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26. Mai 2024
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„The Voice“ Chris Lohner ist 80

Model, TV-Star, Autorin, Stimme der ÖBB: Chris Lohner blickt auf eine beachtenswerte Karriere zurück. Wir machen anlässlich ihres 80. Geburtstages eine kleine Rückschau in Bildern – und geben einen Ausblick auf kommende Projekte.

Chris Lohner posiert am Beckenrand eines Pools und blickt direkt in die Kamera
Chris Lohner 1984: Bevor die gebürtige Wienerin TV-Sprecherin wurde, stand sie als Model vor der Kamera. © Kristian Bissuti

Rote Haare und Pagenkopf-Frisur: Das sind die Markenzeichen, mit denen Christine alias Chris Lohner bekannt wurde. Während ihres Schauspielstudiums stand sie in Italien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland als Model vor der Kamera. Ab 1973 war sie als Sprecherin und Moderatorin im ORF zu sehen. Erfolge feierte die sympathische Wienerin im Laufe der Jahre auch als Kabarettistin und Autorin.

Heute ist Chris Lohner im Alltag der Menschen vor allem als „Stimme der ÖBB“ präsent. „1,4 Millionen Menschen hören mich pro Tag“, erzählt Lohner im APA-Interview, und das mittlerweile digitalisiert. 2010 hatten die ÖBB kurzzeitig eine deutsche Computerstimme eingeführt – was für Proteste sorgte.

The show must go on

An die Pension denkt das Energiebündel noch lange nicht. Am 18. Juli steht Chris Lohner mit ihrem Programm „Bazooka und die Vier im Jeep“ in Schwechat auf der Bühne. Am 28. Juli ist sie im Rahmen des „Kultur.Sommer.Semmering“ erstmals im Grandhotel Panhans zu sehen. Und im Oktober spielt sie in „My Fair Lady“ auf der Bühne Baden. „Da bin ich das erste Mal mit 80 Mutter“, sagt die Entertainerin im APA-Gespräch und schmunzelt. Darüber hinaus hat Chris Lohner zwei Buchprojekte auf der Agenda und unterstützt Hilfsprojekte, die sie nächstes Jahr ins westafrikanische Sierra Leone führen werden.

Die Stimme der ÖBB wird sie übrigens bleiben, und das noch lange. „Ich habe jeweils 15.000 Sätze auf Deutsch und Englisch gesprochen“, schildert sie die Aufnahmen als einen echten Knochenjob. Auf diese Art könnte und wird Lohner weitere Jahrzehnte bei den ÖBB zu hören sein.

Fotos: Kristian Bissuti