Mittwoch, 30. September 2026
„UNTERWEGS IM KREMSTAL“
Lesung: Martin Heidl & Wolfgang Kühn (beide DUM) vermessen das Kremstal literarisch
Film: „Unterwegs im Kremstal“ (2026) von Attila und Sonja Molnár über Natur, Geschichte und Menschen des Kremstals – eine filmische Reise von den Quellen der Krems bis zur Mündung bei Altenwörth
Beginn: 19 Uhr
Einlass: ab 18 Uhr
Ort: Arkadensaal Langenlois, Rudolfstraße 1, 3550 Langenlois
Eintritt: € 14,– (AK) bzw. 12,– (VVK)
Kartenbestellung: www.dum.at oder 0664 / 4327973
KREMSTAL LITERARISCH VERMESSEN
Martin Heidl und Wolfgang Kühn, beide DUM, ersterer seit vielen Jahren im Kremstal lebend, zweiterer im benachbarten Kamptal, begeben sich auf literarische Spurensuche ins Kremstal und begegnen u. a. Gabriele Petricek, der aktuellen Würdigungspreisträgerin des Landes Niederösterreich für Literatur, dem in der Voest Alpine Krems aufgewachsenen, 2023 verstorbenen Autor Erwin Riess, der mit seinem Protagonisten Groll eine Roman-Kultfigur hinterlassen hat, ebenso wie dem Filmmacher Attila Molnár selbst, der mit seinem 2025 erschienen Roman „GBS – Der Weg der Möglichkeiten“ eine außergewöhnliche persönliche Geschichte erzählt.
UNTERWEGS IM KREMSTAL
Die Filmdokumentation „Unterwegs im Kremstal“ lädt zu einer eindrucksvollen Reise durch eine Landschaft voller Geschichten, Begegnungen und stiller Schönheit ein. Der Film zeigt das Kremstal aus einer persönlichen, lebendigen und berührenden Perspektive, nah an den Menschen, nah an der Region und nah an dem, was Heimat bedeuten kann. Folgend auf „Kleinod Kamptal“ ist dies die nächste Dokumentation des ortsansässigen Filmemachers Attila Molnár, nach einem Drehbuch von Sonja Molnár.
„Der beeindruckende Film bewegt sich durch eine Landschaft, die auf den ersten Blick ruhig erscheint, fast vertraut. Doch je länger man hinsieht, desto mehr Schichten, ja lebens- und liebenswerte Nuancen, treten hervor. Da ist die Natur, die sich in ihrer ganzen Vielfalt zeigt von ursprünglichen Waldgebieten bis zu sanften Weinlandschaften. Da sind Spuren der Vergangenheit, die weit zurückreichen, bis in eine Zeit, in der Menschen hier ganz anders lebten. Und da sind die Menschen von heute, die diese Region prägen, oft leise, oft unspektakulär, aber immer mit tiefer Verbundenheit.
Bemerkenswert ist auch der Weg, der für die Veröffentlichung gewählt wurde. Attila und Sonja Molnár verzichten bewusst auf eine klassische Auswertung über Fernsehen oder Streaming-Plattformen. Stattdessen setzen sie auf persönliche Begegnung und unmittelbares Erleben im Kinoraum.“
(Lukas Lusetzky / KRONEN ZEITUNG / 25 05 2026)
