Story

VieVinum 2026: Starke Bilanz und neue Impulse für die Weinwelt

Rund 15.000 Besucher, 550 Aussteller und ein deutlich spürbarer Optimismus: Die VieVinum 2026 zeigte in der HOFBURG Vienna, wie lebendig, vielfältig und international Österreichs Weinwelt auftritt. Große Verkostungen, neue Trends und persönlicher Austausch machte deutlich: Wein steht wieder vermehrt für Kultur, Genuss und Begegnung.
V.l.: Dr. Johannes Abentung, Generalsekretär im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft; Chris Yorke, GF Österreich Wein Marketing; Weinkönigin Laura I.; Mag. Alexandra Graski-Hoffmann, GF M.A.C. Hoffmann und VieVinum Organisatorin; Exzellenz Alexander Maisuradze, Botschafter von Georgien; Johannes Schmuckenschlager, Weinbaupräsident und Abg. z. NR.. © VieVinum / Eva Kelety

Drei Tage lang wurde unter dem Motto „The Power of Wine“ in den prachtvollen Räumen der HOFBURG Vienna verkostet, diskutiert, verglichen und vernetzt. Die Stimmung war gut, das Interesse groß und der Blick auf den Weinmarkt von einer neuen Offenheit geprägt.

Wein als Kulturgut auf imperialer Bühne

Bei der Eröffnung rückte Dr. Johannes Abentung, Generalsekretär im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Wein als nicht kopierbares Naturprodukt in den Mittelpunkt und betonte seine kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung. Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager verwies auf den hohen Stellenwert des Weins in Österreich und auf die HOFBURG Vienna als imperiale Bühne, die der VieVinum ihren besonderen Rahmen gibt.

Auch international setzte die Messe ein starkes Zeichen: Auf Einladung der Österreich Wein Marketing kamen rund 1.000 Händler, Gastronome, Sommeliers sowie Journalisten aus aller Welt nach Wien. Das Gastland Georgien brachte zusätzlich historische Tiefe in das Messegeschehen. Botschafter Alexander Maisuradze hob die identitätsstiftende Bedeutung des Weins in seinem Land hervor, das mit seiner 8.000 Jahre alten Weintradition als Wiege des Weins gilt.

Von Riesling-Duellen bis Zone Zero

Besonders deutlich wurde die neue Vielfalt in der „School of Wine“. Dort reichte das Programm von fachlich konzentrierten Masterclasses über kontroverse Diskussionen bis zu humorvollen Formaten. Fußballlegende Herbert Prohaska, Sportmoderator Rainer Pariasek und Sommelier-Union-Austria-Präsidentin Annemarie Foidl kommentierten etwa ein vinophiles Ländermatch zwischen Niederösterreich und Italien. Auch der traditionelle Riesling-Länderkampf zwischen Österreich und Deutschland sorgte für sportliche Spannung, mit knappem Sieg für Österreich. Ein starkes Signal setzte zudem die „Zone Zero“: Rund 80 alkoholfreie Produkte konnten verkostet werden, begleitet von Talks und Diskussionen zu Herstellung, Nachhaltigkeit und wirtschaftlichem Potenzial. Gekrönt wurde der Schwerpunkt mit dem Austrian Zero Award 2026 tasted by Del Fabro Kolarik & Partner.

Junge Winzer und neue Geschmacksvorlieben

Auch der Nachwuchs bekam auf der VieVinum eine Bühne. Die Gerd A. Hoffmann-Akademie, seit 2022 Teil der Jugendarbeit der Messe, begleitete 2026 erneut 13 junge Talente aus der österreichischen Winzerschaft. Erstmals standen ihnen Absolventen früherer Jahrgänge als „Buddys“ zur Seite; zusätzlich eröffnete die Vernetzung mit Gastronomiebetrieben als „Homebases“ neue Möglichkeiten, sich und ihre Weine zu präsentieren.

Ergänzend zur School of Wine bot die neue Tasting-Zone im Orchestergang weitere Zugänge: Die Sommelier Union Austria führte durch einen Parcours rund um persönliche Geschmacksvorlieben, Wein Steiermark präsentierte prämierte Sauvignon Blancs und Wein Burgenland stellte mit „Junges Burgenland – Next Generation“ zwölf junge Winzer seiner neuen Jugendinitiative vor.

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