Story

Berchtesgaden: Auszeit in den bayrischen Bergen

In Deutschlands einzigem Alpennationalpark in Berchtesgaden kann man jetzt der Natur beim Erwachen aus dem Winterschlaf Gesellschaft leisten. Die frische Bergluft und die wärmende Frühlingssonne gibt den Besuchern einen optimalen Energieschub.
Die idyllische Mordaualm wird heute noch bewirtschaftet. © Bergerlebnis Berchtesgaden

Der Schnee schmilzt, das Wasser sprudelt, Pflanzen und Tiere erwachen aus dem Winterschlaf: Im einzigen Alpennationalpark Deutschlands ist jetzt richtig viel los – so viel, dass man besser länger als zu kurz bleibt. Denn am Fuße des 2.713 Meter hohen Watzmanns erstreckt sich eine zauberhafte Landschaft, die auf Entdecker wartet: schroff-felsige Gipfel und liebliche Almwiesen, tiefe Klammen, klare Gebirgsseen und urige Bauernhöfe. Berchtesgaden erlebt man am besten in der ursprünglichen Natur – im Winter beim Skifahren und Langlaufen, im Frühling am besten beim Spazierengehen und Wandern.

Wandern unterm Watzmann

Während die Gipfel rundherum noch weiß leuchten, sind in Berchtesgaden unzählige Kilometer Wanderwege schon schneefrei – auf geht’s. Ein heißer Tipp ist zum Beispiel das See-Gipfel-Ticket, um gleich mehrere Schönheiten der Natur auf einmal präsentiert zu bekommen. Mit dem Schiff geht es wie durch einen Fjord über den berühmten smaragdgrünen Königssee. Entlang steiler Felswände am Ufer fährt man bis zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Von Schönau am Königssee fährt man mit der 3,3 Kilometer langen Jennerbahn bergwärts. Die Gondeln erreichen eine Seehöhe von 1.800 Meter. Ein kleiner 360-Grad-Rundweg bei der Bergstation bietet faszinierende Aussichten in die weite Landschaft.

Beliebt ist auch der 10,5 Kilometer lange Königsseer Fußweg, der von Berchtesgaden entlang der Königsseer Ache zum Nordufer des Königssees führt. Auf zahlreichen Schildern kann sich der Wanderer über die Geschichte der Holztrift informieren. Für Freunde der Natur und des Outdoor-Erlebens ist Berchtes­gaden mit seinem breiten Angebot das ideale Reiseziel. Wie wäre es zum Beispiel mit einem geführtem Kräuterspaziergang, bei dem eine Naturexpertin Wissenswertes über die Schätze der Flora zu erzählen weiß – und schon bekommt man richtig Lust auf frisches, regionales Essen. Die frühlingsfrischen Produkte der Region sind so richtige Vitalitätsbooster.

Bunte Wunderwelt im Kurgarten

Ein ganz spezielles Ereignis erwartet die Besucher circa ab Mitte April bis Anfang Mai, nämlich Hanami auf Bayerisch. Für zehn bis 14 Tage treiben dann die japanischen Kirschbäume im Kurgarten Berchtesgaden aus und Tausende rosafarbene Blüten verwandeln den Park in ein richtiges Farbenmeer. Das Plätschern des frischen Alpenquellwassers in zwei Becken im Ohr und der Blick auf die noch schneebedeckten Berge am Horizont: Ist das nicht die perfekte Kulisse für ein gemütliches Picknick auf der grünen Parkwiese? Dieses spektakuläre Erlebnis sollte man sich nicht entgehen lassen, genauso wenig wie das Frühlingsfest am 18. April im Kurgarten unter dem Motto „Berchtesgaden blüht auf“.

Attraktionen vor der Haustür

Von hier aus erreicht man leicht und bequem viele weitere Attraktionen, denn Berchtesgaden ist eine Region der kurzen Wege. Im Umkreis von vier Kilometern liegt nicht nur der Königssee, sondern auch zwei weitere weltbekannte Sehenswürdigkeiten. Im Salzbergwerk erwartet einen in den Tiefen des Berges eine beeindruckende Reise in die Welt des Salzes, das die Gegend früher reich gemacht hat. Das Kehlsteinhaus am Obersalzberg wiederum ist ein Gedenkort der Zeitgeschichte. Mit einem messingverkleideten, 124 Meter hohen Lift fährt man direkt ins Vestibül der Berggaststätte, die ab voraussichtlich 7. Mai wieder Gäste empfängt und köstliche Schmankerln bietet. Für Geschichtsinteressierte ist ein Besuch der Dokumentation Obersalzberg ein Muss.

Nachhaltige Mobilität im Urlaub

Wer Berchtesgaden besuchen will, kann sein Auto ruhig zu Hause lassen. Die Anreise mit dem Zug ist nämlich viel bequemer – und durchaus auch kostengünstig. In Berchtesgaden braucht man schon gar kein Auto. Dank eines flexiblen Mobilitätsangebots sind die Ausflugsziele und Ausgangspunkte der Wanderungen einfach zu erreichen. Einfach per App bedient man sich des flexiblen Fahrservices Watzmobil, aber man kann Autos auch per Telefon buchen. Die Elektrofahrzeuge holen Gäste ab und bringen sie umweltfreundlich an ihr Ziel. Und der Almerlebnisbus verbindet den Nationalpark Berchtesgaden sogar mit dem Naturpark Weißbach im Salzburger Saalachtal. Pedalritter freuen sich über den Berchtesgadener Radstern: Vier Routen erschließen sternförmig von Berchtesgaden aus das Berchtesgadener Tal, mit Stopps in Marktschellenberg, am Königssee, in Ramsau-Hintersee und Bischofswiesen.

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