Autofrühling 2024 im Burgenland: Neuheiten und Highlights

Am 15. und 16. März sowie am 22. und 23. März finden in Eisenstadt, Neusiedl und Weiden Tage der offenen Tür in Autohäusern statt, bei denen Besucher Fahrzeuge vergleichen und testen können. Im Autofrühling 2024 wird das früher übliche aggressive Feilschen um Rabatte, bekannt als „Rabattitis“, durch direkt verhandelbare Endpreise und vorteilhafte Finanzierungs- und Versicherungsangebote ersetzt. Besonders hervorgehoben wird auch der VW Golf, der sein 50-jähriges Jubiläum feiert und besondere Leasingangebote und Sondermodelle bietet.
VW Touareg bei Sonnenuntergang
Mit neuem Modell am Start: Der Touareg ist das Flaggschiff der VW-Flotte und in den letzten Jahren fast zu einer eigenen Marke
Der Autofrühling macht es heuer seinem klimatischen Pendant nach: Er findet auch nicht nur an einem Wochenende statt. Am 15. und 16. März laden Autohäuser in Eisenstadt zu Tagen der offenen Tür, am 22. und 23. März stehen die Schauräume in Neusiedl und Weiden für Besucher offen. Gustieren, probieren und vergleichen zahlt sich heuer besonders aus.
Keine „Rabattitis“ mehr im Autofrühling 2024

Nach den Nettopreis-Jahren darf nun wieder offen über den Betrag gesprochen werden, der am Ende auf dem Kaufvertrag stehen soll. Die frühere „Rabattitis“ beim ­Autokauf, also das gnadenlose Feilschen um Prozente, gehört dennoch der Vergangenheit an. Händler und Hersteller machen im Autofrühling 2024 selbst gute Angebote – vor allem in Kombination mit Finanzierung und Versicherung sind in diesem Frühjahr attraktive Deals drin. Etwa mit günstigen Fixzinsraten beim Leasing, für die da oder dort auch noch Neuwagen-Boni und Versicherungsprämien in Abzug gebracht werden können. Dazu haben in den vergangenen Monaten bei einigen echten Volumsmodellen Generationswechsel stattgefunden oder stehen bevor. Wieder andere legen zumindest durch großzügige Aufwertungen nach.

Jubel-Jubiläum

Heuer steht ein besonderer Geburtstag an. Seit 50 Jahren sorgt der Golf für Bewegung – und hierzulande sogar ein bisschen mehr als anderswo: 44 davon war er die unangefochtene Nummer eins in der rot-weiß-roten Verkaufs-Hitparade. Erst seit 2022 muss er sich dem Plattform-Bruder Škoda Octavia geschlagen geben. Im vergangenen Jahr kehrte der Wolfsburger Bestseller auch wieder als Sondermodell Rabbit mit umfangreicher Ausstattung zum Sparpreis zurück. Heuer lockt er dazu mit dem günstigen Jubiläums-Leasing ab 150 Euro pro Monat. Seine Markengeschwister feiern mit: Die aktuellen Sondermodelle „4 Me“ und „Friends“ bieten attraktive Ausstattungspakete zum großzügigen Preisvorteil.

Mehr ist mehr

Für alle, die in diesem Autofrühling 2024 ein bisschen mehr von allem wollen: Auch das VW-Flaggschiff Touareg hat soeben eine gänzliche Erneuerung erfahren. Er teilt sich die Plattform mit anderen Größen wie Porsche Cayenne, Bentley Bentayga und Audi Q7 und bewegt sich auch technisch auf entsprechend hohem Niveau. Dazu ist der Touareg dank des neuen, bündigen Designs auch eine Erscheinung im Straßenbild, die stilistisch aufzeigt, ohne dabei zu protzen. 231 bzw. 286 PS werden von dem kräftigen und dennoch sparsamen Sechszylinder-TDI aufgeboten. Satte 381 PS kombinierte Benzin- und Elektro-Power sind es beim Plug-in-Hybriden.

Mit Features wie Allradlenkung, Luftfederung, aktiver Wankstabilisierung oder Offroad-Paket lassen sich die Qualitäten des Touareg praktisch beliebig erweitern. Handfest zupacken kann er außerdem, die Anhängelast beträgt solide 3,5 Tonnen. Ebenfalls brandneu: der Tiguan. Er schließt mit Hightech wie dem Aktiv-Fahrwerk und Matrix-HD-Licht zu seinem großen Bruder auf. Auch der Passat steht frisch in den Startlöchern. Er ist nur noch als Variant erhältlich und rundum zum Premium-Raumgleiter gereift.

Tüchtig nachgelegt

Ebenso hat Ford seine Publikumslieblinge soeben umfassend neu aufgestellt. Der kompakte Crossover Puma fährt jetzt mit Upgrade beim Infotainment-System vor und surft dabei online im flinken 5G-Netz. Das bisherige Spitzenmodell mit 200 PS ist nun einem etwas zurückhaltenderem mit 170 Pferden gewichen. Dafür ist die Doppelkupplungs-Automatik serienmäßig an Bord. Der etwas größere SUV Kuga hat ebenfalls ein Getriebe-Update erhalten, das sich deutlich auf Beschleunigung und Elastizität auswirkt. Außerdem darf er sich mit beachtlichen 2,1 Tonnen Anhängelast als zugkräftigstes Modell seiner Klasse rühmen. Dass sich Praxis und Vergnügen nicht ausschließen müssen, beweist das neue MS-RT-­Modell des beliebten Pick-up Ford Ranger. Er macht damit den Schritt vom Offroad-Muli zum sportlich ausgelegten Straßen-Performer.

Aufsteiger BYD

Im vergangenen Jahr war BYD noch ein unbekannter Newcomer. Der steile Aufstieg der chinesischen Marke in nur wenigen Monaten hat sie allerdings zu so etwas wie dem Tagesgeprächsthema der Branche gemacht. Mit sechs neuen Modellen in weniger als zwölf Monaten hält BYD wohl auch eine Art Premieren-Rekord. Vom derzeit günstigsten Kompakt-Stromer Dolphin über die SUVs Atto 3 und Seal U bis zur Sportlimousine Seal und den Premium-Überraschungen Han und Tang ist die Marke bereits breit aufgestellt. Weitere Überraschungen dürften heuer im Laufe des Jahres aber noch folgen.

Mutiges Statement

Der Applaus für den Kia EV6 als Serien-Sieger bei so ziemlich jedem Design-Preis weltweit ist noch nicht verhallt – und schon rollen die Koreaner einen neuen Aufreger in die Schauräume: Der kantig-moderne EV9 spielt stilsicher in der Liga der Groß-SUVs und darf sich trotzdem ein grünes Mascherl umhängen. Nicht wegen seines E-Antriebs, sondern weil sein Umweltbeitrag viel weiter geht. Als erstes Kia-Modell wurde er bereits umfassend unter ökologischen Gesichtspunkten geplant. Er erfüllt auch in der Produktion die höchsten Standards, etwa weil die Komponenten spätere Recycling-Anforderungen ­berücksichtigen, petrochemische Zusätze vermieden werden oder biobasierende Materialien zum Einsatz kommen. Davon abgesehen bietet die neue Stilikone Hinterradantrieb mit 204 oder Allrad mit 385 PS und Reichweiten von mindestens 500 Kilometer.

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