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Die schönsten Plätze zur Abkühlung in Niederösterreich

Von glasklaren Bergseen über versteckte Naturbadeplätze bis hin zu historischen Thermalbädern: Niederösterreich bietet jede Menge Möglichkeiten, um heiße Sommertage entspannt am Wasser zu verbringen. Besonders schön: Viele Badeplätze lassen sich perfekt mit einer Wanderung oder Radtour verbinden.
© Niederösterreich Werbung/Romeo Felsenreich

Wenn die Temperaturen steigen, gibt es kaum etwas Schöneres als einen Sprung ins kühle Wasser. Genau dafür hält Niederösterreich jede Menge Möglichkeiten bereit – von idyllischen Badeseen über naturbelassene Flussstrände bis hin zu traditionsreichen Thermalbädern. Wer seinen Badetag mit einer Wanderung, einer Radtour oder einem Kulturprogramm verbinden möchte, findet hier gleich mehrere gute Gründe für einen Sommerausflug.

Badejuwele zwischen Bergen und Wäldern

Zu den schönsten Naturseen Niederösterreichs zählen der Lunzer See und der Erlaufsee im Mostviertel. Umgeben von Bergen laden beide nicht nur zum Schwimmen ein, sondern auch zu Bootstouren, Spaziergängen oder Wanderungen. Auch das Waldviertel punktet mit besonderen Naturerlebnissen. Die Kamptal-Stauseen werden aufgrund ihrer verzweigten Buchten gerne als „Fjordland des Waldviertels“ bezeichnet. Wer auf dem Kamptal-Seenweg unterwegs ist, kommt vorbei an stillen Waldabschnitten, historischen Ruinen und zahlreichen Badebuchten, perfekt für eine erfrischende Pause. Nicht weniger idyllisch präsentiert sich der Herrensee in Litschau. Neben einem beliebten Strandbad bietet der See im August mit dem Theaterfestival HIN & WEG auch kulturelle Highlights. Wer möchte, verbindet den Badetag mit einer Wanderung rund um den See. Auch die Viehofner Seen und der Ratzersdorfer See in St. Pölten oder das Aubad in Tulln gehören zu den beliebtesten Adressen für heiße Sommertage.

Viele Badeseen in Niederösterreich wurden erst kürzlich von der Europäischen Umweltagentur für ihre hervorragende Wasserqualität ausgezeichnet. Dazu zählen unter anderem der Lunzer See, die Kamptal-Stauseen, der Herrensee in Litschau, die Auseen Blindenmarkt sowie mehrere Badeteiche im Weinviertel.

Naturbadeplätze für alle, die es ruhiger mögen

Wer lieber fernab großer Strandbäder ins Wasser springt, wird entlang der Flüsse fündig. Entlang des Ybbstalradwegs laden Naturbäder wie das Ybbsnaturbad Kematen, das Naturbad Allhartsberg, der Naturbadeplatz Ochsenloch in Opponitz oder das Strandbad Hollenstein zur Abkühlung ein. Auch entlang der Donau gibt es zahlreiche Naturstrände, etwa in Weißenkirchen, Rossatz-Arnsdorf oder Mautern. Besonders außergewöhnlich ist der Natursandstrand in Luberegg, der zu den längsten an der Donau zählt. Wer lieber in einem biologisch geführten Bad schwimmt, sollte dem Kuenringerbad in Dürnstein einen Besuch abstatten. Historisches Sommerfrische-Flair erwartet Besucher außerdem entlang des Kampflusses. Das Strandbad Plank am Kamp oder das Flussbad Stiefern erinnern an die Sommerfrische vergangener Zeiten und gehören heute zu den selten gewordenen Naturbädern Österreichs.

Abkühlung mit Geschichte

Wer statt See lieber historisches Badeflair sucht, wird in den sogenannten Kaltwasserthermen fündig. Das Fischauer Thermalbad (Foto) begeistert mit Belle-Époque-Charme, während das Thermalbad Bad Vöslau bis heute den Stil der klassischen Sommerfrische bewahrt. Ein besonderes Jubiläum gibt es heuer ebenfalls zu feiern: Sowohl das Thermalbad Bad Vöslau als auch das Thermalstrandbad Baden werden 100 Jahre alt. Gebadet wird dort in natürlichem Mineral- beziehungsweise Schwefelwasser.

Kostenlos baden mit der Niederösterreich-CARD

Wer öfter ins Wasser möchte, kann mit der Niederösterreich-CARD zahlreiche Badeziele kostenlos besuchen. Rund 40 Frei-, Natur- und Hallenbäder sind im Angebot enthalten, darunter das Seebad Lunz am See, das Freibad Neuhofen an der Ybbs, das Erlebnisbad Gars am Kamp oder das Strandbad Litschau. Auch wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, bleibt die Badehose nicht im Schrank. Zur CARD gehören nämlich auch mehrere Hallenbäder wie die Sole-Felsen-Welt, das Ybbstaler Solebad, das Thayatal Vitalbad oder die Römertherme Baden.

Sommer ganz nah

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sieht gerade in den ruhigeren Badeplätzen großes Potenzial: „Niederösterreichs Seen, Naturbadeplätze und Freibäder bieten ideale Bedingungen, um der Sommerhitze zu entfliehen. Gerade die kleineren, ruhigeren ,Spots‘ und weniger überlaufenen Plätze werden immer beliebter und auch damit kann Niederösterreich punkten. Hier können unsere Gäste entspannte Sommertage abseits des großen Trubels genießen.“

Auch Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, beobachtet einen klaren Trend: „Badeausflüge werden auch gerne mit weiteren Bewegungsangeboten kombiniert, so erfreut sich das Radfahren entlang von Flüssen, Wandern an erfrischenden Wasserfällen oder durch schattige Klammen immer größerer Beliebtheit. Es ist eben dieses Zusammenspiel aus Abkühlung und Aktivität, das den Sommer in Niederösterreich besonders abwechslungsreich macht.“

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