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Kurzurlaub in Niederösterreich: 6 Tipps für den nächsten Ausflug

Ob Wandern mit Blick auf die Donau, Radfahren entlang idyllischer Flüsse oder ein gemütlicher Abend in der Kellergasse: Niederösterreich bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Kurzurlaub. Sechs neue Entdeckungsreisen führen durch die Tourismusregionen des Bundeslandes und verbinden bekannte Sehenswürdigkeiten mit Geheimtipps, regionaler Kulinarik und besonderen Unterkünften.
Rund um die Ruine Dobra gibt's nicht nur einiges zu entdecken, sondern auch exklusive Übernachtungsmöglichkeiten. © Niederösterreich Werbung/Passenger X

Die neuen Reisevorschläge der Niederösterreich Werbung sind auf drei bis fünf Tage ausgelegt, lassen sich aber individuell verkürzen, verlängern oder miteinander kombinieren. Neben Wander- und Radwegen stehen kulturelle Highlights, kulinarische Adressen und ausgewählte Übernachtungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Dazu zählen auch die knapp 70 sogenannten „Selected Stays“ – besondere Unterkünfte mit individuellem Charakter.

1. Wachau

In der Region Donau Niederösterreich führt die Entdeckungsreise durch das UNESCO-Welterbe Wachau. Zwischen Melk und Krems prägen steile Weinterrassen, historische Bauwerke und malerische Donauwindungen die Landschaft. Besonders gut lässt sich die Region zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Der Welterbesteig Wachau bietet auf insgesamt 180 Kilometern zahlreiche Aussichtspunkte. Wer die Donau lieber vom Wasser aus erleben möchte, kann bei einer „Genuss on tour“ mit einer traditionellen Zille zu Restaurants der Initiative „best of Wachau“ fahren. Auch der Donauradweg ist ein beliebtes Ausflugsziel. Auf seinen 260 Kilometern durch Niederösterreich führt er unter anderem zu den Stiften Melk, Dürnstein und Göttweig, zur Kunstmeile Krems und zur Landesgalerie Niederösterreich sowie zu Naturbadestränden. Unterwegs laden Heurige, Weingüter, Betriebe der Wirtshauskultur und familienfreundliche Ausflugsziele zu einer Pause ein. Wer länger bleiben möchte, findet beispielsweise im Boutiquehotel WeinSpitz in Spitz an der Donau, im Hotel Schloss Dürnstein oder im arte Hotel Krems eine Unterkunft.

2. Mostviertel

Im Mostviertel stehen Flüsse, Schluchten und ursprüngliche Naturlandschaften im Mittelpunkt. Ein möglicher Ausgangspunkt ist das Haus der Wildnis in Lunz am See, das Einblicke in das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal und den Rothwald, den größten Urwaldrest des Alpenbogens, bietet. Auch für Radfahrer gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Der Ybbstalradweg startet in Lunz am See und führt unter anderem zum „Ochsenloch“ und zum Strandbad Hollenstein an der Ybbs. Wer mehr Zeit mitbringt, kann den Ybbstalradweg mit dem Erlauftalradweg zu einer dreitägigen Tour verbinden. Wanderfreunde zieht es in den Naturpark Ötscher-Tormäuer mit seinen Schluchten, Wasserfällen und dem 1.893 Meter hohen Ötscher. Ein Abstecher zu den Streuobstwiesen der Region bietet sich ebenfalls an. Als Übernachtungsmöglichkeiten werden das Refugium Lunz, das Apartmenthaus Leopold an der Ybbs und das Schloss an der Eisenstraße empfohlen.

3. Waldviertel

Dichte Wälder, Moorlandschaften, fjordartige Stauseen und sagenumwobene Wackelsteine prägen die Entdeckungsreise durch das Waldviertel. Im Naturpark Blockheide können Besucher die besondere Landschaft erkunden, während rund um die Stauseen zahlreiche Wander- und Erholungsmöglichkeiten warten. Zu den außergewöhnlicheren Angeboten zählt das geführte „Stauseefischen“, bei dem der eigene Fang anschließend gegrillt werden kann. Im Sommer bieten die Seen außerdem Möglichkeiten zum Baden und Campen. Kulinarisch setzt die Veranstaltungsreihe Waldviertler Tischkultur besondere Akzente. Unter dem Motto „Brutal lokal und fest verwurzelt“ werden regionale Kochkunst, Handwerk und künstlerische Darbietungen in naturnaher Umgebung miteinander verbunden. Wer im Waldviertel übernachten möchte, kann sich beispielsweise für die Seehäuser Dobra, die Sonnentor Lofts oder das Hotel Schwarz Alm entscheiden.

4. Weinviertel

Im Weinviertel dreht sich die Entdeckungsreise um die traditionelle Weinkultur. Besonders charakteristisch sind die Kellergassen mit ihren dicht aneinandergereihten Presshäusern und tief in den Löss reichenden Kellern. Zu den empfohlenen Stationen zählen die Kellergasse „Zipf“ in Mailberg, die Kellergasse „Maulavern“ in Zellerndorf und die Kellertrift in Hadres. Viele der Weinorte lassen sich über Radrundwege erreichen, die nach Rebsorten benannt sind und durch Weinhänge und Kellergassen führen. Wer mehr über die Geschichte und Tradition dieser Orte erfahren möchte, kann an einer kommentierten Kellergassenführung teilnehmen oder die Lange Nacht der Kellergassen besuchen. Auch kulinarisch hat die Region einiges zu bieten: Bei den Weinviertler Kellergassenkulinarien und beim „Tafeln im Weinviertel“ servieren Köchinnen und Köche gemeinsam mit Winzerinnen und Winzern regionale Spezialitäten und passende Weine. Neben dem Weingut Hindler bieten sich das Weindomizil Hagn und der Ferienkeller der Weinakademie Retz für einen Aufenthalt an.

5. Wiener Alpen

Die Wiener Alpen verbinden eindrucksvolle Berglandschaften mit einer langen Geschichte als Sommerfrischeregion. Schon früher zog es bekannte Persönlichkeiten wie Peter Altenberg, Arthur Schnitzler und Max Reinhardt auf die Rax, den Semmering und den Schneeberg. Heute können Besucher bei geführten Kulturwanderungen in diese Geschichte eintauchen und gleichzeitig die Natur genießen. Zu den bekanntesten Ausflugszielen zählt der Bahnwanderweg Semmering mit dem berühmten „20-Schilling-Blick“. Auch auf Schneeberg, Semmering und Hirschenkogel warten lohnende Wanderrouten. Ein besonderes Jubiläum feiert 2026 die Rax-Seilbahn: Österreichs erste Schwebeseilbahn wird 100 Jahre alt. Wer lieber durch eine wildromantische Landschaft wandert, kann das Höllental erkunden, etwa auf dem 1. Wiener Wasserleitungsweg. Das traditionelle Sommerfrischegefühl lässt sich bei einer Übernachtung in der Villa Antoinette, im Hotel Schneeberghof oder im Knappenhof verlängern.

6. Wienerwald

Nur wenige Kilometer von der Bundeshauptstadt entfernt verbindet der Wienerwald Naturerlebnisse mit Kultur und Kulinarik. Besonders der Biosphärenpark Wienerwald bietet zahlreiche Möglichkeiten für eine Auszeit im Grünen. Ein Tipp für Wanderfreunde sind die acht „Türme des Wienerwaldes“, die sich auf rund 27 Kilometern in ein bis drei Etappen miteinander verbinden lassen. Darüber hinaus gibt es einen Rundkurs um den Wienerwald. Kulinarische Zwischenstopps bieten sich etwa beim Stift Klosterneuburg, im Freigut Thallern oder bei den zahlreichen Heurigen in Gumpoldskirchen an. Dort stehen unter anderem die regionaltypischen Weinsorten Rotgipfler und Zierfandler im Mittelpunkt.

Beim „Erlebnis WienerWald“ werden unter den Themen „WienerWaldGenuss“ und „WienerWaldSein“ außerdem kulinarische Entdeckungen im und aus dem Wald angeboten. Auch die Städte der Region sind einen Besuch wert. In Baden führen thematische Stadtspaziergänge auf den Spuren des Wassers sowie zu kunsthistorischen und kulinarischen Besonderheiten durch die Kurstadt. Bad Vöslau verbindet mit seinem Thermalbad ebenfalls Kultur, Natur und Sommerfrische. Wer lieber auf zwei Rädern unterwegs ist, kann die 60 Kilometer lange Klöster Kaiser Künstler Radtour erkunden. Für eine Übernachtung bieten sich das Adults-only-Landhaus Moserhof, das At The Park Hotel oder die herrschaftlichen Zimmer von Schloss Schönau an.

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