Wenn auf Schloss Tabor im August die Walzerklänge über den Innenhof schweben, ist Operettenzeit: Mit „Wiener Blut“bringt Johann Strauss’ unsterblicher Melodienreigen von 5. bis 16. August 2026 Wiener Charme, amouröse Verwicklungen und beschwingte Dreivierteltakt-Eleganz auf die Bühne. Die komische Operette – von Kapellmeister Adolf Müller jun. aus mehr als 30 Strauss-Werken zusammengestellt und mit einem Libretto von Victor Léon und Leo Stein versehen – erzählt mit augenzwinkernder Leichtigkeit von Graf Zedlau, der sich zur Zeit des Wiener Kongresses in ein turbulentes Geflecht aus Affären, Missverständnissen und Verwechslungen verstrickt. Walzer wie „Wiener Blut“ und „Morgenblätter“ oder die Polka „Leichtes Blut“ sorgen dabei für jenen musikalischen Überschwang, der Strauss’ Werk bis heute zu einem Publikumsliebling macht. Premiere ist am 5. August um 20 Uhr, weitere Vorstellungen folgen am 6., 7., 8. und 9. August sowie am 12., 13., 14., 15. und 16. August, jeweils um 20 Uhr. Einlass auf das Festivalgelände ist ab 18 Uhr, wenn Gastronomie und sommerliche Schlossatmosphäre den Abend bereits einläuten. Ein Operettenklassiker, der Herz, Humor und Wiener Lebensgefühl auf die Bühne bringt.