Zu Pfingsten, von 22. bis 25. Mai, verwandeln die Internationalen Barocktage Stift Melk die prachtvollen Räume des Benediktinerstifts erneut in einen Treffpunkt für hochkarätige Barockmusik. Unter dem Motto [er]warten widmet sich Künstlerischer Leiter Michael Schade der spannenden Kunst des Innehaltens – vom musikalischen Atemholen bis zur freudigen Erwartung eines Einsatzes oder Applauses. Eröffnet wird das Festival traditionell vom Concentus Musicus Wien, der Händels Oratorium „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ in der Stiftskirche interpretiert. Das Programm spannt einen Bogen von großen Orchesterwerken über Chorkonzerte und nächtliche Orgelklänge bis zu Gesprächen und internationalen Gästen wie Patricia Nolz, Martin Haselböck, Giovanni Antonini oder der Company of Music. Auch Kinder dürfen sich schon am 21. Mai auf ein musikalisch-artistisches Abenteuer freuen: den Musikzirkus Cantillo mit „Kopfüber und Landunter“.
Mit „OffRoad Barock“ öffnet Bassbariton Thomas Quasthoff gemeinsam mit Wolfgang Meyer und Shawn Grocott die Türen Richtung Jazz und zeigt, wie leicht Barock und Improvisation ineinandergreifen können. Nachwuchsmusikerinnen erhalten im Rahmen der Academia Mellicensis die Gelegenheit, unter der Anleitung renommierter Expertinnen ein eigenes Barockprogramm zu erarbeiten – heuer Fux’ Oratorium „Il Fonte della Salute“. Abgerundet wird das Festival durch ein lebendiges Rahmenprogramm mit Frühstücksmatinee, Vernissage und Podiumsdiskussion.



