Story

Zwischen Burgmauern und Bühnenzauber: KLANGfrühling in Schlaining

Von Hochmair bis Ofczarek: Schlaining wird beim KLANGfrühling zum Treffpunkt der Stars. Damit entsteht auch dieses Jahr wieder jener besondere Raum, in dem Musik, Sprache und Begegnung miteinander verschmelzen – und der das Südburgenland kulturell weit über die Region hinaus sichtbar macht.
Von links: Intendant KLANGfestival Schlaining Gerhard Krammer, Violoncellist Damjan Stuller, Standortleiter Burg Schlaining Norbert Darabos, KBB-Geschäftsführerin Claudia Priber, Landesrat Leonhard Schneemann.
Von links: Intendant KLANGfestival Schlaining Gerhard Krammer, Violoncellist Damjan Stuller, Standortleiter Burg Schlaining Norbert Darabos, KBB-Geschäftsführerin Claudia Priber, Landesrat Leonhard Schneemann. © Landesmedienservice Burgenland

Stars, Stimmen und Strahlkraft: Der KLANGfrühling Schlaining steht heuer im Zeichen des Wortes, abgeleitet vom griechischen Begriff „Logos“. Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit Sprache, Musik und deren Veränderbarkeit. Das Event versteht sich damit als Raum, in dem künstlerische Ausdrucksformen ineinandergreifen und neue Bedeutungswelten entstehen. Dieses Konzept zieht sich durch das gesamte Programm, das sich über mehrere Monate und Spielorte erstreckt. Neben dem Hauptfestivalzeitraum vom 9. bis 17. Mai 2026 gibt es ein großes Finale am 21. Juni.

Intendant Gerhard Krammer, der heuer zum zehnten Mal den KLANGfrühling kuratiert, freut sich: „Wir haben Konzerte, die berühren, die mitreißen, die Ruhe vermitteln, die aber eines gemeinsam haben: Die Kraft und die Energie jenes Momentes, in dem lebendige Musik von einzigartigen Künstler:innen entsteht. Diese zauberhaften Momente möchten wir weitergeben, denn gerade in herausfordernden Zeiten braucht es solche ‚Klang-Kissen‘, um kurz durchatmen zu können und wieder Kraft zu tanken!“

Kultur in der gesamten Region

Bei der Programmpräsentation unterstrich Landesrat Leonhard Schneemann die besondere Bedeutung des Festivals: „Der Veranstaltungsreigen profitiert von den gezielten Investitionen der letzten Jahre, sowohl in die Burg, den Ticketshop, den Ortskern als auch in die Infrastruktur. Damit wurde die Grundlage geschaffen, dass sich Kultur hier so erfolgreich entfalten kann.“

Standortleiter Norbert Darabos hebt hervor: „Die Friedensburg Schlaining hat sich zu einem Aushängeschild für die gesamte Region entwickelt. Das Ambiente der Burg passt perfekt zu diesem Event.“ Allerdings bleibt der KLANGfrühling nicht auf die Burg Schlaining beschränkt. Auch die Ortsteile Altschlaining, Drumling, Goberling, Neumarkt im Tauchental und Stadtschlaining werden in das Programm eingebunden. Damit entsteht ein dezentrales Festival, das die gesamte Region kulturell vernetzt und belebt. „Durch die Einbindung der Ortsteile setzen wir ein starkes Zeichen für regionale Verbundenheit und gemeinsames Erleben“, bestätigt KBB-Eventmanager Werner Glösl.

Große Namen und starke Bühnenmomente

Eröffnet wird der KLANGfrühling von Philipp Hochmair, der mit seinem Projekt „Hochmair, wo bist du?“ eine intensive Verbindung aus Schauspiel, Literatur und elektronischer Musik auf die Bühne bringt. Texte von Hofmannsthal und Schiller treffen dabei auf zeitgenössische Klangwelten.

Das passt zum Erlebnischarakter des Festivals. Claudia Priber, Geschäftsführerin der Kulturbetriebe Burgenland (KBB), betont: „Der Standort Friedensburg Schlaining wird durch das KLANGfestival enorm aufgewertet. Der KLANGfrühling versteht sich nicht nur als Konzertreihe, sondern als Erlebnisraum, in dem sich Disziplinen überschneiden und neue Perspektiven entstehen. Zwischen mittelalterlichen Mauern und zeitgenössischen Klängen entfaltet sich eine Atmosphäre, die sowohl eingefleischte Klassikliebhaber als auch neugierige Besucher anspricht.“

Weitere Höhepunkte folgen im Laufe des Festivals: Mavie Hörbinger und Clara Frühstück präsentieren mit „Robert träumt von Else“ eine moderne Adaption von Schnitzlers „Fräulein Else“. Einen kammermusikalischen Abend gestalten zudem Erika Pluhar gemeinsam mit Matthias Schorn und Roland Guggenbichler.

Auch das Ensemble „Oida“ sowie das Vienna Symphony Jazz Project setzen musikalische Akzente und verbinden klassische Elemente mit Jazz- und Crossover-Formaten.

Ein besonderer Höhepunkt ist der Abschluss am 21. Juni in der Burgarena: Gemeinsam mit Schauspieler Nicholas Ofczarek bringt das Ensemble Franui Thomas Bernhards „Holzfällen“ auf die Bühne – ein Abend, der bereits jetzt als einer der emotionalen Höhepunkte des Festivals gilt.

Neben klassischen Konzerten stehen auch Lesungen, Theaterformate, Sonnenaufgangskonzerte und musikalische Gottesdienste auf dem Programm.

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