Frohe Low-Waste-Ostern mit Mehrwert! Mit diesen Ideen werden das Osterfest und seine Feiertage zu einem Highlight mit leuchtenden Kinderaugen – und das ganz ohne teure Geschenke und Süßes.
- Nestbau einfach gemacht
Bleiben wir zunächst beim Nest: Statt gekauftes Gras oder jenes aus Plastik zu verwenden, kann man zu Naturmaterialien wie Heu, Stroh oder Holzwolle greifen. Auch Stoffreste können verwendet werden. Ein kleines Köfferchen wird später für den Werkunterricht gebraucht und ein Körbchen aus Weideruten kann wunderbar als Deko dienen und nach Jahreszeit oder Motto geschmückt werden.
Apropos Motto: Mottopartys sind super – Themennester sind besser! Wer seinem kleinen Körbchen ein Thema gibt, tut sich meist auch beim Befüllen leichter.
2. Naturerlebnis im Freien
Wie wäre es zum Beispiel für kleine Forscher und Entdecker mit einer Becherlupe (für Umweltbewusste aus Glas), einem Kompass (im Sinne der Nachhaltigkeit aus Metall) und einem Gutschein für einen gemeinsamen Waldspaziergang, um die Utensilien auszuprobieren? Dazu passt Vogelfutter zum Aufhängen und vielleicht noch ein kleines Fernglas, um Spatz und Rotkehlchen beim Picken und Flattern zu beobachten.
3. Künstlerparadies
Für alle zukünftigen Michelangelos eignet sich ein buntes Potpourri aus Farben, um das Oeuvre aufs Blatt zu bringen. Bunt- und Wachsmalstifte, ein kleines Skizzenheft – im besten Fall aus Recyclingpapier – Wasserfarben mit Pinseln und Bastelsets aus Naturmaterialien wie Holzperlen, Filz oder Wolle: Schon ist die Kreativwerkstatt komplett.
4. Bücherwelten vom Osterhasen
In einem Nest für alle Lesehungrigen und jene, die es noch werden sollen, dürfen Bücherklassiker nicht fehlen. Altersangepasst gehören dazu „Das kleine Ich bin ich“ von Mira Lobe, „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren, „Die Knickerbocker-Bande“ von Thomas Brezina und „Valerie und die Gute-Nacht-Schaukel“ von Christine Nöstlinger.
Nicht fehlen darf ein selbstgemachtes Lesezeichen aus gepressten Blumen, das man foliert. Wer möchte, kann in der Fastenzeit die Blumen mit den Kindern gemeinsam aussuchen und pressen und sie am Ostersonntag damit überraschen. Tipp: Das ultimative Gadget für Lesebegeisterte ist eine kleine Leselampe – umweltbewusst ohne Plastikgehäuse aus Holz.
5. Seedbombs: Selbstgemachte Blühfreude
Bei Frühling denkt man sofort an sprießendes Gras und blühende Knospen. Deswegen sind Seedbombs perfekt für das Osternest. Dafür braucht man pro „Blumenbombe“ einen Teelöffel Kapuzinerkresse, Kamille, Korn-, Ringel- oder Sonnenblume. Dazu mischt man fünf Esslöffel Gartenerde und fünf Esslöffel Tonerde. Etwas Wasser hinzufügen – und voilà: Sechs Seedbombs sind fertig!
Presst man die Masse in Eiswürfelförmchen, kann man süße Blumen, Sterne oder Herzchen formen. Jetzt müssen sie nur noch einige Tage in der Sonne trocknen und sind dann bis zu zwei Jahre haltbar.
Ob Picknick, Kinoabend zu Hause oder Fahrradtour: Das sind Erinnerungen, die kleine und größere Kinder ihr Leben lang nicht vergessen. Deswegen nichts wie ran und ein Gutscheinheft selbst basteln! Es darf gerne handschriftlich sein, kann aber auch am PC geschrieben und ausgedruckt werden oder wer es besonders außergewöhnlich mag, kann auch Karten zum Aufrubbeln bestellen. Extra Pluspunkte gibt es für alle Nester, bei denen ein kleines Fotobuch dabei ist.
7. DIY-Nest für Ältere
Alle älteren Kinder können mit Sticksets für Smileys, Blumen oder ihre eigenen Initialen animiert werden, selbst aktiv zu werden. Makramee-Anleitungen mit Baumwollgarn für Schlüsselanhänger, Armbänder oder Wanddeko fördern ebenso handwerkliches Geschick. Nicht zu vergessen: Seifen-DIY-Sets sind Allzeitrenner. Bienenwachstücher mit herzigem Druck oder geometrischen Formen sind nachhaltig und schlagen jede Brotdose für die Pause.
8. Glück im Ei
Glückskekse waren gestern, Glückseier sind heute. Dafür benötigt man ein paar ausgeblasene, gut getrocknete Eier (gerne bunt), die man vorsichtig in der Mitte bricht. Dazu ein paar Papierstreifen mit niedlichen Sprüchen beschriften. Das kann alles sein von „Heute ist dein Glückstag“ und „Dieses Ei ist magisch“ über „Heute wird gelacht“ bis hin zu „Du bist ein kleiner Held“. Die Streifen klebt man dann vorsichtig auf je eine Hälfte des Eies – schon steht dem Glück nichts mehr im Weg.
Falls die Eier an Freunde, Cousins oder generell in der Familie verschenkt werden, können die Kinder auch mitbasteln. Jene, die noch nicht schreiben können, dürfen ihre Glücksbotschaft gerne malen.


