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We are Family: 2. generácia festivalov Wiesen oslavuje jubileum

Leben mit den Artists, die auf den großen Bühnen standen, Trommeln mit den Künstlern vor den Auftritten und alle Shows live miterleben. Klingt nach einem Traumjob, oder? Im Interview mit schauvorbei.at gibt die Tochter des Gründers der Wiesen-Festivals, Juliane Bogner, Einblicke in ihre schönsten Erinnerungen und Zukunftsvisionen.
So bunt wie das Programm der Wiesen-Festivals ist auch ihre Geschichte. © Lichttapete

Juliane und ihr elf Jahre älterer Bruder Franz-Peter Bogner, die zweite Generation der „Festival-Familie“ im Bezirk Mattersburg, sind ein unschlagbares Team. Nächstes Jahr feiern sie ihren Erfolg und das 50-Jahr-Jubiläum der Wiesen-Festivals mit ganz besonderen Acts. Juliane Bogner hat mit schauvorbei.at einen Blick in die Vergangenheit und einen in die Zukunft geworfen.

schauvorbei.at: Die Wiesen-Festivals bereichern die Kulturszene des Burgenlandes seit bald fünf Jahrzehnten. Inwiefern hat sich das Konzept im Laufe der Jahre weiterentwickelt?
Juliane Bogner:
Es fing damit an, dass mein Vater mit 18 Jahren die HTL abbrach. Er hörte gerne Miles Davis und Ella Fitzgerald, also alles aus dem Jazzbereich. Das war in den 70er-Jahren etwas Außergewöhnliches. Es gab 17-Uhr-Tees, von Disco war da noch keine Rede.

Aber er sagte: „Wir leben das jetzt!“ Von seinem Großvater hatte er ein Wirtshaus mit einem großen Veranstaltungssaal geerbt. Diesen funktionierte mein Vater zu einer großen Disco um, in der Musik gespielt wurde, zu der die meisten damals keinen Kontakt hatten. Es kamen sogar Besucher aus dem Osten Österreichs, um die Lieder zu hören. Das Unternehmen lief ziemlich gut. Deswegen kam die Überlegung: „Warum versuchen wir es nicht einmal mit Livekonzerten?“ Sie sollten im Sommer und im Freien stattfinden. So entstanden die Wiesen-Festivals.

Alles passierte Step-by-Step – ohne ein großes Konzept im Hintergrund. Man machte das, was funktionierte und was man gerne tat.

Das erste Jazz-Fest war am Tennisplatz in Wiesen, das nächste in einem Obstgarten. Erst danach haben wir unser Plätzchen gefunden. Unsere Eltern haben es aufgebaut. Alles passierte in Zehn-Jahres-Sprüngen. In den ersten Jahren ab 1976 gab es nur das Jazz-Fest. 1985 wurde das erste Reggae-Festival abgehalten. In den 90ern kam das Independent-Rock-Fest. Daraus entstand der bunte Mix, den wir immer noch leben.

© Wiesen Festival

„Dadurch, dass es damals nicht viele Orte gab, an denen sich Nischenmusik verbreiten konnte, hat es sich schnell herumgesprochen.“
Juliane Bogner, Wiesen Festivals

 

 

 

schauvorbei.at: Wie kam man damals zur Musik?
Juliane Bogner: Es hat sich auf jeden Fall viel verändert. Heute läuft alles über Agenturen. Früher ließ sich mein Vater zum Beispiel Kassetten aus Burkina Faso für das Jazz-Pub schicken.

Ich erinnere mich noch an westafrikanische Bands, die das erste Mal nach Europa kamen und von uns eingeladen wurden. Damals war ich fünf Jahre alt und durfte mittrommeln. Das war etwas ganz Besonderes (lächelt). Sie bekamen das Visum für einen Monat und dachten sich: „Wenn wir schon mal hier sind, können wir gleich sehen, was sich so ergibt.“ Sie lebten einen Monat bei uns. Aber sie machten auch klassische Touristen-Dinge wie an den Stausee oder nach Forchtenstein fahren. In Wien haben sie versucht, Kontakte zu knüpfen. Wir haben noch immer zu ihnen Kontakt und ich freue mich jedes Mal, wenn ich jemanden von ihnen wiedersehe.

Übrigens, ich weiß noch: Ein Freund von uns war zu der Zeit in Jamaika in Musikerkreisen unterwegs. Als er gefragt wurde, wo er herkomme, antwortete er: „Österreich.“ Man fragte ihn daraufhin, ob er Wiesen kenne. Dadurch, dass es damals nicht viele Orte gab, an denen sich Nischenmusik verbreiten konnte, hat es sich schnell herumgesprochen. Vom Jazz-Fest Wien war noch keine Rede. Dadurch hat sich für uns viel ergeben.

„Mit Jazz hat alles begonnen.“
Juliane Bogner

schauvorbei.at: Welche Künstler oder Ereignisse beim Festival sind Ihnen persönlich bis heute in Erinnerung geblieben?
Juliane Bogner:
Ich persönlich habe den Auftritt von Manu Chao geliebt. Er war 2002 bei uns. Damals hatte er den Hit „Bongo Bong“. Das Lied ist im Radio auf- und abgespielt worden. Ich habe aber nicht verstanden, was dieser Hype soll. Als ich ihn live sah, habe ich meine Meinung über ihn geändert. Manche Künstler sind im Radio so lala, live aber mitreißend. Die Show war ausverkauft.

In den 90er-Jahren hatten wir die Zillertaler Schürzenjäger bei uns, sie waren damals sehr populär. Während des Konzerts standen die Besucher auf den Tischen und die Stimmung war ausgelassen. Eine Musikrichtung, die man vielleicht nicht sofort mit Wiesen in Verbindung bringt. Natürlich gibt es Schwerpunkte, die wir setzen. Aber es soll eine bunte Mischung sein und bleiben – unterschiedliche Musiker und ein unterschiedliches Publikum. Jedes Genre bringt seine eigenen Fans.

Unsere Mitarbeiter haben sich sehr über die Besucher des Reggae-Festivals gefreut, weil sie alle so herzlich und entspannt sind. Bei manchen Menschen hat man das Gefühl, dass sie nur ausgehen, um sich beschweren zu können. Das gab es gar nicht.

Erykah Badu war bei den Festivals auch bei uns zu Gast. Sie wollte gar nicht mehr aufhören zu spielen. Seeed bei einem Sunsplash war eine Wucht. Sunsplashs sind eine Veranstaltungsreihe von uns mit einer Mischung aus Reggae-, World- und Latinklängen. Da gibt es einige schöne Erinnerungen.

schauvorbei.at: Inwiefern haben sich Publikum und Musikgeschmack seit Beginn des Festivals verändert?
Juliane Bogner: 
Mit Jazz hat alles begonnen. Heutzutage ist es so, dass der eigene Musikgeschmack in den Hintergrund getreten ist. Man braucht auch Veranstaltungen, die Besucher anziehen. Strukturell hat sich viel verändert. Es ist ein richtiges Business geworden.

Jazz ist eine Nische, sodass es schwer geworden ist, damit eine Venue zu bespielen, die so groß ist wie die unsere. Wir haben eine Kapazität von 8.000 Besuchern. Eine solche Zahl mit einem Festival anzusprechen, wird immer schwieriger.

Außerdem hat sich das Konsumverhalten von Musik verändert. Früher ging man aus, um Musik zu hören und sie kennenzulernen. Zum Beispiel hat man sich vom DJ das Lied aufschreiben lassen, um die Nummer später kaufen zu können. Musik live zu erleben, hatte früher einen ganz anderen Stellenwert. Heute kommt die Musik zu dir. Man wählt sich die eigenen Playlists über alle möglichen Plattformen aus und hat ständig Zugriff. Das war früher natürlich ganz anders.

schauvorbei.at: Wie viele Menschen sind an der Planung und Durchführung des Festivals beteiligt?
Juliane Bogner:
Wir fahren derzeit zwei Schienen, wenn es um die Bespielung des Festivals geht. Einerseits sind wir die Betreiber des Geländes und führen eigene Veranstaltungen durch. Andererseits vermieten wir die Location an andere Veranstalter. Im Organisationsteam sind wir zu viert.

Die Planung beginnt immer schon ein Jahr im Vorhinein mit Booking, Marketing, Werbung und Ticketverkauf. Dabei braucht man vor allem Menschen mit guten Nerven (lacht).

schauvorbei.at: Die Bogner VeranstaltungsgesmbH ist ein Familienunternehmen. Was hat Sie dazu bewegt, es in zweiter Generation zu übernehmen?
Juliane Bogner:
Im klassischen Sinne übernommen habe ich es nicht. Mein Bruder Franz-Peter ist der Geschäftsführer. Seine Lebensgefährtin hilft sehr viel mit und unsere Eltern sind auch noch im Hintergrund tätig. Ich bin für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Ich denke, es geht um das Gefühl, gebraucht zu werden. Es soll weitergehen. Wir wollen es erhalten. Natürlich wiegt man immer wieder die Risiken ab. Diese sind im Veranstaltungsbusiness sehr hoch. Mal verliert man, mal gewinnt man. Es braucht eine gewisse Balance, um es auszutarieren. Egal ob es um Mitarbeiter, Besucher oder Musiker geht: Ich lernte bereits und lerne immer noch so viele interessante Menschen kennen. Die Aufgaben sind sehr vielfältig und es wird nie langweilig (lacht). Selbstverständlich trägt man auch eine gewisse Verantwortung. Aber weil es ein so interessanter Beruf ist, haben wir gesagt, wir würden es gerne weitermachen.

schauvorbei.at: Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen euch Geschwistern?
Juliane Bogner:
Es ist sehr stimmig. Denn wir liegen charakterlich und vom Aufgabenbereich weit auseinander. Mein Bruder ist gelernter Elektrotechniker. Er macht alles Technische und was sich um Elektrizität dreht. Allerdings schreibt er nicht gerne. Deswegen übernehme ich alles, was mit Kommunikation und Pressearbeit zu tun hat. Dadurch ergänzen wir uns sehr gut.

Wir sind beide sehr ausdauernd. Ich denke, das macht uns aus. Ansonsten hätten wir wahrscheinlich längst das Handtuch geworfen. Dadurch, dass wir in diesem Business aufgewachsen sind, wurde es uns quasi in die Wiege gelegt und definitiv mitgegeben.

„Wiesen war schon immer sehr sozialkritisch. Das trägt der Jazz in sich.“
Juliane Bogner, Wiesen Festivals

schauvorbei.at: Inwiefern sehen Sie das Festival als kulturellen Gegenentwurf zum Mainstream?
Juliane Bogner:
In der heutigen Zeit muss es wahrscheinlich beides sein. Wiesen war schon immer sehr sozialkritisch. Das trägt der Jazz in sich. Man spürt es auch beim Reggae-Festival, dass es eine gewisse Gegenbewegung ist. Das sollte das Fundament von Wiesen bleiben. Man kommt her und spürt die Atmosphäre. Dabei geht es nicht um Sprache, Hautfarbe oder Kultur, sondern um das gemeinsame Erleben. Jeder respektiert den anderen. Das sollte sich auch in der Musik widerspiegeln. Bands, die dem entgegengerichtet sind, haben in Wiesen nichts verloren.

Andererseits ist man Teil des Systems und muss es so gestalten, dass am Ende des Tages etwas übrig bleibt. Ich denke, die Mischung macht’s.

schauvorbei.at: Gab es schon Künstler, mit denen Sie negative Erfahrungen gemacht haben? Natürlich ohne Namen zu nennen.
Juliane Bogner:
Wenn man einen Artist bucht, bekommt man eine Anforderungsliste. Da geht es um das Soundsystem, das Hotel und das Catering. Einmal stand eine außergewöhnliche Zigarettenmarke darauf. Normalerweise ist es kein Problem, wenn man ein oder zwei Sachen nicht bekommt. Es handelte sich dabei um einen Headliner, das Konzert war ausverkauft und die Fans warteten. Wir mussten dann jemanden nach Wien schicken, um die Marke zu besorgen. Es wirkte wie ein Machtspielchen, bei dem man nie weiß, von wem es ausgeht – den Künstlern oder dem Management.

Außerdem ist es so, dass die klassischen Starallüren, die man sich vorstellt, viel eher von den jungen, unerfahrenen Künstlern ausgehen, die glauben, sie hätten es geschafft. Jene, die ganz oben stehen, sind meist bodenständig.

Es ist auch witzig, zu sehen, wer nervös ist und wer nicht. Selbst wenn sehr routinierte Personen dabei sind, so tigern viele doch hinter der Bühne auf und ab (schmunzelt).

„Es kommen immer wieder Besucher und Personen aus dem Musikbusiness her, die das Gelände sehen und sagen: ‚Wow!‘“
Juliane Bogner, Wiesen Festivals

schauvorbei.at: Wie sehen die Planungen für 2026 aus und was dürfen sich die Besucher im Jubiläumsjahr erwarten?
Juliane Bogner:
Wir sind mit einigen Veranstaltungen bereits im Ticketverkauf. Zu Corona hat es begonnen, dass wir Kabaretts ins Programm aufgenommen haben. Der Grund dafür war, dass man fixe Sitzplätze zuweisen konnte. Das haben wir danach weiter forciert. Nächstes Jahr wird die bayrische Kabarettistin Martina Schwarzmann bei uns sein. Wir freuen uns auch sehr, dass Musiker Herbert Pixner uns besuchen wird. Ihn wollen wir schon seit ein paar Jahren bei uns sehen und er ist das Aushängeschild für unser Jubiläumsjahr.

schauvorbei.at: Was macht das Festivalgelände so besonders?
Juliane Bogner:
Es kommen immer wieder Besucher und Personen aus dem Musikbusiness her, die das Gelände sehen und sagen: „Wow!“ Ein solches gibt es sonst nirgendwo. Ein Festgelände mit Campingplatz, fließendem Wasser und der dazugehörigen Infrastruktur zu haben, ist ganz selten. Außerdem ist der „Halb-Opening-Charakter“ ein großes Plus. Im Zelt kommen 4.000 Menschen unter. Das heißt, selbst wenn es regnen sollte, sind die meisten gut geschützt. 

Seit 1990 steht das Zelt. Die Bühne ist fix. Aber auch die Gastronomie vor Ort und die Second Stage hier sind positive Eigen- und Besonderheiten dieses Orts.

„Es ist alles so naturbelassen wie möglich.“
Juliane Bogner, Wiesen Festivals

schauvorbei.at: Welche Rolle spielen der Naturaspekt und Nachhaltigkeit für die Wiesen-Festivals?
Juliane Bogner:
Wir gehen seit Jahren den Weg der Green Events. Alle unsere Dächer sind begrünt. Das hat mehrere Gründe. Zum Beispiel bei der Second Stage: Es kühlt den Raum und wirkt schalldämpfend. Dadurch hat man nicht das Problem, dass die Musik bis in den Ort gehört wird.

Zudem wollen wir als grüne Location zertifiziert werden. Das dauert allerdings noch etwas.

In den 90er-Jahren wurden die Halle und die WC-Anlage errichtet. Unsere Eltern haben damals schon dafür gesorgt, dass eine Regenwasseranlage eingebaut wurde. Damals kannte noch niemand Green Events.

Apropos Green: Da wir von Wald umgeben sind, versuchen wir schon immer, dass der ökologische Fußabdruck so klein wie möglich ist. Seit Jahrzehnten bieten wir einen Shuttleservice vom Bahnhof an, damit die Besucher bequem öffentlich anreisen können. Und am Campingplatz ist nichts asphaltiert. Als Abgrenzungen fungieren Brombeersträucher. Es ist alles so naturbelassen wie möglich.

„In solchen Situationen sieht man, welche Künstler das, was sie vermitteln, auch wirklich leben.“
Juliane Bogner, Wiesen Festivals

schauvorbei.at: Ihre persönliche Lieblingsband?
Juliane Bogner: 
Eine schwierige Frage! Auf eine kann ich mich gar nicht beschränken. Ich höre ganz unterschiedliche Stilrichtungen.

Uns gehört noch das Jazz-Pub, das 1972 entstanden ist. Dort stehe ich hinter der Bar. Dahin kommen Personen, die uns auch schon vor 50 Jahren besucht haben. Letztes Wochenende lief dort brasilianische Musik. Zwar kenne ich den Interpreten nicht, aber dabei haben so viele Menschen getanzt und die Stimmung war ausgelassen. So etwas liebe ich!

Manu Chao mag ich auch sehr gerne. Mitunter wegen seines Auftritts bei uns. Manche poppige Nummern holen mich aber genauso ab, wie zum Beispiel, als wir Nico Santos hier hatten. Er warf sich von Anfang an in die Menge.

Alebo aj Die Ärzte. Tí tu vo Wiesene už boli niekoľkokrát. Na nich si vážim ich sociálne cítenie. Dve deti našich známych sú na vozíčku. Už boli na koncerte Die Ärzte vo Viedni. Kapela tým chlapcom súkromne zavolala a povedala: „Sme vo Wiesene a vy prídete do zákulisia!“ Prišlo mi to veľmi pekné. V takýchto situáciách vidíte, ktorí umelci skutočne žijú tým, čo hlásajú.

„Želám si, aby si Wiesen zachoval svoje hodnoty a aby sa vedelo, ako vznikol a odkiaľ pochádza.“
Juliane Bogner

schauvorbei.at: Ako sa obyvatelia Wiesenu stavajú k festivalu?
Juliane Bogner:
Keď naši rodičia v 70. rokoch začínali s festivalmi, bol to škandál, aký nemal obdoby! Zrazu boli v našej 2 500-člennej dedine ľudia, ktorí mali dlhé vlasy a chodili bosí. Bolo pár takých, ktorí povedali: „Do krčmy mi nelezte!“ Moji rodičia sa tým však nenechali odradiť, pretože od umelcov a návštevníkov festivalu dostali toľko podpory.

Medzitým už nevraživosť a odmietanie patria minulosti. Festival je pre našu dedinu prínosom. Myslím si, že väčšina obyvateľov je k festivalu naladená pozitívne. Vidia, čo robí pre náš imidž. Pretože čím je Wiesen známy? Samozrejme, jahodami – na tie sme tiež hrdí, jasné! Ale na druhom mieste sú hneď festivaly.

schauvorbei.at: Čo si želáte pre najbližších 50 rokov?
Juliane Bogner:
Želám si, aby si Wiesen zachoval svoje hodnoty a aby sa vedelo, ako vznikol a odkiaľ pochádza. Dúfam, že ľudia, ktorí k nám prídu, dokážu zabudnúť na svoj každodenný život a všetky zbytočné starosti, keď sú u nás a jednoducho sa dobre zabávajú. To znamená, že tí, pre ktorých je nejaké posolstvo dôležité, ho uvidia, pocítia a odnesú si ho so sebou domov.

Ako organizátor musíte myslieť vo veľkom a mať ciele, inak stratíte niť. Želáme si ešte viac formátov v zmysle festivalu One Love. Návštevníci si môžu vychutnať kultúru a hudbu niekoľko dní a stráviť pár pekných nocí v kempe. Na to bol areál aj koncipovaný: jednoducho vypadnúť z každodenného života a na víkend sa ponoriť niekam inam.

Okrem toho chceme získať certifikáciu Green Events. Už treba len doladiť pár detailov.

schauvorbei.at: Ďakujeme za rozhovor!

© Wiesen Festivals
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