Der Winter 2025/26 zählt für Niederösterreichs Skigebiete zu den erfolgreichen Saisonen der vergangenen Jahre. Insgesamt wurden rund 715.000 Besuche gezählt – ein Plus von etwa 22 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der drei vorangegangenen Winter. Trotz vergleichsweise wenig Naturschnee gelang es den Skigebieten, stabile Bedingungen zu schaffen und damit eine konstant gute Saison zu gewährleisten.
Noch bis Sonntag, 15. März, sind mehrere Skigebiete in Betrieb. Dazu zählen die Annaberger Lifte, die Erlebnisalm Mönichkirchen, die Ötscherlifte Lackenhof sowie der Semmering Hirschenkogel. Bei der Gemeindealpe Mitterbach und der Wexl Arena St. Corona am Wechsel ist die Saison bereits beendet.
Währenddessen richten einige Betriebe bereits den Blick auf den kommenden Sommer: Bei den Wexl Trails startet der Sommerbetrieb etwa am 28. März. Die Hochkar Bergbahnen bleiben hingegen noch bis Ostermontag, 6. April, geöffnet und ermöglichen damit Osterskilauf. Die Rax-Seilbahn ist bis dahin täglich im Wanderbetrieb unterwegs, die Schneeberg Sesselbahn an Wochenenden und Feiertagen.
Diese Entwicklung unterstreiche auch die wirtschaftliche Rolle der Skigebiete in den Regionen. „Wenn die Skigebiete in Niederösterreich in der heurigen Wintersaison 715.000 Besuche verzeichnen, dann bedeutet das eine Steigerung von rund 22 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der drei Vorwinter. Diese erfreuliche Besucherstatistik unterstreicht die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Bergbahnen. Wir können stolz auf die Leistungen der Betriebe sein und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gratulieren. Denn sie ermöglichen den Gästen – von Familien mit kleinen Kindern bis zum Rennlauf – den Schneesport ganz in der Nähe auszuüben. Das gehört für viele Menschen zum Lebensgefühl dazu, auch dafür steht Niederösterreich“, sagt die für Tourismus zuständige Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Dass der Winter trotz wenig Naturschnee erfolgreich verlief, führt man vor allem auf moderne Beschneiungstechnik zurück. „In dieser Wintersaison mit österreichweit sehr wenig Naturschnee hat sich gezeigt, wie hervorragend die technische Beschneiung den Betrieb der Skigebiete ermöglicht, um den Erwartungen der Gäste gerecht zu werden. Hochgerechnet sollten wir bis Saisonende an unseren fünf Standorten Annaberger Lifte, Erlebnisalm Mönichkirchen, Hochkar Bergbahnen, Ötscherlifte Lackenhof und Wexl Arena St. Corona am Wechsel rund 495.000 Besuche erreichen. Im Vergleich zu den drei Vorwintern können wir heuer um 12 Prozent mehr Betriebstage anbieten; die Steigerung bei den Ersteintritten geht aber weit darüber hinaus. Bei der Wexl Arena St. Corona am Wechsel liegen bereits die endgültigen Zahlen vor: Mehr als 62.000 Besuche sind ein neuer Bestwert für das Familienskiland. Wir sind auch schon gespannt auf die Abrechnung unserer gebietsübergreifenden Saisonkarte ‚Bergerlebnispass Niederösterreich‘ – bisher liegen die Nutzungen auf Rekordkurs“, stellt Markus Redl, Geschäftsführer der landeseigenen ecoplus Alpin GmbH, fest.
Auch aus Sicht der Seilbahnwirtschaft verlief der Winter unter stabilen Voraussetzungen. Michael Reichl, Vorsitzender der Fachvertretung Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Niederösterreich und Geschäftsführer der Skiarena Jauerling, sagt: „Die heurige Skisaison zählt sicherlich auch in der langjährigen Betrachtung zu den besseren. Besonders hervorzuheben ist, dass wir von Weihnachten bis Ende Februar keinen Warmwettereinbruch hatten und in dieser Zeit durchwegs gute Pistenbedingungen bieten konnten. Wenn es im flachen Land geschneit hat, dann standen auch die Skigebiete bereit. Sehr beliebt waren in diesem Zusammenhang kürzere Besuche während des Flutlichtbetriebes am Abend, die ein besonderes Erlebnis sind und unsere Infrastruktur noch besser auslasten.“


