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Studie: So nutzen die Österreicher KI im Urlaub

Ein Lokaltipp hier, ein paar nützliche Vorschläge zur Tagesgestaltung da: KI kann auch auf Reisen praktisch und hilfreich sein. Wie sehr sich die Österreiche darauf verlassen und in welchen Fragen sie Information mittels KI einholen, zeigt eine repräsentative Online-Studie mit rund 1.000 Befragten im Auftrag von BILLA Reisen.
Vier von fünf Befragten haben im Zusammenhang mit ihrem Urlaub noch nie einen KI-Assistenten genutzt. © Pexels

Obwohl KI als Thema allgegenwärtig ist, ist deren Nutzung im Urlaub noch nicht Mainstream. Das legen aktuelle Zahlen einer repräsentativen Online-Studie von Ipsos im Auftrag von BILLA Reisen nahe. Demnach haben 8 von 10 Befragten (79 Prozent) im Urlaub bisher voll und ganz auf KI-Assistenten verzichtet.

„Betrachtet man die gesamte Bevölkerung, so mag die KI-Nutzung im Urlaub heute noch überschaubar sein, doch wir gehen davon aus, dass sich das Verhältnis in den nächsten Jahren rasch verschiebt, zumal die KI vor allem für viele junge Menschen schon eine ständige Begleitung ist“, ordnet Mark Tantz, CEO von DERTOUR Austria und als solcher auch Chef von BILLA Reisen, die Zahl ein.

Vertrauen in KI bei Infos zu Urlaubsort am größten

Geht es um Vertrauen in KI bei der Reiseplanung, so ist dieses bei der Beschaffung von Informationen über den Urlaubsort am stärksten ausgeprägt (33 Prozent). Mit 32 Prozent fast gleichauf liegt das Einholen von Reiseideen und Inspiration, gefolgt von Übersetzungen mit 30 Prozent. Während auch Tagesplanung und Ausflugstipps (26 Prozent) und Restaurant- und Freizeitempfehlungen (24 Prozent) öfter genannt wurden, hat nur rund einer von zehn Befragten (12 Prozent) Vertrauen in künstliche Intelligenz, wenn es um An- und Abreiseinformationen geht. Ein Fünftel (21 Prozent) bringt KI bei gar keinem der abgefragten Themen Vertrauen entgegen.

© DERTOUR Austria

„Die Menschen wollen keinen weiteren Informationskanal, sondern bessere Orientierung. Wenn KI hilft, die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen und individuelle Bedürfnisse besser zu berücksichtigen, kann sie einen echten Mehrwert schaffen.“
Mark Tantz, CEO von DERTOUR Austria

Planung von Ausflügen und Packlisten: Wo KI im Urlaub nicht fehlen darf

Passend zum hohen Vertrauenswert beim Punkt „Informationen über den Urlaubsort“ hat jeder zweite Befragte (52 Prozent), der im Urlaub bereits auf die Dienste von KI zurückgegriffen hat, in diesem Bereich schon Rat eingeholt. Mehr als vier von zehn Urlaubenden (43 Prozent) haben einzelne Ausflüge oder Urlaubstage damit geplant und jeder Vierte (26 Prozent) konsultierte künstliche Intelligenz für die Erstellung von Packlisten. Wer bisher auf die Dienste der KI verzichtete, nutzte stattdessen verstärkt Internetseiten und Reiseführer (43 Prozent) sowie das Wissen von Familie und Freunden (30 Prozent) als Quellen.

Jeder fünfte User plant mehr KI-Einsatz bei nächstem Urlaub

Gefragt nach ihren bisherigen Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz auf Reisen, sieht fast jeder vierte Befragte (23 Prozent) KI als hilfreiche, aber nicht unverzichtbare Ergänzung. 21 Prozent hielten KI nur für einzelne Aufgaben nützlich. Und während 11 Prozent angaben, dass KI für sie keine Hilfe war, fanden 10 Prozent, dass künstliche Intelligenz ihre Reiseplanung deutlich erleichtert hat. Jeder Fünfte plant aus heutiger Sicht, KI bei der nächsten Reise stärker zu nutzen, auch wenn KI schon mehr als die Hälfte der befragten Urlauber manchmal in die Irre geführt hat: 30 Prozent gaben an, mehrmals irreführende Informationen erhalten zu haben, 24 Prozent ist dies bisher zumindest einmal passiert. Entsprechend wichtig bleiben transparente Informationen, verlässliche Quellen und persönliche Beratung.

Reiseplanung wird variabler und individueller

Für BILLA Reisen ist die KI und ihre Nutzung bei der Reiseplanung und -buchung ein wichtiges Thema mit großem Potenzial für die Zukunft. „KI wird die persönliche Beratung nicht ersetzen, sie kann sie aber sinnvoll ergänzen. Die Menschen wollen keinen weiteren Informationskanal, sondern bessere Orientierung. Wenn KI hilft, die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen und individuelle Bedürfnisse besser zu berücksichtigen, kann sie einen echten Mehrwert schaffen. Unser Ziel ist nicht mehr Technologie, sondern bessere Reiseerlebnisse“, erklärt Tantz.

Da sich die Menschen zunehmend auf verschiedenen Kanälen mit ihrer Reiseplanung beschäftigen, ist auch seitens der Reiseveranstalter Flexibilität gefragt: „Die entscheidende Frage lautet künftig weniger, auf welcher einzelnen Plattform ein Unternehmen präsent ist. Viel wichtiger wird sein, Informationen und Angebote so bereitzustellen, dass sie in KI-gestützten Umfeldern verstanden, eingeordnet und passend empfohlen werden können. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das letztlich relevantere Vorschläge, weniger Suchaufwand und eine individuellere Reiseplanung. Die customer journey wird optimiert, unsere Reisegäste profitieren“, erläutert Tantz abschließend.

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