Was 1997 mit einem Konzert in der historischen Orangerie begann, ist heute eine feste Institution des Wiener Kulturlebens: Am 18. Juni feiert das Schloss Schönbrunn Orchester sein 10.000stes Konzert. Mit mehr als einer Million Minuten gespielter Musik blickt das Ensemble auf eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte zurück und zählt längst zu den wichtigsten Botschaftern der Wiener Klassik. Der Jubiläumsauftritt findet an einem Ort statt, der selbst Musikgeschichte geschrieben hat. In der Orangerie Schönbrunn trafen 1786 Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Salieri zu ihrem berühmten musikalischen Wettstreit aufeinander. Dass das Jubiläum in das Jahr von Mozarts 270. Geburtstag fällt, verleiht dem Anlass zusätzliche Symbolkraft. Unter der Leitung von Chefdirigent Guido Mancusi pflegt das Orchester nicht nur die Werke von Mozart, Haydn und der Strauss-Dynastie, sondern bringt auch Kompositionen weniger bekannter Zeitgenossen wie Ziehrer, Millöcker oder Stolz auf die Bühne. Mehr als 350 Werke umfasst das Repertoire mittlerweile. Auch international hat sich das Ensemble einen Namen gemacht: Über 500 Auslandskonzerte führten die Musiker bereits auf Bühnen rund um den Globus.