Ein Haus für die Energiewende eröffnete in Eisenstadt. Mit einem klaren Blick in die Zukunft und einem starken Bekenntnis zur regionalen Nähe hat Burgenland Energie die Türen ihres ersten Flagshipstores für Energieunabhängigkeit geöffnet. Für CEO Stephan Sharma ist das neue Kundencenter weit mehr als nur ein Servicepunkt: „Es ist ein Meilenstein in unserer Kundenbeziehung und ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Energieunabhängigkeit.“
Historischer Standort trifft moderne Energiezukunft
Gemeinsam mit Landesrätin Daniela Winkler und Bürgermeister Thomas Steiner wurde das Zentrum offiziell eröffnet und das an einem Ort mit Geschichte. Das ehemalige Umspannwerk aus den 1950er-Jahren wurde revitalisiert und architektonisch mit dem neuen Gebäude verbunden. So entsteht eine symbolträchtige Verbindung von Vergangenheit und Zukunft der Energieversorgung im Burgenland. Auf rund 400 Quadratmetern erwartet Besucher eine interaktive Erlebniswelt rund um das Thema Energieunabhängigkeit.
Der Flagshipstore selbst ist dabei nicht nur Ausstellungsraum, sondern auch Vorzeigeprojekt: Das Gebäude wurde in moderner Holzbauweise erweitert und ist vollständig energieunabhängig konzipiert. Eine Photovoltaikanlage, Stromspeicher, Wärmepumpe sowie Ladeinfrastruktur für E-Mobilität zeigen konkret, wie Haushalte, Betriebe und Gemeinden ihre eigene Energiezukunft gestalten können.
Energiewende zum Angreifen
Im Inneren setzt man bewusst auf Atmosphäre statt reiner Technik. Besucher sollen nicht nur Informationen erhalten, sondern auch verweilen können. Das geschieht ganz im burgenländischen Stil, wie Sharma betont: „Ein Ort zum Informieren, Austauschen und auch zum gemütlichen Zusammensitzen.“
Der Fokus liegt klar auf persönlicher Beratung und greifbaren Lösungen. „Die Energiewende ist das wichtigste Zukunftsprojekt unseres Landes – und sie kann nur gelingen, wenn wir die Menschen aktiv einbinden. Unser gemeinsames Ziel bleibt die Energieunabhängigkeit bis 2030, und dieses Kundencenter ist ein wesentlicher Beitrag, um diesen Weg für alle Bürgerinnen und Bürger einfach, transparent und greifbar zu machen“, betont Winkler.
Nachhaltigkeit als gelebtes Konzept
Auch für die Stadt selbst hat das Projekt große Bedeutung. Bürgermeister Thomas Steiner hebt hervor: „Dieses Gebäude ist weit mehr als nur ein Haus – es zeigt eindrucksvoll, wie durch den verantwortungsvollen Umbau eines bestehenden Bauwerks etwas Neues entstehen kann.“ Gleichzeitig ist das Projekt ein klares Bekenntnis zum Standort Eisenstadt und sichert Arbeitsplätze.
Von Mensch zu Mensch
Während viele Energieanbieter verstärkt auf digitale Lösungen setzen, geht Burgenland Energie bewusst einen anderen Weg. Persönliche Kundencenter sollen weiterhin ausgebaut werden. Denn: Jeder vierte Kunde nutzt bereits einmal jährlich die direkte Beratung vor Ort. „Unser Anspruch ist es, für die Menschen da zu sein – von Mensch zu Mensch“, so Sharma.




