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Einer der Mitwirkenden bei „FRÜHLING. LEERES LAND.“: Das Mobilis Saxophonquartett. © Andrej Grilc
13.03.2026 - 06.04.2026

Festival Imago Dei

Der frühgotische Klangraum Krems Minoritenkirche wird auch 2026 wieder zur Bühne für außergewöhnliche musikalische Begegnungen: Von 13. März bis 6. April 2026 lädt das Festival Imago Dei zu zwölf Veranstaltungen in den Wochen vor Ostern. Seit dem Vorjahr liegt die künstlerische Leitung in den Händen von Albert Hosp, der das traditionsreiche Festival noch internationaler und genreübergreifender ausrichtet. Musik trifft dabei auf Literatur, Videokunst und Tanz – jeder Abend beginnt mit einer Lesung oder einem Gespräch und öffnet so einen Raum für Klang, Gedanken und Poesie. Künstlerinnen und Künstler aus Argentinien, Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Japan, Kroatien, den USA und Österreich gestalten ein Programm, das stilistisch von Tango, Songwriting und traditioneller Musik bis zu Bach, Mozart und zeitgenössischen Uraufführungen reicht.

Eröffnet wird das Festival am 13. März um 19 Uhr mit „Wasser erzählt“, einer Uraufführung des Ensembles Brot & Sterne, bei der Musik, Texte und Visuals von Lillevan zu einem atmosphärischen Gesamtkunstwerk verschmelzen. Zuvor liest Julian Schutting einen eigens für das Festival geschriebenen Text über Wasser und Vergänglichkeit. Zu den weiteren Höhepunkten zählen das Solo-Programm des amerikanischen Mandolinenvirtuosen Chris Thile am 14. März, das Tangoprojekt „Piano Canción“ am 20. März, die Uraufführung „Frühling. Leeres Land.“ am 22. März nach einer Erzählung von Ingeborg Bachmann, deren 100. Geburtstag das Festival ebenfalls würdigt, sowie das korsische Vokalensemble A Filetta mit einem eindringlichen Karfreitagsprogramm am 3. April.

Auch seltene musikalische Perspektiven stehen im Fokus: Die japanische Koto-Spielerin Karin Nakagawa verbindet am 29. März traditionelle Klänge mit Texten aus dem Japan des 13. Jahrhunderts, während das Projekt „Heretical Angels“am 2. April mittelalterliche Rituale aus Bosnien und Herzegowina neu interpretiert. Ein Kinderkonzert am 15. März lädt die jüngsten Besucher in die Welt der Musik ein. Den festlichen Abschluss bildet am 6. April um 18 Uhr Mozarts monumentale Serenade „Gran Partita“, interpretiert vom L’Orfeo Bläserensemble, begleitet von Lesungen mit Texten von Ingeborg Bachmann.

Parallel dazu zeigt die Künstlerin Ulrike Königshofer im Kapitelsaal der Minoritenkirche zwei raumbezogene Klanginstallationen, die Architektur und Akustik des historischen Ortes neu erfahrbar machen. So wird das Festival einmal mehr zu einem Ort, an dem Musik, Literatur und visuelle Kunst miteinander in Dialog treten – poetisch, international und offen für neue Klangwelten.

mehrere Standorte | Niederösterreich
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