Der Juni steht im Burgenland ganz im Zeichen von Musik, Literatur, Geschichte und Kunst. Von Eisenstadt über Kobersdorf und Raiding bis nach Schlaining, Güssing und Schloss Tabor reicht das abwechslungsreiche Kulturprogramm.
Im Nordburgenland widmet sich die Veranstaltung „Die Straße der Frauen“ am 19. Juni im Kulturzentrum Eisenstadt burgenländischen Mythen rund um starke und sagenumwobene Frauenfiguren. In der Landesgalerie Burgenland laden die „Kunstmomente im Juni“ zu Führungen, Gesprächen und Workshops ein. Im Haydn-Haus Eisenstadt stehen die beliebten Führungen „Best of Haydn-Haus“ sowie die Abendveranstaltung „Brot & Wein“ auf dem Programm. In Mattersburg präsentieren Christoph Krutzler und Peter Taucher ihren „Literaturwurlitzer“.
Im Mittelburgenland rückt die Ehemalige Synagoge Kobersdorf jüdische Geschichte und Kultur in den Mittelpunkt. Führungen, Konzerte und das Symposium „Ungehörte Stimmen“ beleuchten die jüdische Vergangenheit des Burgenlands. Am 25. Juni eröffnet zudem die Ausstellung „Zeichnen gegen das Vergessen“ von Manfred Bockelmann. Im Liszt Zentrum Raiding laden die Summer Concerts von 12. bis 14. Juni zu einem Konzertwochenende mit Klassik, Jazz und Crossover ein.
Im Südburgenland bietet die Friedensburg Schlaining historische Führungen wie „Die Burg für den Teufel“ und „Durch die finstre Nacht“. Am 21. Juni treffen bei „Holzfällen“ Schauspieler Nicholas Ofczarek und das Musikensemble Franui auf Thomas Bernhards berühmten Roman. Festivalstimmung verspricht außerdem das Open-Air „Under the Bridge“ am 26. und 27. Juni mit Acts wie Floyd Division, Zelda Weber, Endless Wellness und Firkin. Im Kulturzentrum Güssing gastiert erneut der Literaturwurlitzer, während auf Schloss Tabor die BAD POWELLS mit Disco-, Soul- und Funkklassikern zur Mittsommer-Party laden.

