„Die ersten Marillenbäume haben ihre Knospen schon geöffnet. Wie sich die weitere Blüte entwickelt, ist aber aufgrund der angekündigten kalten Tage noch nicht ganz abzusehen“, so Franz Schöberl, Obmann des Vereins Wachauer Marille. „Die Vollblüte wird voraussichtlich für die Osterwoche erwartet und dauert je nach Witterung zwischen 10 Tagen und 3 Wochen“, so Schöberl weiter.
Wer möchte, kann vorab einen Blick auf die Webcam unter marillenbluete.at werfen. Dort lässt sich laufend verfolgen, wie weit die Blüte bereits fortgeschritten ist. Auch der Folder „Wachauer Marillenblüte“ liefert einen Überblick über die Marillenanbau-Gemeinden und das Frühlingsticket Wachau. Er liegt in den Wachau-Gemeinden und bei Infostellen auf oder ist online abrufbar.
Mit dem Frühlingsticket Wachau ist bis 26. April die Fahrt mit öffentlichen Bussen, der Wachaubahn am Wochenende und den Donau-Fähren um 14 Euro möglich, Kinder und Jugendliche zahlen 7 Euro. Wer außerhalb der Aktionszeiträume unterwegs ist, kann auf das Tagesticket Wachau zurückgreifen. Dieses kostet 12 Euro, für Kinder und Jugendliche 6 Euro, und gilt ganzjährig für den öffentlichen Busverkehr sowie die Donau-Fähren. Weitere Informationen gibt es unter vor.at/wachau. Ein zusätzlicher Bonus für NÖ-Card-Besitzer: Die Fahrt mit der Wachaubahn ist an einem Tag pro Jahr kostenlos.
Ab 28. März nimmt auch die DDSG Blue Danube wieder Kurs auf die Wachau. Mehrmals täglich verkehren die Schiffe entlang der Donau und eröffnen eine Perspektive, die man vom Ufer aus so nicht bekommt: blühende Hänge, verstreute Marillengärten und die Landschaft der Wachau im Frühlingslicht.
Wer die Region aktiv erkunden möchte, kann die Schifffahrt mit einer Radtour verbinden. Das eigene Fahrrad darf mit an Bord, alternativ stehen nextbikes zur Verfügung. Mit der NÖ-Card ist die Ausleihe für einen Tag kostenlos.
Besonders nah kommt man der Blüte in Rossatz-Arnsdorf. Dort zählt die Marillenmeile zu den schönsten Routen dieser Zeit: Sie verläuft in sieben Etappen von St. Johann im Mauerthale bis Rossatzbach und führt durch prächtige Marillenanlagen.
Wer tiefer in den Marillenanbau eintauchen möchte, findet am Marillenerlebnisweg der Familie Aufreiter in Krems-Angern eine passende Station. Dort geht es nicht nur um die Baumblüte selbst, sondern auch um die Arbeit im Marillengarten.
Rund um das Naturschauspiel gibt es auch heuer wieder kleine und größere Anlässe zum Verweilen. Den Auftakt macht der Kremser Marillenblütenmarkt von 2. bis 4. April. Danach folgen die Marillenblütefeste in Arnsdorf, voraussichtlich von 4. bis 6. April, sowie in Mühldorf am 12. April. Die beiden zuletzt genannten Veranstaltungen sind allerdings vom Wetter abhängig und finden nur bei entsprechendem Schönwetter statt.


