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Oranger Fisch in einem Glas vor einer Weltkarte
Kaum ein Medium bringt seine Botschaft so unmittelbar und eindringlich in die Öffentlichkeit wie ein Plakat. ©Klaus Staeck/MAK Nathan Murrell
19.03.2024

MAK Plakat Forum: Nichts ist erledigt!

Wie es scheint sind Hitzerekorde und extremes Wetter die neue Norm. Trotz des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 ist die Realität ernüchternd. Die Umsetzung des Abkommens ist bisher weitgehend gescheitert. Zahlreiche Länder, so auch Österreich, haben ihre Zusagen zur Einhaltung der vereinbarten Ziele nicht ausreichend umgesetzt. Die globalen Emissionen steigen weiter an, während die Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen unzureichend bleiben. Es mangelt an politischem Willen, um die notwendigen Veränderungen zu verwirklichen.

Das MAK zeigt im neuen Format MAK Plakat Forum von 19. März bis 26. Mai 2024 Plakate zum Thema Umweltverschmutzung und Klimaveränderung des Grafikdesigners, Juristen und politischen Aktivisten Klaus Staeck. Der Titel der Ausstellung „Nichts ist erledigt!“ verweist auf das vielzitierte Credo des frühen Mahners für die Umwelt.

Ein Staeck-Plakat ist mittlerweile zum Synonym für kämpferische Plakatkunst geworden. Schon lange bevor auf der ersten Weltklimakonferenz im Jahr 1979 öffentlich über die dringende Notwendigkeit von Maßnahmen zur Bewältigung der drohenden Klimakatastrophe diskutiert wurde, engagierte sich Klaus Staeck für den Schutz der Natur. Als Freund von Joseph Beuys erhebt er seine Stimme laut für Umwelt- und Klimaschutz. Seine Plakate sind Anklage und stets unbequem in ihrer Aussage.

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