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15. April 2024
Lifestyle

Mit großem Gepäck: Mercedes E-Klasse im Vergleich

Wenn es etwas gibt, von dem man nie genug haben kann, dann Stauraum. Was daheim gilt, ist auch für unterwegs nie zu verachten – und Kombis in der gehobenen Mittelklasse bieten üppig davon an. Mit dem T-Modell der neuen Mercedes E-Klasse tritt einer der im reinsten Wortsinn großen Player frisch gegen die Mitbewerber an.

Weißer Mercedes Benz E-Klasse im Gelände
Mercedes E-Klasse T-Modell: Die elegante Art viel Platz zu haben gibt es demnächst auch wieder als All Terrain-Variante für alle Ziele, zu denen keine Straße mehr führt. © Hersteller

Dass es auch von der neuen E-Klasse wieder einen Kombi namens T-Modell geben wird, war eines der am schlechtest gehüteten Geheimnisse dieses Auto-Jahres. Das T steht seit dem W123 von 1977 für Touristik und Transport – womit der Einsatzbereich zugleich perfekt beschrieben ist. Mit der jüngsten Neuauflage lässt er sich wieder ein wenig komfortabler, schicker und auch praktischer bespielen.

Platz für alle und alles

Mit ansehnlichen 615 bis 1830 Litern lässt sich der neue E-Klasse Kombi befüllen. Wer damit nicht auskommt, wird wahrscheinlich erst bei Nutzfahrzeugen fündig. Dazu wurde die ganze Baureihe großzügig aufgewertet und ist jetzt serienmäßig umfangreicher bestückt. LED-Scheinwerfer mit adaptivem Fernlicht, digitale Instrumente und Infotainmentsystem mit Touchscreen, Sitzheizung und 5G-Hotspot samt Datenpaket sind jetzt immer an Bord.

Benziner & Diesel mit E-Schub

Ebenfalls serienmäßig sind die elektrifizierten Antriebe. Sowohl der Benziner E 200 zu 204 PS als auch der Diesel 200 d mit 197 PS verfügen über jeweils weitere 23 PS elektrischen Zusatzschub für bessere Performance bei zugleich geringerem Verbrauch. In Komfort und Handling lassen beide keine Wünsche offen. Die E-Klasse gilt zurecht als etwas handlichere Version der noblen S-Klasse. Mit 69.265 und 69.706 Euro sind beide Motorvarianten ähnlich eingepreist. Die Wahl darf also Geschmackssache bleiben.

Die Liga der geräumigen Gentlemen

Gut aufgestellt ist allerdings auch der Mitbewerb. BMW hat soeben eine Kombiversion des neuen Fünfers bestätigt und rollt dieses Angebot überraschenderweise auch auf das Elektro-Pendant i5 aus. Der Audi A6 ist bereits seit 2018 auf dem Markt, hat aber heuer ein optisches wie auch technisches Update erfahren. Er ist mit Mildhybrid-Benzinern und -Diesel erhältlich. Dass die stärkeren Motorvarianten dabei ausgemustert wurden, ist vielleicht leichter zu verkraften, weil die wirklich rabiaten S6 und RS6 dafür sogar noch zugelegt haben. Wer viel zu transportieren hat, muss das ja nicht zwingend langsam tun. Als Preis-Leistungs-Champion empfiehlt sich dagegen immer noch der Skoda Superb Combi. Im neuen Passat würdigt auch VW die Vorliebe für mehr Raum mit dem Bestwert von maximal 1920 Litern Stauraum und neu aufgestellter Motorenpalette. Die skandinavische Alternative ist die kühle Schönheit Volvo V90. Sie gibt es sowohl als Hybrid wie auch in einer Plug In-Version.