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16. Juni 2024
Best of Gaumen & Freude

Welt der Spezialitäten auf dem Naschmarkt

Fisch, Fleisch, Gewürze, Käse, Delikatessen und vieles mehr: Am Naschmarkt in Wien-Mariahilf stehen Gaumenfreuden im Mittelpunkt – sowohl bei den vielfältigen Ständen als auch in den Restaurants. Am hiesigen Flohmarkt kann man außerdem tolle Schätze entdecken. Wer sich beim Besuch auf dem Naschmarkt geschichtliches Wissen und Hintergrundinfos aneignen möchte, bucht eine Führung.

Frau und Mann stehen bei Obst- und Gemüsestand und kaufen ein.
Der Naschmarkt beherbergt mehr als 120 Marktstände, Restaurants und Bars. © Wien Tourismus/Peter Rigaud

Der Geruch von Kräutern in der Luft, die bunten Auslagen der Stände mit Delikatessen und die gelassene Stimmung, während man durch das geschäftige Treiben an den Marktständen schlendert und gustiert: Das macht den Wiener Naschmarkt aus. Nicht nur regionale und internationale Köstlichkeiten treffen aufeinander, auch kulturell findet man ein buntes Potpourri. Indisch, chinesisch, türkisch – die Liste ist lang und bringt Vielfalt in die eigene Küche, aber auch einfach auf den Teller. Denn die schnuckeligen Lokale neben den Marktständen laden zum Verweilen ein. Wenn das Wetter es zulässt, sitzt man am besten draußen. Dort kann man das Geschehen verfolgen und die Sonnenstrahlen genießen. Sammler kommen immer samstags auf ihre Kosten: Zwischen 6.30 und 15 Uhr bieten Dutzende Flohmarkt-Händler ihre Antiquitäten, Kunstwerk, Hausrat, gebrauchte Bücher und Schallplatten an. 

Stylishe Lokale

Zu den beliebtesten Lokalen am Naschmarkt gehören unter anderen das Neni, das Deli und das Tewa. Das Deli gehört sogar zu den Pionieren, durch die der Naschmarkt auch für junges Publikum interessant wurde. Kein Wunder: DJs legen dort sogar tagsüber auf und für Langschläfer gibt es bis in den späten Nachmittag hinein Frühstücksangebote. Während im Neni israelisch-orientalische Spezialitäten von Shakshuka bis Taboulé serviert werden, ist das Markenzeichen des Tewa biologische Küche.

Große Auswahl an mehr als 120 Ständen

Der Naschmarkt zählt zu den ältesten Märkten Wiens und beherbergt mehr als 120 Stände mit Schmankerln. Im Bio-Eck bieten samstags Bauern regionale Produkte an. Die Stände sind über den Markt verteilt und an speziellen Tischfahnen erkennbar. Wer mehr über die Geschichte des Markts erfahren möchte, kann auch eine Führung buchen.

5 Dinge, die man gesehen haben muss

  • das bunte Treiben rund um die Marktstände
  • den Flohmarkt am Samstag
  • Falafel in unterschiedlichsten Ausführungen
  • internationale Cafés und Lokale
  • die Highlights einer Führung mit einem Guide

Facts and Figures Naschmarkt

  • Der Naschmarkt ist der größte innerstädtische Markt Wiens.
  • Seine Fläche misst 2,3 Hektar.
  • Vor Ort gibt es mehr als 120 Stände.
  • Ursprünglich hieß der Markt Kärntertormarkt – aufgrund der Kärntnertorbrücke, die den Markt im Norden begrenzte.
  • Der Naschmarkt ist im Laufe der Jahre einige Male umgezogen. Erst seit 1902 befindet er sich zwischen Linker und Rechter Wienzeile.
  • Unter dem Naschmarkt fließt der Wienfluss, der der Stadt auch ihren Namen gab.
  • Im Volksmund wurde der Markt lange als „Aschenmarkt“ bezeichnet. Das kann zum einen daher stammen, dass sich auf dem Areal früher eine Aschedeponie befand. Der Name könnte aber auch auf das Wort „Asch“ für aus Eschenholz gefertigte Milchbehälter zurückgehen. Erst ab 1820 tauchte der Name Naschmarkt auf. Möglicher Grund dafür sind die süßen Leckereien, wie etwa karamellisierte Orangen und Datteln, die es dort zu kaufen gab.
Naschmarkt 1060 Wien, an der Wienzeile zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke
https://www.wien.gv.at/freizeit/einkaufen/maerkte/lebensmittel/naschmarkt/