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„Nacht des Sports“: Anerkennung für herausragende Leistungen 2025

Applaus für Ausnahmetalente: Bei der „Nacht des Sports“ 2025 in Pamhagen wurden die erfolgreichsten Sportler, Trainer und Teams des Burgenlandes von Sportlandesrat Heinrich Dorner geehrt. Im Mittelpunkt standen herausragende sportliche Leistungen, persönliche Erfolge und die Förderung des Sports im Burgenland durch das Land und den Sportpool Burgenland.
Sportlandesrat Heinrich Dorner mit „Sportlerin des Jahres“ Charlize Mörz, Kunstturnen, „Sportler des Jahres“ Raphael Pallitsch, Leichtathletik (Schwester nahm Preis entgegen), „Trainer des Jahres“ wurde Dietmar Kühbauer, Fußball, „Team des Jahres“ fiel die Wahl auf die „Gunners Oberwart“, Basketball, „Aufsteiger des Jahres“ Christian Giefing, Schwimmen, Michael Streicher, „Special Olympics Burgenland Award“, „Ehrenpreis des Landeshauptmannes“ Rollstuhl-Leichtathlet Georg Tischler, Anna Fuhrmann, „Goldenes Ehrenzeichen des Landes Burgenland“
Sportlandesrat Heinrich Dorner mit „Sportlerin des Jahres“ Charlize Mörz, Kunstturnen, „Sportler des Jahres“ Raphael Pallitsch, Leichtathletik (Schwester nahm Preis entgegen), „Trainer des Jahres“ wurde Dietmar Kühbauer, Fußball, „Team des Jahres“ fiel die Wahl auf die „Gunners Oberwart“, Basketball, „Aufsteiger des Jahres“ Christian Giefing, Schwimmen, Michael Streicher, „Special Olympics Burgenland Award“, „Ehrenpreis des Landeshauptmannes“ Rollstuhl-Leichtathlet Georg Tischler und „Goldenes Ehrenzeichen des Landes Burgenland“-Trägerin Anna Fuhrmann. © Bgld. Landesmedienservice/Gregor Hafner

Es war ein Abend für Sieger und Vorbilder in der VILA VITA Pannonia in Pamhagen. Rund 400 Gäste feierten die „Nacht des Sports“ mit Sportlandesrat Heinrich Dorner, Landesrätin Daniela Winkler und Regierungskoordinator Robert Hergovich. Dabei wurden jene Persönlichkeiten geehrt, die von der Fachjury des „Sportpool Burgenland“ ausgezeichnet wurden.

Sportliche Vorbilder im Mittelpunkt

„Die ‚Nacht des Sports‘ ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Hier holen wir all jene vor den Vorhang, die den Sport im Burgenland mit Leidenschaft, Einsatz und Talent prägen – unsere Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie Vereine und Teams. Aber Sport ist weit mehr als Medaillen und Ergebnisse, er steht für Fairness, Durchhaltevermögen und den Mut, sich immer wieder neue Ziele zu setzen. Unsere Athletinnen und Athleten sind damit wichtige Vorbilder für die gesamte Gesellschaft. Seitens des Landes sorgen wir – sei es im Amateur- oder im Profisport – für jene Rahmenbedingungen, die Sportlerinnen und Sportler benötigen, um in ihren Disziplinen erfolgreich zu sein. Wir investieren gezielt in moderne Sportstätten und stärken unsere Vereine“, betont Dorner.

Charlize Mörz: „Sportlerin des Jahres“

Zur „Sportlerin des Jahres“ wurde Charlize Mörz gekürt. Die junge Kunstturnerin der ASKÖ Mattersburg überzeugte 2025 erneut auf internationalem Topniveau. Zu ihrem „Best of“ zählen der Weltcupsieg am Pferdsprung in Szombathely, Platz sieben bei der WM in Jakarta sowie Rang zwei beim World Challenge Cup in Bulgarien.

Raphael Pallitsch überzeugt auf der Laufbahn

Den Titel „Sportler des Jahres“ holte sich Raphael Pallitsch. Der Mittelstreckenläufer erreichte bei der Hallen-WM in China das Finale über 1.500 Meter und belegte Rang sieben. Besonders beeindruckend: In Ostrava lief er einen österreichischen Rekord und unterbot als erster Österreicher die 3:33-Minuten-Marke über 1.500 Meter. Zusätzlich holte er vier Staatsmeistertitel.

Trainer- und Teamleistungen

Als „Trainer des Jahres“ wurde Dietmar Kühbauer geehrt. Der Burgenländer führte den Wolfsberger AC 2025 zum ersten Cupsieg der Vereinsgeschichte und schrieb damit Klubgeschichte. In der Kategorie „Team des Jahres“ setzten sich die Gunners Oberwart durch. Mit dem vierten Meistertitel sorgte das Team für eine perfekte Playoff-Saison ohne Niederlage – ein Novum im österreichischen Basketball.

Nachwuchs, Inklusion und besondere Leistungen

„Aufsteiger des Jahres“ wurde Christian Giefing. Der junge Schwimmer überzeugte international, gewann EM-Gold und stellte mehrere nationale Rekorde auf. Ein emotionaler Höhepunkt war der „Special Olympics Burgenland Award“ für Michael Streicher. Er gewann bei den World Winter Games in Turin Gold im Unified Floorball und absolvierte zudem erfolgreich den Vienna City Marathon.

Lebenswerk und besondere Ehrungen

Mit dem „Ehrenpreis des Landeshauptmannes“ wurde Georg Tischler ausgezeichnet. Der Paralympics-Sieger von Athen zählt zu den erfolgreichsten Para-Sportlern Österreichs und hält bis heute einen Weltrekord. Das „Goldene Ehrenzeichen des Landes Burgenland“ erhielt Anna Fuhrmann. Die ehemalige Welt- und Europameisterin beendete 2025 verletzungsbedingt ihre aktive Karriere und wurde für ihre außergewöhnlichen Erfolge geehrt.

25 Jahre Sportpool Burgenland

Die „Nacht des Sports“ stand heuer auch im Zeichen eines Jubiläums: Der „Sportpool Burgenland“ feiert sein 25-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 2001 wurden über 200 Sportler gefördert. Obmann Thomas Trukesitz hebt hervor: „Die zahlreichen nationalen und internationalen Erfolge unserer Athletinnen und Athleten zeigen auch unseren großzügigen Sponsoren, wie wertvoll ihre Hilfe ist. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und sich wandelnder Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, das Fördervolumen kontinuierlich zu steigern. Dies verdanken wir, zum einen neuen Unternehmen, die sich unserer Mission angeschlossen haben, und zum anderen langjährigen Partnern, die uns seit der ersten Stunde treu zur Seite stehen. Ihr Vertrauen und ihre Unterstützung sind das Fundament, auf dem wir aufbauen.“

Gemeinsam für die Zukunft des Sports

Sportlandesrat Dorner abschließend: „Das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft, Politik und Sport lässt eine Vielzahl an Möglichkeiten entstehen. Die Mitglieder des Sportpools entscheiden auch über die Prämierungen bei der ‚Nacht des Sports‘. So schaffen wir gemeinsam seit Jahren viel Gutes und ebnen den Weg für sportliche Erfolge. Wesentlich ist dabei auch die Vernetzung unter den Wirtschaftstreibenden sowie zwischen den Betrieben und den Sportlern – eine Win-Win-Situation für alle Protagonisten. Dies alles ist ein wichtiger Teil in unserer Strategie, um als Sportland Nummer 1 weiter im Vordergrund zu stehen.“

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