Als erster Burgenländer will er im Polarmeer vor Spitzbergen 1.000 Meter im offenen arktischen Wasser schwimmen: Der Redlschlager Markus Fleck stellt sich einer außergewöhnlichen Herausforderung. Das Projekt ist für Juli dieses Jahres geplant und zählt zu den ambitioniertesten Vorhaben seiner sportlichen Laufbahn.
Im Zentrum des Projekts steht nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern vor allem die mentale Stärke. In den extrem kalten Gewässern rund um Spitzbergen entscheiden Atemtechnik, Stresskontrolle und Fokus über Erfolg oder Misserfolg.
Die Kälte der Arktis wird dabei bewusst als Teil der Herausforderung angenommen – als ein Element, das Respekt erfordert und gleichzeitig mentale Klarheit schärft.
Professionelle Vorbereitung mit Eisschwimm-Experten
Begleitet wird Markus Fleck von Gerald Daringer, einem der erfahrensten Eisschwimmer und Mentaltrainer Österreichs.
Daringer hat sich international einen Namen gemacht und als erster Österreicher sowohl eine ICE-ZERO-Meile als auch eine Polar-Eismeile in der Arktis absolviert. Seine Expertise soll Fleck optimal auf die extremen Bedingungen vorbereiten und ihn sicher durch das Projekt begleiten.
Politische Anerkennung für ein Extremprojekt
Die außergewöhnliche Arktis-Expedition hat auch auf politischer Ebene bereits Aufmerksamkeit erregt. Sportlandesrat Heinrich Dorner traf sich mit dem Hobbysportler, um sich die geplanten Abläufe schildern zu lassen und zeigte sich dabei beeindruckt von dessen Zielstrebigkeit und Vorbereitung.
„Das Land Burgenland unterstützt den Sport nach Möglichkeit, wo immer es geht – vom Breitensport bis hin zum Spitzen- und Extremsport, wie ihn Markus Fleck betreibt. Extremsportlern wie Markus Fleck gebühren größter Respekt und Anerkennung. Was er macht, ist sicher nicht jedermanns Sache“, so der Landesrat.
Ein Abenteuer an der Grenze des Machbaren
„Mit der Arktis-Expedition wartet auf Markus Fleck ein Abenteuer an der Grenze des menschlich Machbaren. Ich bin davon überzeugt, dass er dieses Abenteuer mit Bravour meistern wird“, so Dorner abschließend.


