DIE GARTEN TULLN gilt seit Jahren als eines der bekanntesten Ausflugsziele für Gartenfans und Familien in Niederösterreich. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „DIE GARTEN TULLN ist seit vielen Jahren ein Vorzeigeprojekt unseres Bundeslandes und zeigt, wie ökologische Gartengestaltung, Umweltbewusstsein und Lebensqualität zusammenwirken. Die Erlebniswelt unserer Umweltbewegung ‚Natur im Garten‘ ist damit einerseits beliebtes Ausflugsziel für Familien und Garteninteressierte, andererseits ein wichtiger Impulsgeber für Gärten und Grünräume im Sinne von Umwelt-, Klima- und Artenschutz und damit für die beste Zukunft unserer Kinder.“
Zu den auffälligsten Neuerungen der Saison zählt der Perspektiven-Garten. Er wurde von der Firma Gartenbau Fuchs übernommen und umfassend umgestaltet. Ein geschwungener Weg führt nun durch dichte Staudenbeete zu einem neuen Wasserbecken mit Holzdeck und Natursteinmauer. Entlang des langgezogenen Gartens entstehen dabei immer neue Sichtachsen. Rückzugsorte und offene Flächen wechseln einander ab, natürliche Materialien und vielfältige Bepflanzung machen den Bereich zugleich zu einem Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
Auch der Fünf-Elemente-Garten ist weitergewachsen und heuer erstmals vollständig zu sehen. Grundlage ist die chinesische Philosophie der fünf Elemente – Wasser, Erde, Feuer, Metall und Holz –, kombiniert mit europäischer Gartenkunst. Neu gestaltet wurde das letzte Drittel der Anlage: Dort steht nun das Element Feuer mit einer Feuerschale und passend ausgewählten Pflanzen im Mittelpunkt. Gleichzeitig setzt der Garten stärker auf klimaresistente Bepflanzung. Hitze- und trockenheitsverträgliche Arten zeigen, wie zukunftsfähige Gartengestaltung aussehen kann.
Ebenfalls neu gedacht wurde ein Bereich, der vielen bereits bekannt ist: Der bisherige „Natur sucht Garten“ wurde 2025 im Rahmen der ORF-Sendung „Natur im Garten“ umgestaltet und tritt nun als „Natur Ideen Garten“ auf. Hier wird anschaulich, wie naturnahes Gärtnern die Artenvielfalt stärken kann. Ein Regenbeet schafft Raum für heimische Pflanzen und Insekten, ein Sandbeet dient Wildbienen als Nistplatz, und eine sogenannte Käferburg bietet seltenen Käferarten Rückzugsmöglichkeiten. Dazu kommen ein Hochbeetkreis mit Gemüse- und Raritätenpflanzen sowie eine „Drachenburg“ aus Holz und Stein für Reptilien und Insekten.
Auch für Familien gibt es einiges zu entdecken. Niederösterreichs größter Abenteuer- und Naturspielplatz wurde weiter aufgewertet: Die beliebten Kletterelemente in Walform wurden erneuert, außerdem kam eine neue Nestschaukel dazu. Schon beim Eingang fällt ein weiteres neues Detail ins Auge. Ein Torbogen aus Cortenstahl markiert nun den Zugang zu den Mustergärten und setzt einen starken ersten Akzent.
Darüber hinaus wurde auch das Gehölzsortiment erweitert. Im Arboretum wächst nun eine Korkeiche, im „Garten im Klimawandel“ ein Paternosterstrauch. Gemeinsam mit dem neuen Partner Bionorica wurde außerdem eine Flaumeiche beim Zugang zur Auwaldinsel gepflanzt. Sie ist aus einem besonderen Grund interessant: Sie enthält Wirkstoffe, die auch in Arzneimitteln des Unternehmens verwendet werden. Passend dazu wurden im Apothekergarten neue Schlüsselblumen gesetzt, deren Inhaltsstoffe ebenfalls in der Pflanzenheilkunde eine Rolle spielen.


