Story

Teneriffa: Die Exotik liegt ganz nah

Herrliche Strände, imposante Vulkanlandschaften, eine subtropische Natur und das ganze Jahr über Wandersaison: Für einen solchen Traumurlaub muss man nicht in die weite Ferne jetten.
Das Bergdorf Masca im Teno-Gebirge zählt etwa 86 Einwohner. © Webtenerife

Die Kanareninsel Teneriffa bietet alles für eine bequeme Auszeit in einzigartiger Natur: Traumstrände am Atlantik, subtropische Vegetation im Inneren und sogar einen der eindrucksvollsten Vulkane Europas. Dicht an der afrikanischen Küste gelegen, hat Teneriffa ganzjährig ein frühlingshaftes Klima ohne Extreme. Und hier funktionieren Service und Infrastruktur auf gewohnt heimischem Niveau. Supermärkte bieten Vertrautes von der Schokolade bis zu den Windeln, die strengen Hygienevorschriften machen selbst das üppigste Buffet zu einem sorglosen Vergnügen ohne Nachwirkungen. Im Fall des Falles stehen mehrsprachige Ärzte, Spitäler und Apotheken innerhalb weniger Minuten zur Verfügung. Gehsteige und Hotelrampen haben meist abgeflachte Randsteine, sodass auch Rollstuhlfahrern und Familien mit Kinderwagen ein Spaziergang auf den kilometerlangen Strandpromenaden möglich ist.

Zauberhafte Costa Adeje

Dementsprechend beliebt ist Teneriffa bei Urlaubern. Unaufhörlich spucken die Förderbänder nach der Landung Gepäck aus allen Winkeln Europas aus. Vor der Ankunftshalle erwartet eine Armada von Reiseleitern die Urlauber und perfekt organisiert geht es über die vierspurige Autobahn gegen Süden. Die Landschaft ist erst einmal karg, doch schon bald tauchen Hoteltürme aus dem Nichts auf. Wir sind in Playa de las Américas gelandet. Auf dem Reißbrett entworfen, tummeln sich hier, im sonnenreichsten Teil Teneriffas, alljährlich Hunderttausende Urlauber. Doch auch in dieser gigantischen Urlaubswelt gibt es Fluchtmöglichkeiten. Zwischen den hohen Hotels wurden verstärkt flache Bungalowdörfer mit üppigen Gärten angelegt. Und während im unmittelbaren Zen­trum das Leben in Bars und Diskotheken rund um die Uhr tobt, verebbt die Geräuschkulisse gegen Norden hin zunehmend.

Doch es geht auch ganz anders. Nur wenige Kilometer weiter nördlich an der Costa Adeje sind richtig ruhige und stilvolle Ferien möglich. Erst später entstanden, erkennt man hier die wiedergewonnene Vernunft der Architekten. Niedrige Aparthotels mit viel Grün und fantasievolle Luxushotels im Kolonialstil wie die Iberostar Hotels prägen die Atmosphäre. Da die Natur auf Teneriffa mit Sandstränden eher gegeizt hat, wurde ihr manchmal auf die Sprünge geholfen. Mit Sand vom Meeresgrund oder der nahen Sahara wurden künstliche Strände angelegt. Damit diese nicht gleich wieder vom Atlantik geschluckt werden, schützen Wellenbrecher die Buchten. Die Strände mit ihrem flachen Übergang ins Wasser wirken, als wären sie schon immer da gewesen. Als bester Sandstrand Teneriffas ausgezeichnet, ist hier die elegante Playa del Duque Badeadresse Nummer eins. Das Wasser ist kristallklar und schimmert türkis bis dunkelblau. Hier befinden sich auch die besten Hotels der Südküste Teneriffas, wie das koloniale Iberostar El Mirador oder das prächtige Anthelia. Eine Luxus-Einkaufsmall und ein bunter Straßenmarkt sorgen für Abwechslung. Einmal kurz um die Ecke auf der Promenade liegt die Playa de Fañabé. Der dünklere Sand vulkanischen Ursprungs ist von Palmen und Grünflächen gesäumt. Die Playa del Bobo schließlich ist die kleinste der Strandoasen und ideal für Familien.

Exotische Landschaften

Im Rest der Insel wird mit ihrer großteils unberührten Landschaft unverfälschte Exotik geboten. Die Ursache liegt rund 600.000 Jahre zurück, als es zu den stärksten Vulkanausbrüchen der jüngeren Geschichte kam. Die Lava zog sich über die gesamte Insel. Im Zentrum entstand der große Krater Las Cañadas, aus dessen Mitte der alles dominierende und 3.718 Meter hohe Pico del Teide ragt. Als Folge dieser Gebirgsbildung verfügt Teneriffa über eine Vielzahl an Mikroklimas und drei verschiedene Vegetationsstufen. Die feuchten Atlantikwinde ermöglichen im Norden dichte Wälder und üppige subtropische Flora – ideal für Bananenplantagen.

Im Süden gibt es dagegen Sonnengarantie. Der Krater mit dem Teidegipfel wurde bereits 1954 zum ­Nationalpark erklärt. Schon die Anreise über die serpentinenreichen Bergstraßen bietet ein besonderes Naturerlebnis. Bis rund 1.000 Meter Höhe dominieren tropische Palmen und die typischen Drachenbäume. Darüber folgen bis etwa 2.000 Meter dichter Kiefernwald und ab 2.700 Meter die genügsamen kanarischen Veilchen auf kargem Boden. Oben angekommen, fasziniert schließlich eine mondähnliche Kahlheit mit bizarren Lavaformationen. 365 Tage Wandersaison Der Nationalpark ist von 41 Pfaden für Wanderer durchzogen.

Wer sich auf eine Tour durch die bewaldete Bergwelt einlässt, wird pralle Farben sehen, intensive Düfte riechen und Exotisches aus der Tierwelt hören. Zum sanften Start empfiehlt sich etwa der Barranco del Infierno bei Adeje. Die Höllenschlucht bietet während einer dreistündigen Wanderung enge Flussläufe, steile Felswände und einen Wasserfall. Zu weiteren Entdeckungen lockt die wilde Gebirgslandschaft des Teno, der von den Lavamassen verschont blieb und sich noch wie zu Zeiten vor dem großen Vulkanknall zeigt. Das zerfurchte Bergmassiv mit engen Schluchten und steilen Hängen ­endet bei Los Gigantes abrupt in einer 600 Meter hohen Steilküste über dem Atlantik. Dazwischen liegen die weiß getünchten Gehöfte von Masca. Von hier aus führt eine rund vierstündige Wanderung von Masca über El Palmar und die Finca de Las Lindes bis zur Aussichtsterrasse bei Punta de Teno und bietet eines der eindrucksvollsten Naturerlebnisse auf Teneriffa.

Kolonialflair und Karneval

Gerade im touristisch hoch entwickelten Teneriffa lässt sich das alte koloniale Flair Spaniens besonders gut erleben, etwa in La Orotava. Das mitten im dichten Grün des gleichnamigen Tals gelegene Städtchen versprüht mit seinen gepflasterten Gassen und kunstvoll verzierten Klöstern, Palästen und Herrenhäusern eine vergessen geglaubte Stimmung. Diese wird besonders um Fronleichnam spürbar, wenn die Straßenzüge Orotavas mit bunten Blumenteppichen ausgelegt werden.

Ähnliche kanarische Architektur ist auch in Garachico oder La Laguna zu spüren. Selbst die moderne Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife hält rund um die Flaniermeile Calle del ­Castillo Architektonisches aus der Blütezeit Spaniens bereit. Vor ­allem aber steht ihr Name für den wohl buntesten Karneval nach ­jenem von Rio de Janeiro. Unter General Franco streng verboten, gewinnt er immer mehr an Beleibtheit und erlebt ständig steigende Teilnehmerzahlen. Das ganze Jahr über arbeiten die Bewohner Teneriffas an den Kostümen und Vorführungen, die alljährlich im Februar die Stadt in einen brodelnden Salsa-Hexen­kessel verwandeln. Rund 20.000 Menschen nehmen aktiv an den Tanzumzügen teil, fast 200.000 Begeisterte feuern sie dabei an. Ein Mal bei diesem Fest dabei gewesen, versteht man den Zauber der Kanareninsel garantiert – und kehrt sicher wieder gerne zurück für eine Auszeit auf Teneriffa.

Gute Tipps: Feine Inselhotels

Neben Klima und Landschaft steht Teneriffa auch für herausragende Hotelqualität und einige der besten Ressorts Spaniens. Wer außergewöhnlich in Sachen Flair und Komfort urlauben möchte, wird hier fündig:

JOIA El Mirador by Iberostar: Mit dem JOIA El Mirador setzt die spanische Hotelgruppe Iberostar der ohnehin schon hohen Qualität an der Costa Adeje noch ordentlich etwas drauf. Das Fünf-Sterne-Refugium ist das unbestrittene Flaggschiff, wenn es um Luxus, Stil und Eleganz auf Teneriffa geht. Ganz im Kolonialstil der typischen kanarischen Architektur mit vielen Säulen und Bögen gehalten, liegt das Mirador direkt am Duque Beach, dem schönsten Strand der Costa Adeje im Süden der Insel. Großzügige Pools werden von subtropischen Gärten und herrlichen Sonnenterrassen umrahmt, überall gibt es versteckte Winkel zum Genießen der Ruhe und von den Restaurants und Bars erleben Urlauber Prachtaus­blicke auf den tiefblauen Atlantik. Gekocht wird auf höchstem Niveau. Im El Cenador nach kanarischer Tradition, im La Pergola mediterran und im El Mirador international und spanisch mit Show-Cooking. Das Spa Sensations ist auf 1.000 Quadratmetern eine luxuriöse Wohlfühlwelt, wo nach dem Schwimmen, Golfen oder anderem Sport der Körper verwöhnt wird. In der obersten Kategorie erwartet Urlauber neben einer privaten Sonnenterrasse sogar ein eigener Butlerservice. All das lässt sich ohne schlechtes Gewissen genießen. Iberostar gilt als treibende Kraft, wenn es um Nachhaltigkeit im Tourismus und Meeresschutz in Spanien geht. Strom aus erneuerbaren Quellen in der Anlage, kein Einwegplastik und ein eigenes Team im Hotel für Kreislaufwirtschaft sorgen für ressourcenschonenden Urlaub unter kanarischer Sonne.

Iberostar Selection Anthelia: Völlig anders als gewohnte all-inclusive Hotels ist das Anthelia an der Playa del Duque und Playa de Fañabé eine absolute Luxusadresse ­innerhalb dieser Art besonders für Familien. Inmitten einer tropischen Gartenanlage mit majestätischen Palmen ebenfalls im kanarischen ­Kolonialstil errichtet, locken gleich sieben unterschiedliche Pools zum Sprung ins Wasser, der Sandstrand ist ebenfalls direkt vor dem Hotel. Fünf Restaurants und drei Bars verführen mit kanarischer und internationaler Küche auf höchstem Niveau, und während die Großen im Spa relaxen oder beim Sport aktiv sind, tobt sich der Nachwuchs im Star Camp altersgerecht bei Abenteuern und Spielen aus. Einzigartig ist die Vielfalt der Unterkünfte in diesem Hotel. Vom klassischen Doppelzimmer über familiengeeignete Duplexsuiten bis hin zu großen Einheiten mit privaten Sonnenterrassen reicht die Auswahl. Auch im Anthelia sorgt ein strenges Nachhaltigkeitsprogramm für bestmögliche Ressourcenschonung der Insel und des Meeres. Nicht umsonst das beste All-inclusive-Hotel Spaniens.

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