Story

Wirtshauskultur Niederösterreich startet neues Format „yap&dine“

Vier Gänge in der Tischmitte, Gespräche statt Etikette und 16 Wirtshäuser, die zeigen, wie zeitgemäße Genusskultur aussehen kann: Mit „yap&dine“ lädt die Wirtshauskultur Niederösterreich Anfang März erstmals zu einem Eventformat, das bewusst auf Teilen, Probieren und Austausch setzt und damit genau jene Generation anspricht, die Genuss neu definiert.
V.l.n.r.: Andreas Frey, Michael Duscher, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Petra Haselsteiner und Hartmuth Rameder. © NLK Khittl

Was macht ein Wirtshausbesuch für ein junges Publikum attraktiv? Mit dieser Frage hat sich die Wirtshauskultur Niederösterreich im vergangenen Jahr intensiv auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist ein neues Eventformat, das Tradition weiterdenkt: „yap&dine“. Von 2. bis 8. März laden 16 ausgewählte Betriebe zu Vier-Gänge-Menüs im Sharing-Stil, die Regionalität, Kreativität und Gemeinschaft miteinander verbinden.

Vier Gänge im Sharing-Stil

Die Generation Z isst anders. Statt klassischer Hauptmahlzeiten bevorzugt sie kleinere Portionen, das gemeinsame Kosten und das Teilen – ein Trend, der unter dem Schlagwort „Snackification“ längst Einzug in die Kulinarik gehalten hat. Oder, wie es treffend heißt: die „Gen Znack“. Genau hier setzt „yap&dine“ an und übersetzt diesen Zugang in die Sprache des Wirtshauses.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sieht darin großes Potenzial: „Dieser Trend heißt auch: Vieles wird probiert, geteilt und verkostet. Diese kulinarische Neugier und die zunehmende Vorliebe für gemeinsames Essen in größeren Gruppen bergen neue Chancen für das Wirtshaus von morgen. Die Wirtshauskultur Niederösterreich ist neben herzlicher Gastfreundschaft und traditionellem Handwerk gleichermaßen bekannt für frische Ideen. Unter dem Motto ‚Das Wirtshaus ist zum Teilen da‘ trifft sie mit ihrem neuen Event-Format ‚yap&dine‘ genau den Puls der Zeit.“

Gemeinschaft statt Etikette

Gebucht wird „yap&dine“ tischweise für vier bis sechs Personen, serviert werden vier saisonale Gänge mit regionalem Charakter, die in der Tischmitte platziert werden. Auf Wunsch gibt es auch vegetarische oder vegan Menüs. Immer im Mittelpunkt steht dabei vor allem das ungezwungene Miteinander.

Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgen eigens entwickelte Conversation Starter Karten, die das gemeinsame Essen begleiten. „FOMO – ‚the fear of missing out‘ – wird am Tisch kein Platz gegeben, denn alles zu probieren, ist Teil des Vergnügens“, erklärt Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung. „Dafür wird aber viel Raum für gute Gespräche geboten.“

Gute Resonanz zum Start

Je nach Wirtshaus sind im Menüpreis Gedeck, Aperitif und Kaffee inkludiert. Fix sind jedoch saisonale, regionale Küche, ein Vier-Gänge-Sharing-Menü und der Gedanke des gemeinsamen Genusses. Die Preise starten bei EUR 55,- pro Person.

Für Hartmuth Rameder, Obmann der Wirtshauskultur Niederösterreich, steht fest: „Unsere erste Aktionswoche von ‚yap&dine‘, mit der wir besonders der jungen Generation Lust auf gemeinsames, genussvolles Essen im Wirtshaus machen wollen, steht kurz bevor. Die Tische in der Aktionswoche sind bereits gut gebucht – wer dabei sein will, sollte rasch reservieren! Auch unsere Wirtinnen und Wirte sind motiviert: Inzwischen sind 16 Wirtshauskultur-Betriebe dabei und laden zum Yappen, Teilen und Genießen ein.“

16 Betriebe, viele Handschriften

Seit der ersten Ankündigung im Dezember ist das Netzwerk stetig gewachsen. Mit dabei sind in diesem Jahr:

  • Hotel Post Hönigwirt, Kirchschlag in der Buckligen Welt
  • Gasthaus zum Goldenen Schiff, Tulln
  • Relais & Châteaux Restaurant „Zur Traube“, Feuersbrunn
  • Landgasthaus Essl, Rührsdorf
  • Franz Joseph Wirtshaus, Obermarkersdorf
  • Hopfeld – DREIKÖNIGSHOF, Stockerau
  • Schlosskeller Bockfließ, Bockfließ
  • Eisenbock’s Strasser Hof, Straß im Straßertale
  • Stadtwirtshaus Hopferl, Gmünd
  • Wirtshaus im Demutsgraben, Zwettl
  • Landgasthaus zum Knell, Mold
  • Gafringwirt, Euratsfeld
  • Gasthof Kalteis, Kirchberg an der Pielach
  • Gasthof Pils, Eschenau
  • Hotel-Gasthof Graf, St. Pölten
  • Vinzenz Pauli, St. Pölten
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