Britney Spears war Anfang der 2000er-Jahre einer der größten Popstars der Welt, gefeiert für Hits wie „… Baby One More Time“ und „Toxic“, permanent im Fokus von Medien und Fans. Im Jänner 2004 heiratete sie in Las Vegas überraschend ihren Jugendfreund Jason Alexander, mit dem sie in Louisiana aufgewachsen war. Die Trauung sorgte weltweit für Schlagzeilen, doch die Ehe hielt nur rund 55 Stunden. Rückblickend schilderte Spears die Hochzeit selbst als impulsive Entscheidung in einer durchzechten Nacht, nicht als große Liebesgeschichte.
Wenn es um schillernde Persönlichkeiten geht, darf Nicolas Cage in keiner Liste fehlen. Der Oscar-Preisträger wurde mit Filmen wie „Leaving Las Vegas“, „Con Air“ oder „National Treasure“ weltberühmt und war auch privat stets ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse. Im März 2019 heiratete er in Las Vegas die Maskenbildnerin Erika Koike und beantragte bereits vier Tage später die Annullierung. Nicht sein einziger Ausflug in den Bereich der Kurzzeit-Ehe: Auch seine Verbindung mit Elvis-Tochter Lisa Marie Presley hielt nur 108 Tage.
Dennis Rodman, der exzentrische NBA-Star und enge Weggefährte von Michael Jordan, und Carmen Electra, bekannt aus „Baywatch“ und von unzähligen Titelseiten, zogen als Paar sämtliche Blicke auf sich. Ihre 1998 in Las Vegas geschlossene Ehe passte perfekt zu ihrem Image – laut, unberechenbar und von kurzer Dauer. Nach nur neun Tagen war alles vorbei. Dass sich die beiden danach noch einmal annäherten, macht die Geschichte nicht weniger turbulent.
Weniger glamourös, aber nicht minder überraschend verlief das Ehe-Kapitel von Sinéad O’Connor. Die irische Musikerin schrieb mit Songs wie „Nothing Compares 2 U“ Musikgeschichte und galt stets als kompromisslose, eigenwillige Künstlerin, die offen über persönliche Krisen und gesellschaftliche Themen sprach. Im Dezember 2011 heiratete sie Barry Herridge in Las Vegas, doch schon nach 16 Tagen war die Ehe wieder beendet.
Auch abseits der ganz großen Musik- und Filmikonen finden sich in der Promiwelt Ehen, die kaum länger hielten als die Schlagzeilen über sie. Mario Lopez wurde in den USA als Schauspieler und Moderator berühmt, viele kennen ihn bis heute vor allem aus der Kultserie „Saved by the Bell“. Ali Landry machte sich als Model, Schauspielerin und Miss USA 1996 einen Namen. Als das Paar 2004 heiratete, schien es zunächst wie eine klassische Promi-Hochzeit mit viel Glanz und großer öffentlicher Aufmerksamkeit. Doch die Ehe hielt nur 18 Tage.
Kim Kardashian hatte sich 2011 längst als Medienphänomen, Unternehmerin und zentrale Figur des Kardashian-Kosmos etabliert; Kris Humphries war als NBA-Spieler in den USA ein bekannter Name. Ihre Hochzeit wurde zum riesigen Spektakel: Designerrobe, Promi-Auflauf, TV-Vermarktung, alles war dabei. Umso größer war der Aufschrei, als Kardashian nach nur 72 Tagen die Scheidung einreichte. Kritiker warfen ihr vor, die gesamte Inszenierung von Anfang an kalkuliert zu haben und die Debatte darüber hält bis heute an.
Nicht alle kurzen Ehen entstehen aus einer Laune heraus, manche haben eine lange Vorgeschichte. Miley Cyrus und Liam Hemsworth lernten sich 2009 am Set des Films „The Last Song“ kennen und wurden über Jahre hinweg zu einem der bekanntesten Paare der Unterhaltungswelt. Die Beziehung war aber alles andere als geradlinig: Das Auf und Ab der beiden füllte regelmäßig die Titelseiten. Im Dezember 2018 heirateten sie schließlich in einer kleinen, privaten Zeremonie in Tennessee. Doch was wie ein glückliches Ende wirkte, war keines: Bereits im August 2019 gab Cyrus die Trennung bekannt, wenig später reichte Hemsworth die Scheidung ein.


