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Positive Förderbilanz 2025: Investitionen stärken Burgenland

412 geförderte Projekte lösten 2025 Investitionen von 118 Millionen Euro aus und sicherten tausende Arbeitsplätze im Burgenland. Gezielte Förderprogramme – insbesondere im Bereich Digitalisierung – stärken Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum nachhaltig. Mit neuen Schwerpunkten wie Künstlicher Intelligenz setzt das Land seinen erfolgreichen Wirtschaftskurs fort.
Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH Georg Schönbauer, Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann und Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH Klaus Stinakovits.
Von links: Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Burgenland Klaus Stinakovits, Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann und Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Burgenland Georg Schönbauer. © Landesmedienservice Burgenland/Wolfgang Sziderics

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten Leonhard Schneemann sowie die Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Burgenland Georg Schönbauer und Klaus Stinakovits die Förderbilanz des Landes Burgenland für das Vorjahr. Diese fällt durchwegs positiv aus. Die präsentierten Zahlen unterstreichen eindrucksvoll den Erfolg einer strategisch ausgerichteten Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Zielgerichtete Förderungen stärken den Standort, sichern Arbeitsplätze und treiben Investitionen an.

„Wir setzen gezielte Impulse – nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern dort, wo sie tatsächlich Wirkung entfalten“, betonte Schneemann.

412 Projekte und starke Investitionsdynamik

Die Bilanz für 2025 zeigt klare Wirkung:

  • 412 genehmigte Projekte

  • 18,7 Millionen Euro Landesförderungen

  • 118 Millionen Euro ausgelöste Investitionen

  • 4.400 gesicherte Arbeitsplätze

  • über 300 neu geschaffene Jobs

Jeder eingesetzte Euro an Fördermitteln mobilisiert ein Vielfaches an privaten Investitionen – ein deutlicher Beleg dafür, dass Förderpolitik als wirtschaftlicher Motor funktioniert.

Auch externe Analysen bestätigen den positiven Trend: Das Burgenland erreichte 2025 ein Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent und liegt damit österreichweit auf Platz drei. Gleichzeitig sank die Zahl der Firmeninsolvenzen deutlich, während die Gründungsdynamik über dem Bundesschnitt liegt.

Digitalisierung als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit

Ein zentraler Hebel der Standortpolitik ist die Digitalisierung. Besonders stark nachgefragt wurde das Förderprogramm „Burgenland Digital“ mit 249 Anträgen, 3,12 Millionen Euro Investitionsvolumen und 374.100 Euro Förderzuschuss. Die Projekte reichen von IT- und Cyber-Security-Lösungen über Webshops bis hin zu modernen ERP- und CRM-Systemen. Allein im Jänner wurden 83 Anträge eingebracht – ein klares Zeichen für den hohen Bedarf. „Unser Ziel ist es, Unternehmen bei der digitalen Transformation zu begleiten und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern“, so Stinakovits.

Künstliche Intelligenz als nächster Schritt

Bereits in Ausarbeitung befindet sich ein neues Förderprogramm im Bereich Künstliche Intelligenz. Geplant ist ein Zuschussmodell zur Unterstützung von Unternehmen bei den großen Dreien der digitalen Ära: Automatisierung, Datenanalyse und Prozessoptimierung. „Künstliche Intelligenz wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Wir wollen unsere Betriebe frühzeitig darauf vorbereiten“, erklärte Schönbauer.

Leuchtturmprojekte stärken Industrie und Tourismus

Neben Förderprogrammen tragen auch konkrete Großprojekte zur positiven Entwicklung bei. In der Industrie investieren Unternehmen in moderne Produktionsanlagen, nachhaltige Technologien und innovative Produkte – etwa in Kemeten, Weppersdorf oder Neutal. Im Tourismus sorgen Projekte wie neue Gastronomiekonzepte, Hotelausbauten und Wellnessangebote für zusätzliche Wertschöpfung und über 200 Arbeitsplätze. Diese Leuchtturmprojekte zeigen exemplarisch, wie gezielte Investitionen regionale Stärke und nachhaltiges Wachstum fördern.

Beteiligungspolitik sichert Schlüsselbetriebe

Ein weiterer strategischer Baustein ist die Beteiligungspolitik des Landes. Die ATHENA Burgenland Beteiligungen hält Beteiligungen an 15 Unternehmen und sichert damit über 1.000 Arbeitsplätze. Ein Beispiel ist das Unternehmen Austria Pet Food, das mit einer Investition von 40 Millionen Euro seinen Produktionsstandort ausbaut, den Umsatz steigert und zusätzliche Arbeitsplätze schafft. „Wirtschaftliche Verantwortung und öffentliche Beteiligung ergänzen einander sinnvoll“, so Schneemann.

Blick nach vorne: Innovation und Vernetzung

Heuer setzt das Burgenland weiterhin auf Innovation, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Geplant ist unter anderem ein Zukunftssymposium, das Wirtschaft, Wissenschaft und Technologiepartner vernetzen soll.

Das Ziel bleibt: Ein wirtschaftlich starkes, nachhaltiges und innovatives Burgenland mit messbaren Erfolgen. „Mit klarer Strategie und aktiver Standortpolitik gestalten wir die Zukunft unseres Bundeslandes“, so Schneemann abschließend.

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