Die Idee hinter dem URANIA CEE❤NEMA ist es, die filmische Vielfalt der CEE-Region dauerhaft sichtbar zu machen – über Festivalgrenzen hinaus. Das Programm – ab 1. Juni jeden Tag ab 18 Uhr – legt einen besonderen Schwerpunkt auf aktuelle Produktionen, die gesellschaftlich relevante Themen wie Migration, Politik, Kultur, Identität, Zusammenleben und ökologische Verantwortung behandeln. Damit versteht sich das URANIA CEE❤NEMA nicht nur als Kinoraum, sondern als kulturelle Plattform für Dialog und Austausch für alle Mitglieder der Gesellschaft.
Nahezu jeder Film wird sowohl mit deutschen als auch englischen Untertiteln gezeigt – ein klares Bekenntnis zur Zugänglichkeit und internationalen Offenheit. So will man nicht nur das Wiener Publikum, sondern auch Menschen, die Wien nur temporär besuchen, dazu bewegen, die Wiener Urania einmal von innen zu erkunden.
34 herausragende Produktionen im ersten Spielmonat
Als treibende Kraft hinter dem innovativen Projekt fungieren Christof Papousek, Geschäftsführer & Gesellschafter der Constantin-Film und Cineplexx Unternehmensgruppe, und Magdalena Żelasko, Geschäftsführerin des LET’S CEE-Vereins und Gründerin des LET’S CEE Filmfestivals, als künstlerische Leiterin, die dabei vom LET’S CEE-Team unterstützt wird.
„Kino ist weit mehr als reine Filmvorführung. Es ist ein Ort der Begegnung, des gemeinsamen Erlebens und des kulturellen Austauschs. Genau deshalb möchten wir Kino für möglichst viele Menschen zugänglich, erlebbar und relevant gestalten – mit vielfältigen Angeboten und neuen Perspektiven. Mit dem URANIA CEE❤NEMA schaffen wir dafür ein ganzjähriges Konzept mit klarem kulturellen Profil und internationaler – vorwiegend zentral- und südosteuropäischer – Ausrichtung“, so Christof Papousek.
Magdalena Żelasko: „Das Programm unterstreicht den Anspruch, ein kontinuierliches Festivalerlebnis zu schaffen. Das Herzchen im Namen der neuen Kinoinitiative ist dabei eine klare Liebeserklärung an das großartige europäische Filmschaffen, die Bundeshauptstadt und nicht zuletzt auch an unser LET’S CEE-Festivalpublikum, das uns während der Funkstille sicherlich nicht vergessen hat und den Weg, in den für mich persönlich schönsten Kinosaal Wiens bald wiederfindet. Mit 34 herausragenden Produktionen aus Zentral- und Osteuropa umfasst das Programm des ersten Spielmonats – kaum zu glauben – genauso viele Filme wie die gesamte erste Ausgabe des LET’S CEE Filmfestivals und ist ein starkes Zeichen für die herausragende Filmqualität ‚made in CEE‘. Mit geschicktem Zeitmanagement kann man alle 34 Filme in einem Monat schaffen, denn die wunderbare Kooperation mit dem nonstop Kinoabo macht sogar einen Dauerbesuch in unserem Kino für alle leistbar.“
Daniela Ecker-Stepp, Direktorin VHS Wiener Urania: „An der VHS Wiener Urania ist Bildung seit jeher etwas, das weit über Kursräume hinausreicht. Film ist eine kraftvolle Form des Lernens – er kann Perspektiven eröffnen, macht gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar und schafft emotionale Zugänge zu komplexen Themen. Die neue Kooperation mit dem LET’S CEE Filmfestival knüpft genau daran an. Der Fokus auf zentral- und osteuropäische Filmkultur ergänzt unser Bildungsangebot ideal, insbesondere unser breites Portfolio an Sprachen und gesellschaftspolitischen Formaten. Wir freuen uns, dass das Urania Kino damit zu einem Ort wird, an dem kulturelle Vielfalt und Erwachsenenbildung noch enger zusammenfinden.“




