Das Burgenland setzt ein starkes Zeichen in Richtung Energieunabhängigkeit und Versorgungssicherheit. Mit dem neuen Modell „Burgenland Strom“ präsentiert das Land gemeinsam mit der Burgenland Energie ein österreichweit einzigartiges Konzept, das langfristige Preisstabilität mit regionaler Energieversorgung verbindet.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil betont: „Von Strom, der im Burgenland produziert wird, müssen auch die Burgenländerinnen und Burgenländer profitieren.“ Vor allem in Zeiten globaler Energiekrisen sei es entscheidend, nachhaltige und stabile Lösungen zu schaffen. Statt kurzfristiger Rabatte setzt das östlichste Bundesland bewusst auf ein Modell mit langfristiger Wirkung.
Regionale Energie
Kern des neuen Angebots ist eine Kombination aus der Energiegemeinschaft „Fanclub Burgenland Energieunabhängig“ und dem Tarif „Unabhängig 5.0“. Wer sich für „Burgenland Strom“ entscheidet, erhält einen attraktiven Fixpreis für ein Jahr und Strom aus burgenländischen Wind- und Photovoltaikanlagen. Dieser wird für bis zu 20 Jahre zu einem Preis von 10 Cent pro Kilowattstunde bereitgestellt – und das ohne Bindung.
Auch Stephan Sharma, CEO der Burgenland Energie, unterstreicht die Besonderheit des Modells: „Wir liefern den im Burgenland produzierten Strom direkt zu den Menschen – ohne Umweg über internationale Strombörsen und ohne Abhängigkeit von globalen Preisschwankungen.“ Durch die regionale Nutzung profitieren Mitglieder zusätzlich von reduzierten Netzkosten sowie geringeren Abgaben. Das Modell punktet aber nicht nur durch stabile Preise, sondern auch durch hohe Versorgungssicherheit und persönlichen Kundenservice vor Ort.
Gemeinschaft und Zukunftsperspektive
Ein weiterer Vorteil: Zehntausende Haushalte sowie zahlreiche Unternehmen und Gemeinden sind bereits Teil der Energiegemeinschaft. Für Kunden der Burgenland Energie entfällt der Mitgliedsbeitrag vollständig. Das wurde durch den Erfolg und die daraus entstandenen administrativen Synergien möglich.
Ein Blick in die Zukunft zeigt: Das Ziel ist ambitioniert. Bis 2030 soll der gesamte Strombedarf des Bundeslands – ergänzt durch den Ausbau von Speicherkapazitäten – vollständig aus eigener Produktion gedeckt werden.

