Story

Stipsits und sein Esel: Dreh neuer Filmkomödie in Mörbisch

Vom Burgenland nach Italien: Die neue Stipsits-Komödie nimmt Fahrt auf. Für „Italien oder non mio Esolo“ von Thomas Stipsits fanden kürzlich Dreharbeiten auf der Seebühne Mörbisch und im Steinbruch St. Margarethen statt. Im Film begleitet der ehemalige Schlagersänger Geri auf einer turbulenten Reise durch Italien einen ungewöhnlichen Weggefährten – einen Esel.
In Mörbisch am See wurden Szenen für den neuen Stipsits-Film „Italien oder non mio Esolo“ gedreht. Darüber freute sich Landesrat Leonhard Schneemann mit Thomas Stipsits (v. r.).
In Mörbisch am See wurden Szenen für den neuen Stipsits-Film „Italien oder non mio Esolo“ gedreht. Darüber freute sich Landesrat Leonhard Schneemann mit Thomas Stipsits (v. r.). © Viktor Fertsak

Seebühne statt Filmstudio heißt es im Burgenland. Das östlichste Bundesland wird erneut zur Bühne für eine große österreichische Filmproduktion. Für die neue Komödie „Italien oder non mio Esolo“ von Publikumsliebling Thomas Stipsits fanden kürzlich Dreharbeiten in Mörbisch am See statt. Mit der Seebühne Mörbisch und dem Steinbruch St. Margarethen spielen dabei zwei der bekanntesten Schauplätze des Landes eine zentrale Rolle.

Vor Ort machte sich auch Landesrat Leonhard Schneemann ein Bild von den laufenden Arbeiten und nutzte die Gelegenheit zum Austausch mit Schauspieler, Autor und Kabarettist Thomas Stipsits sowie der Filmcrew. Die Premiere des Films ist für März nächsten Jahres geplant.

Vom Schlagerstar zum Pilgerreisenden

Im Mittelpunkt der neuen Komödie steht Schlagersänger Geri, gespielt von Thomas Stipsits. Einst gefeierter Star der Hitparaden, kämpft er mittlerweile mit dem Karriereknick und hält sich mit Werbeauftritten für eine Fleischerei über Wasser. Um sein Comeback zu schaffen, organisiert er eine Fan-Pilgerreise durch Italien. Doch es verläuft anders als geplant – und plötzlich ist sein ungewöhnlichster Begleiter ein Esel. Gemeinsam geraten die beiden in eine Reihe skurriler Abenteuer und überraschender Begegnungen.

Nach dem Erfolg von „Griechenland oder Der laufende Huhn“ setzt Regisseur Daniel Geronimo Prochaska erneut auf die Zusammenarbeit mit Thomas Stipsits. Das Drehbuch stammt wieder von Iris Moizi und Thomas Stipsits.

Hochkarätige Besetzung

Neben Thomas Stipsits stehen zahlreiche bekannte Namen vor der Kamera. Mit dabei sind unter anderem Lukas Walcher, Maria Hofstätter, Sibylle Kos, Alfred Dorfer, Margarethe Tiesel, Robert Palfrader sowie Barbara Schöneberger.

Burgenland als Filmstandort gewinnt weiter an Bedeutung

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil betont die positive Wirkung von solchen Produktionen: „Filme und Serien, die im Burgenland gedreht werden, machen unsere Region weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar, sie stärken den Tourismus und schaffen regionale Wertschöpfung.“

Auch Landesrat Leonhard Schneemann sieht in der Produktion ein starkes Zeichen für den Filmstandort Burgenland: „Thomas Stipsits schafft es, Geschichten mit regionaler Verwurzelung zu erzählen, die gleichzeitig ein großes Publikum erreichen. Dass auch sein neuer Film wieder im Burgenland gedreht wird, unterstreicht die Qualität unserer Schauplätze.“

Für Thomas Stipsits war die Wahl des Drehortes schnell getroffen. Besonders die Seebühne Mörbisch hat es ihm angetan: „Es gibt einige Seebühnen in Österreich, aber die mit Abstand schönste steht für mich in Mörbisch. Deshalb war klar, dass die Schlagernacht im Film am Neusiedler See stattfinden muss.“

Einzigartige Kulisse am Neusiedler See

Auch Regisseur Daniel Geronimo Prochaska zeigt sich begeistert von den Bedingungen vor Ort: „Mörbisch ist eine der bekanntesten, wenn nicht sogar die bekannteste Seebühne Österreichs. Es freut mich unglaublich, dass wir für unseren Film Italien diese besondere Kooperation ermöglichen konnten und an diesem einzigartigen Ort drehen dürfen. Dieses wunderschöne Ambiente, die beeindruckende Kulisse und das Bühnenbild von Mörbisch für unsere Geschichte nutzen zu können, ist wirklich etwas Besonderes. Dass wir dabei so große Unterstützung vom Land Burgenland erfahren, bedeutet uns sehr viel und dafür bin ich sehr dankbar. Ich freue mich darauf, ein Stück dieser besonderen Atmosphäre auch in unseren Film tragen zu dürfen.“

Produzent Markus Pauser hebt zudem hervor: „Unsere Zusammenarbeit mit dem Land Burgenland ist ein gelungenes Beispiel einer kultur- und identitätsstiftenden Kooperation und kann als Musterbeispiel für eine Maßnahme mit breiter Wirkungskraft angesehen werden.“

 

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