Schloss Hof präsentiert die neue Sonderausstellung „Verspielte Symmetrie – Der Barockgarten als Gesamtkunstwerk“. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnete die Ausstellung mit einem Plädoyer für die kulturelle Bedeutung und Vision.
Die Sonderausstellung „Verspielte Symmetrie – Der Barockgarten als Gesamtkunstwerk“ auf Schloss Hof, die bis zum 2. November 2026 besucht werden kann, wurde kürzlich von Johanna Mikl-Leitner eröffnet. Die Landeshauptfrau betonte die kulturelle Wichtigkeit der Ausstellung und hob hervor, dass Kultur nicht nur Geschichte, sondern auch Gegenwart und Zukunft sei. Schloss Hof, das auf Prinz Eugen von Savoyen zurückgeht und unter Maria Theresia weiterentwickelt wurde, sei ein Symbol der kulturellen Strahlkraft Niederösterreichs.
Kultur als identitätsstiftende Kraft und wirtschaftlicher Impuls
Mikl-Leitner sprach davon, dass kulturelle Orte wie Schloss Hof Identität schaffen, den Zusammenhalt stärken und international sichtbar machen. Sie unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung solcher kulturellen Einrichtungen und verglich Schloss Hof mit anderen kulturellen Standorten wie Grafenegg und dem Semmering.
Klaus Panholzer von der Schönbrunn Group erklärte, die Ausstellung offenbare die versteckte Komplexität des Barockgartens als ein Werk aus Symmetrie, Botanik und Handwerk. Er betonte die Notwendigkeit, Kulturerbe zu pflegen und zugänglich zu machen.
Severin Gruber vom Ministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus fügte hinzu, dass Menschen nach Symmetrie streben und solche Gärten Sehnsuchtsorte darstellen.
Katrin Harter, die Kuratorin der Ausstellung, erklärte, die Ausstellung sei wie ein Spaziergang durch einen imaginären Garten, der den realen Barockgarten auf Schloss Hof einleiten solle. Sie umfasst sieben Räume, die verschiedenen Aspekten des Barockgartens gewidmet sind, wie Wasser und Architektur.
Die Eröffnungsfeier wurde von Schauspieler Jürgen Maurer moderiert, mit Lesungen von Maria Köstlinger und musikalischer Begleitung durch die Philharmonie Marchfeld.
Die Sonderausstellung „Verspielte Symmetrie – Der Barockgarten als Gesamtkunstwerk“ zeigt eindrucksvoll, wie Kultur Orte der Begegnung und Reflexion schafft. Sie lädt Besucher ein, die historische und ästhetische Bedeutung von Barockgärten zu entdecken und die Rolle der Kultur als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu verstehen.


