In „Feudal Holes“ verwebt Claudia Pagès Rabal historische Netzwerke und gegenwärtige Machtstrukturen eindrucksvoll miteinander.
Die in Barcelona lebende Künstlerin setzt ihre intensive Recherche zur Seidenstraße fort und untersucht dabei, wie Wissen, Handel und Kontrolle über Jahrhunderte miteinander verflochten waren und noch immer sind. In Videoinstallationen, Skulpturen, Performances und Zeichnungen offenbaren sich komplexe räumliche und zeitliche Schichtungen, die gesellschaftliche Hierarchien, koloniale Gewalt und kulturelle Durchlässigkeit sichtbar machen.
