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Garteln: Österreich pflanzt, kompostiert und denkt nachhaltiger

Selbstversorgung, Entschleunigung und ein bewussterer Umgang mit Ressourcen: Gärtnern und im Besonderen das Kompostieren verbinden all diese Aspekte – und machen aus vermeintlichem Abfall wertvolle Nahrung für neue Pflanzen. Oder anders gesagt: Wer heute pflanzt, denkt oft schon an morgen. Immer mehr Österreicher nehmen sich das zu Herzen. Das belegt eine neue repräsentative Umfrage.
Pflanze mit Nespresso Kapseln daneben
Kaffeesatz enthält wertvolle Nährstoffe für Pflanzen. © Nespresso/Eugen Nemecek

Mit den ersten warmen Tagen wächst in Österreich wieder die Lust aufs Gärtnern. Ob Balkon, Terrasse oder eigener Garten – für viele gehört das Pflanzen, Pflegen und Ernten einfach zum Frühling dazu. Eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Nespresso zeigt: Rund 79 Prozent der Österreicher haben bereits konkrete Pläne für die Gartensaison 2026.

Dabei sind die Vorhaben so vielfältig wie die Gärten selbst. Besonders beliebt ist das Pflanzen von Blumen am Balkon – knapp 29 Prozent möchten ihre Außenbereiche damit verschönern. Fast ebenso viele planen, Sträucher, Hecken oder Bäume zu setzen oder zu schneiden. Auch der Trend zum eigenen Anbau von Lebensmitteln hält an: Mehr als ein Viertel der Befragten will Kräuter oder Gemüse anbauen. Nur rund jeder Fünfte verzichtet heuer ganz auf Gartenpläne.

Kompostieren wird immer wichtiger

Neben dem klassischen Gärtnern rückt ein Thema immer stärker in den Fokus: Kompostieren. Bereits ein Viertel der Österreicher nutzt einen eigenen Komposter, ein kleiner Teil setzt sogar auf Wurmkompost. Besonders auffällig ist das Interesse der jungen Generation: Mehr als jeder Fünfte aus der Gen Z kann sich vorstellen, künftig selbst zu kompostieren – deutlich mehr als im Durchschnitt. Küchenabfälle werden nicht mehr einfach entsorgt, sondern bewusst wiederverwertet.

Kaffeesatz als unterschätzter Nährstofflieferant

Aber was landet eigentlich im Kompost? An erster Stelle stehen Obst- und Gemüsereste, die von über drei Viertel der Befragten verwertet werden. Direkt dahinter folgt Kaffeesatz: Mehr als 63 Prozent geben ihn in den Komposter. Das hat einen guten Grund. Kaffeesatz enthält wichtige Nährstoffe wie Stickstoff, Kalium und Phosphor, die Pflanzen beim Wachstum unterstützen. Auch Grünschnitt, Laub und Eierschalen gehören für viele längst zum fixen Bestandteil des Komposts.

Nachhaltigkeit beginnt beim Einkauf

Nicht nur im Garten, auch beim Einkaufen achten die Menschen zunehmend auf Umweltaspekte. Fast 88 Prozent legen Wert darauf, dass Produkte und Verpackungen recycelbar oder kompostierbar sind. Passend zu diesem Trend gibt es mittlerweile auch im Kaffeebereich Lösungen, die sich in den natürlichen Kreislauf integrieren lassen – etwa kompostierbare Kapseln.

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