„We are unity and we are unstoppable.“ Was Conchita Wurst 2014 nach ihrem Sieg sagte, wird nun im Haus der Geschichte Österreich zur leitmotivischen Spurensuche. Mit der neuen Ausstellung „Unstoppable! Eurovision Song Contest Highlights im Museum“ wird der ESC aus dem Scheinwerferlicht in den musealen Raum gehoben.
Die Schau zeigt, dass der Eurovision Song Contest nie nur Glanz und Glamour war. Zwischen Pailletten und Pathos, zwischen eingängigen Melodien und kalkulierten Inszenierungen verhandelt er seit sieben Jahrzehnten Fragen, die weit über den Wettbewerb hinausweisen: Wer gehört dazu? Wer darf sprechen – und wie laut? Und was geschieht, wenn Lieder politisch werden, obwohl sie es doch offiziell nie sein wollten?
Die Ausstellung folgt diesen Spannungen entlang ausgewählter Objekte wie einer Schallplatte von „Merci, Chérie“, Conchitas legendärem Kleid und JJs Bühnenbild aus dem Vorjahr. Eine begleitende Web-Ausstellung vertieft die politischen Unterströmungen des Wettbewerbs und erzählt von Skandalen und Protesten.



