Bräuche und Rituale haben den Fasching über Jahrhunderte geprägt, doch keine Tradition ist wohl so universell geliebt wie jene des Krapfens. Schon früher füllte man sich mit dem damals günstigen, nahrhaften Süßgebäck den Bauch, bevor die Fastenzeit begann. An diesem Prinzip hat sich wenig geändert: Der Krapfen ist geblieben, nur seine Füllungen sind vielfältiger geworden. Marille bleibt der Klassiker, Schokocreme oder Vanille die modernen Verführer. Unser liebstes Rezept für gelungene Faschingskrapfen finden Sie hier.
Zutaten für 10 Krapfen
- 100 ml Milch
- 1 Prise Zucker
- 42 g Germ
- 4 Eidotter
- 1 kleinen Schuss Rum
- 50 g Staubzucker
- 500 g Weizenmehl
- 60 g Butter
- 1 TL Salz
- ca. 800 ml Öl zum Ausbacken
- ca. 250 g Marmelade nach Wahl
Zubereitung
- Der Weg zum perfekten Faschingskrapfen beginnt mit einem Vorteig: Die Milch leicht erwärmen, eine Prise Zucker und 3 EL Mehl einrühren, Rum hinzugeben, den Germ hineinbröseln und alles glatt verrühren. Diese Mischung rund 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen, bis sich an der Oberfläche kleine Bläschen zeigen und der Teig sichtbar Leben annimmt.
- In einer großen Schüssel die Dotter mit dem Staubzucker cremig schlagen. Mehl, weiche Butter, restliche Milch und Salz unterheben, anschließend den Vorteig einarbeiten. Alles zu einem geschmeidigen, glatten Germteig verkneten und nochmals etwa eine Stunde ruhen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.
- Aus dem Teig 20 gleich große Kugeln formen und leicht flach drücken. Noch einmal gehen lassen, bis sie beinahe doppelt so groß sind – Geduld zahlt sich hier aus.
- Das Öl auf ca. 170 Grad erhitzen und die Teiglinge portionsweise goldbraun ausbacken. Dabei regelmäßig wenden, damit sie gleichmäßig Farbe annehmen. Fertige Krapfen mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Zum Finale wird jeder Krapfen seitlich mit Marmelade gefüllt – am besten mithilfe eines Spritzbeutels. Ein Hauch Staubzucker darüber, und der Fasching ist servierfertig.

