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Neue Sommerhighlights auf der Burg Forchtenstein

Burg Forchtenstein startet mit neuen Ausstellungen, Familienprogramm und einer frischen Küchenleitung in den Sommer 2026.
V.l.: Michael Sauerzapf, Karin Karall, Florian T. Bayer, Maria Hauf, Alexander Knaak, Michael Gröschl und Herbert Zechmeister. © Andreas Hafenscher

Mit neuen Ausstellungen, familienfreundlichen Veranstaltungen und einem erneuerten gastronomischen Angebot setzt Burg Forchtenstein im Sommer 2026 frische Akzente als Kultur- und Ausflugsziel im Burgenland.

Geschichte im Fokus

Die Sonderausstellung „Vom Löschkübel bis zum Spritzenwagen. Feuer, Brand, Kulturgutschutz auf Burg Forchtenstein im Wandel der Zeit“ widmet sich der Geschichte des Brandschutzes und der Feuerwehr in der Region, entstanden zum 135-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Neustift an der Rosalia. Sie zeigt, wie eng der Schutz der Burg und ihrer Sammlungen seit Jahrhunderten mit dem Wirken der Feuerwehr verbunden ist – von einer Brandschutz-Verordnung aus dem Jahr 1603 bis zu zwei erhaltenen Handspritzen. Kuratiert haben die Schau Dr. Florian T. Bayer und Thomas Gruber, B.Sc., von der Sammlung Privatstiftung Esterhazy. Zu sehen ist diese ab 18. Juli, ergänzt durch einen Museumscontainer mit weiteren historischen Feuerwehrspritzen vor dem Feuerwehrhaus in Neustift an der Rosalia.

Michael Gröschl, Vorstand der Esterhazy Betriebe AG, ordnet das Gesamtprogramm ein: „Die Burg Forchtenstein zählt zu den bedeutendsten Kulturstandorten im Burgenland und vereint auf einzigartige Weise Geschichte, Kultur und Freizeitangebot. Mit den neuen Ausstellungen über die Glaubenswelt von Fürst Paul I. Esterházy und der Sonderausstellung der Freiwilligen Feuerwehr, den Fabelhaften Familienwochenenden sowie dem Gastronomieangebot schaffen wir zusätzliche Anreize, die Burg als vielseitiges Ausflugsziel zu entdecken. Besonders wichtig ist uns dabei, Familien einen Ort zu bieten, an dem Geschichte auf lebendige und zugängliche Weise vermittelt wird.“

Marias Glaubenswelt

Parallel dazu widmet sich die Jahresausstellung „Maria, Königin des Himmels“ der Marienverehrung von Fürst Paul I. Esterházy, sichtbar in Kunstwerken, Sammlungsobjekten und eigenen Kompositionen des Fürsten. Kuratorin Margit Kopp, MA, hat damit erstmals ein bislang wenig beleuchtetes Kapitel der Familiengeschichte erschlossen. Dr. Florian T. Bayer erklärt den Hintergrund: „Neben den Zeugnissen des materiellen Kulturgutschutzes rückt Burg Forchtenstein mit der Jahresausstellung ‚Maria, Königin des Himmels‘ auch das geistige und kulturelle Erbe der Esterházy in den Fokus. Die Marienverehrung war für Fürst Paul I. Esterházy weit mehr als Ausdruck persönlicher Frömmigkeit und fußt vor allem im Vorbild seiner Mutter Christina sowie seiner Erziehung durch den Jesuitenorden. Sie durchdrang mit einer bemerkenswerten Konsequenz nahezu alle Bereiche seines Wirkens und hinterließ sichtbare Spuren.“

Manege frei für Familien

Für die jüngsten Gäste verwandelt sich die Burg an den „Fabelhaften Familienwochenenden“ am 18. und 19. sowie am 25. und 26. Juli in ein Zirkuserlebnis mit Mitmachstationen und Vorführungen. Kastellanin Maria Hauf, die die Burgleitung im Herbst von Herbert Zechmeister übernommen hat, beschreibt das Ziel: „Mit dem Familienwochenende möchten wir die Burg Forchtenstein einmal mehr als Ort des Entdeckens und Ausprobierens erlebbar machen. Das Programm lädt Kinder dazu ein, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, Neues auszuprobieren und die Burg auf spielerische Weise kennenzulernen. Gleichzeitig erwarten Erwachsene und Familien gemeinsame Erlebnisse, sodass für jede Generation etwas dabei ist.“

Neuer Kurs in der Küche

Auch kulinarisch tut sich etwas: Das Restaurant Grenadier steht seit dieser Saison unter der Leitung von Karin Karall. Sie erklärt: „Ich freue mich darauf, die Besucherinnen und Besucher von Burg Forchtenstein gemeinsam mit meinem Team begrüßen zu dürfen. Unser Ziel ist es, den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten und die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Ortes auch gastronomisch zu begleiten.“

Wichtiger Motor für die Region

Als prägender Bestandteil der Gemeinde ist die Burg Forchtenstein auch ein wichtiger Motor für die Entwicklung der gesamten Region. Bürgermeister Alexander Rüdiger Knaak erklärt: „Burg Forchtenstein ist das weithin sichtbare Wahrzeichen unserer Gemeinde und einer der wichtigsten Besuchermagnete des Burgenlands. Dass mit neuen Ausstellungen, attraktiven Familienangeboten und einer hochwertigen Gastronomie laufend in die Weiterentwicklung dieses einzigartigen Kulturstandortes investiert wird, ist ein großer Gewinn für unsere gesamte Region. Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Forchtenstein und der Esterhazy Betriebe AG schafft beste Voraussetzungen, um die Burg als kulturellen, touristischen und wirtschaftlichen Impulsgeber weiter zu stärken. Jeder Gast, der die Burg besucht, belebt auch unsere Gemeinde und trägt zur regionalen Wertschöpfung bei. Ich freue mich, dass wir gemeinsam daran arbeiten, die Burg Forchtenstein und damit auch unsere Gemeinde als lebendigen Ort der Begegnung und des Erlebens, der Geschichte und der Kultur, für kommende Generationen zu sichern.“

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