kulturstandort entwickelt. Jahr für Jahr gastieren renommierte Künstler, Ensembles und Orchester in Raiding und sorgen für ein musikalisch breit gefächertes Programm.
Die Errichtungskosten des Liszt Zentrums beliefen sich vor 20 Jahren auf rund 6,5 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren wurden weitere 6,1 Millionen Euro in Erweiterung, Um- und Zubauten sowie das neue Liszt Museum investiert.
Mit der Jubiläumssaison 2026/27 unterstreicht das Liszt Zentrum Raiding einmal mehr seine Rolle als international geschätzter Konzertstandort und lebendiger kultureller Treffpunkt im Burgenland. Landeshauptmann und Kulturreferent Hans Peter Doskozil stellte gemeinsam mit den Intendanten Eduard und Johannes Kutrowatz das Programm vor. Bei der Präsentation waren unter anderem Kammersänger Herbert Lippert, Pianist Martin Ivanov, Pianistin Sophie Druml sowie Kulturbetriebe-Burgenland-Geschäftsführerin Claudia Priber anwesend.

Landeshauptmann Doskozil betonte die Bedeutung des Hauses für die Kulturlandskarte: „2006 startete eines der wohl aufregendsten Kulturprojekte im Burgenland und heute genießt die künstlerische Programmierung des Liszt Zentrums Raiding weltweites Ansehen und große Wertschätzung. Dieses Erbe zu bewahren und positiv in die Zukunft zu führen, ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich bin stolz, diesen einzigartigen Kulturstandort in seiner strategischen Ausrichtung begleiten zu dürfen.“

Ganzjähriger Konzert- und Museumsbetrieb

Im Jubiläumsjahr präsentiert sich das Liszt Zentrum stärker denn je als ganzjähriger Kulturstandort. Neben dem traditionellen Liszt Festival im Oktober umfasst das Programm Familienkonzerte, die Barock Haydn Tage, das Brass Fest, Sommerkonzerte sowie die neue Museumsreihe „Treffpunkt Liszt Salon“.

Die Intendanten Eduard und Johannes Kutrowatz sehen darin eine konsequente Weiterentwicklung: „Auch nach 20 Jahren ist Raiding kein abgeschlossenes Kapitel, sondern ein lebendiger Prozess. In Liszts Sinne verstehen wir Kunst als Bewegung, als ständige Erneuerung. Raiding ist und bleibt ein Ort, an dem Musik Zukunft hat und dies spiegelt sich in der Programmierung der Saison 2026/27 zur Gänze wider.“

Zum Erfolg des Liszt Zentrums tragen auch zahlreiche Partner aus Wirtschaft und Region bei. Generalsponsor Burgenland Energie unterstützt den Festspielort seit vielen Jahren ebenso wie der burgenländische Getränkeerzeuger Waldquelle. Auch regionale Betriebe wie das Weingut Eichenwald in Horitschon oder die Bäckerei Ströck zählen zu den langjährigen Unterstützern.

Liszt Festival im Oktober

Das Liszt Festival von 16. bis 25. Oktober steht ganz im Zeichen des Jubiläums. Inhaltlich widmet sich das Festival unter anderem dem spannungsvollen Verhältnis zwischen Franz Liszt und Richard Wagner sowie dem 70. Gedenktag des Ungarischen Volksaufstandes.

Zu den Höhepunkten zählen Konzerte des Wiener Kammerorchesters unter Martin Sieghart mit Artist in Residence Kateryna Titova sowie Klavierabende mit Martin Ivanov und Sofya Gulyak. Weitere Programmpunkte gestalten unter anderem Lidia Baich und Donka Angatscheva, das Paganini Ensemble Wien sowie das Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck.

Neue Reihe „Treffpunkt Liszt Salon“

Mit der neuen Museumsreihe „Treffpunkt Liszt Salon“ entstehen im Herbst 2026 neue Formate im Liszt Museum. Konzerte am historischen Liszt-Flügel und Vorträge verbinden Musikgeschichte und Gegenwart.

Eduard Kutrowatz präsentiert dabei unter anderem die Uraufführung des Liederzyklus „Herbstreise“. Kammersänger Herbert Lippert gestaltet einen Liederabend und zeigt gleichzeitig eine Auswahl seiner Ölbilder. Nike Wagner spricht über die Verbindung zwischen Liszt und Wagner, musikalisch begleitet von Boris Bloch. Kateryna Titova widmet gemeinsam mit Wagner-Museumsdirektor Sven Friedrich einen Abend der besonderen Beziehung zwischen den beiden Komponisten.

Familienkonzert im Dezember

Das beliebte Familienkonzert am 12. Dezember bringt Camille Saint-Saëns’ „Karneval der Tiere“ auf die Bühne. Das Klavierduo Ania und Sophie Druml musiziert gemeinsam mit Schauspieler Andreas Vitásek und einem Solistenensemble unter der Leitung von Verena Stourzh.

Barock Haydn Tage im März 2027

Von 12. bis 14. März 2027 stehen die Barock Haydn Tage auf dem Programm. Das Barucco Vokalensemble & Orchester unter Heinz Ferlesch interpretiert Händels „Messias“. Werke Joseph Haydns präsentieren das Minetti Quartett sowie das Wiener Kammerorchester unter Jan Willem de Vriend. Pianistin Kateryna Titova stellt in einer Matinee Kompositionen von Scarlatti und Haydn gegenüber.

Brass Fest im April 2027

Beim Brass Fest von 22. bis 25. April 2027 reicht das musikalische Spektrum von traditioneller Blasmusik bis zu Filmmusik. Die Militärmusik Burgenland eröffnet das Festival mit einem Jubiläumskonzert zum 70-jährigen Bestehen. Weitere Auftritte gestalten die Vienna Brass Connection, die Original Woodstock Musikanten und die Blaskapelle Federspiel.

Sommerkonzerte im Juni 2027

Den Abschluss der Saison bilden die Sommerkonzerte von 10. bis 13. Juni 2027. Die Ehrphilharmonie Wien unter Andrea Götsch gastiert erstmals in Raiding mit einer Mozart-Gala. Weitere Programmpunkte setzen das Benjamin Schmid Jazz Quartett, die Goldgeiger gemeinsam mit „Franz Posch & seine Innbrügler“ sowie das Ensemble Philharmonic Five mit Werken von Johann Strauss, Fritz Kreisler und Franz Liszt.

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