Lernen in den Ferien: Die 5 besten Tipps

Die GoStudent-Nachhilfelehrerin und „Tutor of the Year“, Eva Gomez, empfiehlt, Kinder spielerisch zum Lernen zu motivieren, indem man Bücher mitnimmt, Museen besucht oder die Natur als Lernumgebung nutzt, um Wissen auf unterhaltsame Weise zu festigen. Sie rät, die Interessen des Kindes bei der Wahl der Lerninhalte zu berücksichtigen, indem man Aktivitäten wie Kochen nutzt, um spielerisch Chemie oder Fremdsprachen zu lernen. Gomez betont auch die Wichtigkeit, in den Ferien ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Lernen und Entspannung beizubehalten, um Stress zu vermeiden und den Kindern die nötige Erholung zu ermöglichen.
Mutter und Tochter sitzen auf einer Hängematte im Wohnzimmer und sehen sich ein Buch an
Man muss nicht immer am Schreibtisch lernen. © Getty Images
Manchmal muss es sein: Lernen in den Ferien. GoStudent-Nachhilfelehrerin und „Tutor of the Year“ Eva Gomez hat hilfreiche Tipps für Eltern, um ihre Kinder ganz spielerisch und mit Spaß zum Lernen zu motivieren.

Die Sommerferien sind lang und wohlverdient. Doch manchmal gilt es, Unterrichtsstoff nachzuholen, anstatt den Tag im Freibad zu verbringen. Sei es, dass im Herbst eine Prüfung ins Haus steht, um in die nächste Klasse aufsteigen zu können oder dass das erworbene Wissen vertieft werden soll. In beiden Fällen gilt: Erst einmal gründlich relaxen. Die ersten Ferienwochen sind jedenfalls für die Entspannung da. Eltern sollten nicht vergessen: Schule bedeutet für die Kinder jede Menge Stress. Davon müssen sie erst einmal Abstand nehmen und frische Energie tanken.

1. Abwechslung erlaubt

„Lernen funktioniert nicht nur im Sitzen am Schreibtisch“, betont GoStudent-Nachhilfelehrerin und „Tutor of the Year“ Eva Gomez. Der Rat der Lernexpertin lautet daher, Kindern spielerisch und wie nebenbei Sachinhalte zu vermitteln. „Nehmen Sie Bücher mit in den Urlaub, besuchen Sie Museen oder nutzen Sie die Natur als Lernumgebung“, so Gomez. So bestimmen Eltern mit ihren Kids auf einem Spaziergang Pflanzen, beobachten die Tiere oder machen Experimente. Auf diese Art anschaulich Erlerntes bleibt gleich leichter im Gedächtnis.

2. Interessen berücksichtigen

Nicht für die Schule lernen wir, sondern fürs Leben! Eltern sollten daher weniger die Schulnoten im Fokus haben, als die Interessen ihres Kindes. Kocht es beispielsweise gerne? Dann nutzt man die Zeit in der Küche für ein wenig Unterricht in Chemie oder Mathematik. Auch Fremdsprachen lassen sich beim Kochen lernen. Was heißt Tomate auf Englisch? Oder Zucker auf Italienisch?

3. Kein Lernen ohne Entspannung

Etwa drei Wochen vor Schulbeginn geht es mit dem Wiederholen, Auffrischen und Vertiefen los. Aber, so die Lernexpertin: Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von Entspannungszeiten und Lerneinheiten. Denn Kinder brauchen jetzt ihren Freiraum, Gelegenheiten zum Spielen, für Bewegung und zum Abschalten.

4. Spaß muss sein!

Das Lernen in den Ferien soll keine Strafe sein. Im Gegenteil, es soll Spaß machen – daher empfiehlt Eva Gomez, das Üben in den Alltag einzubauen. „Erlauben Sie Ihrem Kind, auf spielerische Art zu lernen. Integrieren Sie das Lernen in alltägliche Aktivitäten und machen Sie daraus ein gemeinsames Erlebnis.“ So kommt die Unterhaltung nicht zu kurz.

5. Anerkennung motiviert

Der Nachwuchs hat etwas Neues gelernt? Seine Fähigkeiten verbessert? Hat die Mathebeispiele verstanden oder einen tollen Deutschaufsatz geschrieben? Das sind gute Gründe, Anerkennung zu zeigen. Es gilt, Einsatz und Anstrengungen zu loben. Zudem sollte man betonen, dass Lernen ein Prozess ist, der seine Zeit braucht. Der Weg zum Erfolg kann dauern, aber es lohnt sich.

Sponsored
Sponsored
Das könnte dir gefallen:

Happy Crunch: Selbstgemachte Granola Bars zum Genießen

Wegweisende Energiegemeinschaft in Parndorf

Einblicke in Hans Peter Doskozils erstes Buch „Hausverstand“

Werde jetzt SCHAU-Newsletter Abonnent und bleibe immer auf dem Laufenden!
Sponsored
Sponsored