Bewohner erwarten nicht nur gut geschnittene Wohnungen, sondern kurze Wege, eine leistungsfähige Infrastruktur sowie attraktive Grün- und Freiräume als Ausgleich zur dichten Stadt. Gleichzeitig gewinnen leistbare Preise, energieeffiziente Bauweisen und gemeinschaftliche Angebote an Bedeutung. Moderne Wohnprojekte müssen daher mehr leisten als reinen Wohnraum bereitzustellen. Sie sollen unterschiedliche Lebensmodelle unterstützen, Nachbarschaft fördern und zugleich einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen ermöglichen.
Wohnen, arbeiten, erholen
Auf einem der letzten großen innerstädtischen Entwicklungsgebiete Wiens, dem rund 44 Hektar großen Gelände des ehemaligen Wiener Nordwestbahnhofs, entsteht bis etwa 2035 ein neuer, sozial gemischter und klimafreundlicher Stadtteil, der urbanes Wohnen und Arbeiten mit Freizeit- und Erholungswert vereint. Auf drei Bauplätzen sind Wohnbauten mit insgesamt 411 geförderten Wohnungen geplant, auf zwei Bauplätzen werden 388 Gemeindewohnungen errichtet, außerdem wird es zwei Gebäude mit freifinanzierten Eigentumswohnungen geben.
Ökologische Bauweisen
Dem Anspruch an ökologische Bauweisen entsprechend ist Holz der dominierende Baustoff bei dem vom Architekturbüro nonconform entwickelten Geschoßwohnbau in dem noch von dörflichen Strukturen geprägten Wiener Stadtteil Unterlaa. Im September 2023 konnte der aus zwei hintereinander liegenden Baukörpern bestehende Wohnbau mit dem Namen „Dorf Stadt Oase“ mit 38 Eigentumswohnungen in Größen zwischen 45 und 100 Quadratmeter an den Bauherrn übergeben werden.
Straßenseitig ist die Fassade mit Latten aus Lärchenholz gestaltet, nach hinten – in Richtung Süden – öffnen sich die Baukörper zu den Gartenbereichen. Alle Wohnungen sind mit Terrassen, Loggien und Balkonen ausgestattet, die Erdgeschoßwohnungen verfügen über Eigengärten.


