GNV steht für Grandi Navi Veloci (= „Große Schnelle Schiffe“). Mit den 29 modernen Fährschiffen transportiert das Unternehmen mit Sitz in Genua Reisende auf 33 verschiedenen Strecken im Mittelmeer und verbindet Häfen in Italien mit jenen in Spanien, Frankreich, Albanien, Tunesien, Marokko, Algerien und Malta.
GNV freut sich über steigende Passagierzahlen, allein heuer wurden bereits 2,2 Millionen Reisende gezählt. Grund genug, bei einer Gala wieder die erfolgreichsten Partner-Reisebüros auszuzeichnen – und zwar in Marrakesch, nachdem gerade der marokkanische Markt der dynamischste und strategisch wichtigste für GNV ist. Zur weiteren Ankurbelung wurde mit Marokko aucheine dreijährige Entwicklungspartnerschaft abgeschlossen.
Bei den GNV-Awards 2026 in 16 Kategorien nahmen rund 120 Vertreter internationaler Reisebüros teil. Als bester GNV-Vertriebspartner im DACH-Raum wurde ADAC Travel ausgezeichnet, als „Top of the Tops“ das italienische Fährbuchungsportal Prenotazioni24.
„Seeverbindungen spielen eine zentrale Rolle für Mobilität, Tourismus und wirtschaftlichen Austausch zwischen den beiden Seiten des Mittelmeers“, sagte GNV-Chef Matteo Cattani in Marrakesch und kündigte im selben Atemzug den weiteren Ausbau seiner Flotte an.
So wir die GNV Jupiter bis spätestens Ende 2027 in See stechen und drei weitere, umweltfreundlich mit Flüssiggas betriebene Schiffe (GNV Mars, GNV Venus und GNV Mercury) werden folgen. Jedes wird Platz für 2.500 Passagiere und 500 Kabinen haben.
Neben dem Gala-Event hatten die GNV-Awards-Teilnehmer auch die Möglichkeit, Marrakesch kennenzulernen. Alleine in der Altstadt, umgeben von einer zwölf Kilometer langen historischen Stadtmauer, und im mehr als 100 Kilometer langen Gässchengewirr mit bunten Märkten kann man Tage verbringen. Die ehemalige Hauptstadt des marokkanischen Reichs ist auch berühmt für prächtige Gärten wie den Jardin Majorelle, der 1980 vom französischen Modedesigner Yves Saint Laurent gekauft worden ist. Die Stadt aus 1001 Nacht insprierte viele weitere Künstler, von Matisse über Elias Canetti bis Jimi Hendrix. Heute ist Marrakesch auch ein angesagtes Trendziel für viele junge Reisende.